Ticker 21. Dezember 2021

Ticker 21. Dezember 2021

Langemann (9min): Aufnahmen von Corona-Demos, die in den Leidmedien nicht gezeigt werden

Ziemlich beeindruckend

Die Washington Post trommelt zum Bürgerkrieg in den USA

Gibt schon länger warnende Stimmen, die vor einem Bürgerkrieg in den USA warnen, der genau genommen heute schon ausgefochten wird, es aber noch an einer manifestierten Spaltung des Staatsapparats fehlt.

Drei pensionierte Generäle meinen jetzt in der WaPo, dass vieles darauf hindeutet, dass Trump und dessen Anhänger 2024 einen “weiteren” Umsturzversuch durchführen wollten und Teile des Militärs dabei mitmachen würden. Sie erklären das mit den Ereignissen am 6. Januar dieses Jahr zur Amtseinführung, als unter den Eindringlingen in den Kongress auch ehemalige Soldaten waren, während ehemalige Generäle wie Pompeo oder Flynn weiterhin offen zu Trump stehen. Deswegen müsse es jetzt eine politische Säuberung geben, um die ganzen “Rechtsextremisten” im Militär loszuwerden.

Ein zweiter fast zeitgleich in der WaPo veröffentlichter Kommentar schlägt in die selbe Kerbe. Er stammt von einer CIA Analystin, die sich berufsmäßig mit der Frage beschäftigt, wie nahe einzelne Länder an einer Revolution sind. Als sie ihre Expertise auf die USA anwandte, kam sie zum Schluss, dass es fast so weit ist. Auch für sie war der 6. Januar das zentrale Ereignis, infolgedessen eine Kausalkette abzulaufen begann, die zu oft in Revolution und Bürgerkrieg endet.

Es sieht ganz danach aus, als wollte das Establishment sich und die Öffentlichkeit gerade auf einige aus rechtlicher Sicht dubiose Maßnahmen vorbereiten, mit denen sie den Sack endgültig zumachen wollen. Dazu gehören:

  • weitere Zivilprozesse gegen Trump, die ihn rechtlich von einem Wahlantritt für 2024 abhalten sollen
  • das Durchleuchten von Trumps gesamtem politischen Umfeld, wozu als Vorwand der 6. Januar verwendet wird, um selbst umfangreiche Privatinformationen von Personen zu erhalten, die damit nichts zu tun hatten
  • das Scharfstellen der zivilen und militärischen Geheimdienstabwehr, die mittlerweile sogar den normalen Patriotismus als extremismusverdächtig einstufen
  • das Vertreiben von Konservativen aus dem Staatapparat und dem Militär u.a. mit Hilfe von Minderheitenquoten und der Coronazwangsimpfung

Etc pp Sollte es vor Corona noch ein paar nachdenkliche Stimmen im Establishment der USA gegeben haben, so haben sie sich mittlerweile in einen Wahn hineingesteigert, der nur noch Freund oder Feind kennt und zwar unabhängig der Einstellung. Entweder man trägt alles mit, oder aber man gehört selbst zu den Verfassungsfeinden, denen ein für alle Mal der Zugang zur Macht im Land versperrt werden soll.

Hüben wie drüben also das selbe. Denke nicht, dass es diesmal jemanden geben wird, der uns vor dem endgültigen Gang in den Abgrund retten könnte. Diesmal kommen alle mit und zwar inklusive Russland und Ungarn und sonstigen vermeintlichen sicheren Häfen wie der Schweiz. Sie werden sicherstellen, dass alle dabei sein werden. Für ein gänzliches Entrinnen vor dem Wahn sehe ich persönlich jedenfalls keinen Spielraum mehr.

Telepolis: Linkes Gejammere über die “Working Poor”

In letzter Zeit scheint bei TP der Denglisch-Wahn ausgebrochen zu sein. Kürzlich gab es schon eine seltsame verdenglischte Überschrift, die auf massive Bildungslücken schließen lässt (ging um “union” anstelle von “Gewerkschaften” als einer wesentlich länger in Deutschland als im angelsächsischen Raum existierenden Institution) und jetzt eben die “Working Poor” anstelle von “Mindestlöhnern”.

Nun gut, der Text selbst ist denn auch uninteressant, es lohnt sich in erster Linie das Kommentarforum, wo man aufgeklärt wird, was wirklich Sache ist und warum der Artikel wie üblich bei linkem Gewäsch falsch liegt:

  • Offene Grenzen sorgen für Konkurrenz im Niedriglohnsektor
  • Scheidungen mit der Folge von Armut sind selbstverschuldet
  • Brutto ist nicht gleich Netto, was wie üblich völlig ignoriert wird
  • Wähler entscheiden sich systematisch für Hochsteuerparteien

Auch wenn die meisten mittlerweile voll darüber informiert sind und das bei Gelegenheit auch Kundtun, verwundert mich immer wieder die krasse Diskrepanz zwischen dem, was aus dem Volk an Meinung kommt und dem, was “debattiert werden darf”.

Danisch: Wissenschaftler*etten und welche, die dafür gehalten werden, machen Aussagen über die Wissenschaft

Es geht um dieses Gesinnungsgewäsch aus der Zeitverchwendung Online. Vielleicht bin ich da etwas falsch sensibilisiert, aber mich nervt dieses ständige – und dann auch noch völlig uneinheitliche – Gegendere einiger dieser Figuren unendlich mehr als das, was sie eigentlich sagen.

Habe die Herr- und Frauschaften mal angeschrieben, um nachzufragen, ob sie das einmal selbst waren, oder ob der Idiotenverein das nachträglich abgeändert hat, und dann noch, ob ihnen eigentlich bekannt ist, dass sie damit Sehbehinderte diskriminieren.

Bin mal gespannt, ob wenigstens einer davon antwortet. All die übrigen Anfragen, die ich im Ticker immer mal wieder erwähnt hatte, blieben bislang unbeantwortet (dabei war ich eigentlich immer recht freundlich). Jedenfalls sollten es inzwischen genug sein, dass alleine aus Zufall einer der Angesprochenen reagiert.

Marianne: Zemmour will von Macron Leaks lernen und verwendet der Sicherheit wegen… Protonmail!

Kurz vor der letzten Präsidentschaftswahl in Frankreich stellte jemand ein umfangreiches Paket mit interner Kommunikation aus dem Wahlkampflager von Macron ins Internet. Darin konnte man einiges ablesen über die Art und Weise, wie er aus dem Nichts eine erfolgreiche Kampagne aufbauen konnte wie auch kleine politische Alltagsabgründe, wie die Neigung vom guten Emmanuel sich ab und an die Nase zu pudern (in vielen Videos sieht man, wie er sich unbewusst an der Nase herumfummelt; das ist idR ein Zeichen für Kokainkonsum).

Jedenfalls wollen Zemmour und seine Leute aus dem Informationsschatz für ihre eigene Kampagne lernen:

In vielerlei Hinsicht sind die Zwanziger und Dreißiger um Eric Zemmour von Emmanuel Macrons Kampagne 2017 inspiriert . Wie Sie in der nächsten Ausgabe von Marianne lesen können, die am 23. Die große Organisatorin der Zemmour-Kandidatur, Sarah Knafo, ging die “MacronLeaks” ausgiebig durch , Zehntausende E-Mails des Macronist-Kampagnenteams, gehackt und von der WikiLeaks-Site kurz vor dem zweiten Turm verbreitet.

Aber um “ZemmourLeaks” zu vermeiden, hat das Team von Eric Zemmour die Vertraulichkeit seines Austauschs zu einem wichtigen Anliegen gemacht.  “Wir treffen alle Vorkehrungen und haben eine Abteilung für Informationssysteme, die wacht”, sagt der Kreis der Kandidaten. Für ihre E-Mail-Korrespondenz haben sich Kampagnenverantwortliche bei Protonmail angemeldet, einem Dienst mit Sitz in der Schweiz, der E-Mails verschlüsselt – im Gegensatz zu herkömmlichen E-Mail-Systemen wie Gmail.  „Alles ist für jemanden entzifferbar, der Energie hineinsteckt, aber ProtonMail ist am sichersten. Es bräuchte die Mittel eines Staates, um es zu knacken“,

Sicherheitsseitig ist Protonmail so ziemlich das schlechteste überhaupt auf dem Markt. Das lässt sich alleine schon daran erkennen, dass es keine Fehlermeldung gibt, wenn man ohne sich abzumelden den Browser schließt. Dazu gab es eine zeitlang auch seltsame Fehler im System (zB Entwürfe, die einfach so gelöscht werden; hatte das Problem dort selbst), was nicht gerade auf eine ausgefeilte Sicherheitsarchitektur hindeutet.

Mit Danischs Geschichten rund um die Crypto AG und andere schweizerische Geheimdienstpossen im Hinterkopf wäre mein Verdacht daher, dass es vom BND/der CIA betrieben wird als billige Honigfalle für allzu vertrauensvolle Nutzer mit Interesse an Geheimhaltung. Denn mehr als die platte Werbung “wir sitzen in der Schweiz und sind daher vertrauenswürdig und sicher” haben sie nicht zu bieten.

Tichy: FDP veranstaltet Mitgliederentscheid zur Frage des Impfzwangs

Unter FDP-Mitgliedern wächst offenbar der Widerstand gegen die zunehmenden Forderungen aus der Ampel-Regierung, eine Impfpflicht einzuführen. Drei Parteimitglieder haben jetzt beim Bundesvorstand beantragt, einen Mitgleidereintscheid durchführen zu lassen über die Frage: „Soll sich die FDP gegen eine allgemeine Impfpflicht gegen Covid-19 aussprechen?“ Um diesen durchzuführen, benötigen Sie die Unterschriften von 5 Prozent der FDP-Mitglieder.

Das könnte interessant werden. Ich wette hiermit, dass der Entscheid analog zu ESM-Abstimmung mit 55,8% für den Impfzwang ausgehen wird – also plus jener Prozente, die sich damals vom Acker gemacht haben und zur AfD oder ins innere politische Exil gegangen sind.

Hashtag plötzlich und unerwartet mit DPD Chef Boris Winkelmann

Paris/Aschaffenburg, 17. Dezember 2021 – Der internationale Paket- und Expressdienst DPD trauert um seine zentrale Führungspersönlichkeit: Boris Winkelmann, CEO der internationalen DPDgroup, ist am Abend des 15. Dezember im Alter von nur 51 Jahren plötzlich und unerwartet in seiner Geburtsstadt Hamburg verstorben.

In der Vergangenheit ist das bestimmt 2-3 Mal jedes Jahr passiert, dass Führungskräfte voll im Saft und im besten Alter den Löffel abgaben.

FDESouche: Hashtag Bezness mit Hassan und Maeva

Angefangen hat alles mit einem Treffen in sozialen Netzwerken. Maeva lernt Hassan (21) kennen, der in der Ardèche lebt. Nach einigen Monaten Diskussionen aus der Ferne erklärt er seine Probleme mit dem Gesetz. Um sich für ein elektronisches Armband zu qualifizieren, braucht es ein stabiles Gehäuse. Maeva bietet ihr dann an, sie bei sich aufzunehmen.

Hassan kommt Anfang Dezember in Tours an, bekommt dort einen Job und findet Rayanne, eine Freundin, die er 2014 ebenfalls im Internet kennengelernt hat. Für das Trio läuft eine Woche lang alles gut. Aber schließlich, am 8. Dezember, bittet Maeva Hassan, zu gehen. Sein autoritärer Charakter macht ihm Angst.

Vor dem Strafgericht von Tours, Freitag,Die 20-Jährige erzählt, wie Hassan sie dann gezwungen habe, in dieser Nacht zwischen 1 und 2 Uhr in mehreren Raten 2.300 Euro in bar abzuheben, und drohte, sie umzubringen . 

Immerhin 18 Monate Gefängnis. Abgeschoben wird er natürlich nicht – wohin auch, er ist ja Franzose.

Achgut: Rostock wollte Zehntausend Coronademonstranten namentlich erfassen

Rund 10 000 Menschen waren in Rostock zur Montagsdemonstrationen gegen die Corona-Einschränkungen auf der Straße. Diesmal hatten die Demonstranten aber nicht alle Auflagen erfüllt. Bild.de zitiert dazu aus dem Polizeibericht: „Vor Versammlungsbeginn sollte der Versammlungsleiter eine Anwesenheitsliste im Zusammenhang mit dem Infektionsschutzgesetz führen, in der die Daten der Teilnehmenden erfasst werden. Hierzu sah sich der Versammlungsleiter nicht in der Lage.“

Das ist mal ein bürgerlicher Casus Belli vom anderen Stern! Was wohl als nächstes kommen wird? Vielleicht eine Mikrofonpflicht bei Coronadiskussionen im privaten Rahmen, damit niemand Fake News verbreiten kann…

Gut, dass sich die Polizei dem ganzen verweigert hat.

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