Ticker 16. Dezember 2021

Ticker 16. Dezember 2021

Page Six: Eine gewisse Zendaya letztens aufm roten Teppich

An und für sich interessieren mich Promis und ihre roten Teppiche ja nicht, dennoch werde bei der täglichen Lektüre immer wieder damit genervt. Quasi ohne Ausnahme bestätigt sich dabei mein Eindruck von immer abgeranzteren Protagonisten mit immer weniger Talent & Ethos und einem derart drastischen Absturz in der Ästhetik, dass eigentlich nur noch ein Auftritt mit einer vollgekotzten Mülltüten fehlt. Anders gesagt: Mit jedem roten Teppich werden die Weiber und ihre Fummel hässlicher und unerträglicher. Daher stachen die Fotos dieser jungen Dame mit dem Namen Zendaya (Sängerin & Schauspielerin) ganz besonders heraus:

Manoman, die hat sich aber rausgeputzt!

Als Moral an diesem Anblick stelle ich fest, dass eine Schwalbe noch lange keinen Sommer macht, doch vielleicht haben wir beim allgemeinen Massengeschmack endlich den Bereich der Bodenbildung erreicht, ab dem es nur noch aufwärts gehen kann.

Digitaler Chronist (YT; 15 min): GEZ-Journalist von seinem Sender zensiert, als er davon erzählt, wie er in Berlin als Passant einer nächtlichen Coronademo unsanft von der Polizei behandelt wurde

Die Revolution frisst ihre Kinder.

Elon Musk vs Elizabeth “Pokahontas” Warren

Sie: Beklagt sich linkentypisch über knausrige Reiche und nimmt dafür Elon Musk ins Visier.

Er: Antwortet ihr mit der Ankündigung, dass er in diesem Jahr so viele Steuern zahlen wird wie noch nie jemand zuvor (wegen seiner Aktienverkäufe).

Meine Vermutung für sein Motiv: Musk will in Wirklichkeit den Betrag zurückzahlen, den er von der US-Regierung in Form von Subventionen erhielt, damit niemand mehr behaupten kann, er habe sich nu auf dem Rücken der Steuerzahler bereichert, selbst aber effektiv nichts geschaffen.

Sobald die Überweisung der 2-3 Mrd Dollar an den US-Fiskus durch ist, kann sich Musk mit Fug und Recht als freier Mann bezeichnen. Meinen Respekt dafür hat er.

Achgut: Holland finalisiert mit dem Bau zweier neuer Reaktoren den Wiedereinstieg in die Atomkraft

Demnach sollten zwei neue Atomkraftwerke gebaut werden. Das bisher einzige AKW Borssele solle länger am Netz bleiben. Das Kabinett des alten und neuen Ministerpräsidenten Mark Rutte habe dies mit dem Kampf gegen den Klimawandel begründet.

Damit dürfte die Einstufung von AKWs als klimafreundlich seitens der EU durch sein.

Ich sage nur: Timing Baby! Das war nämlich exakt spät genug, um einen Affront für Atomausstiegsmerkel zu vermeiden und gerade noch rechtzeitig, damit Atomausstiegsannalena nicht mehr dagegen poltern konnte.

So geht Politik, wenn es wirklich wichtig ist. Ebenfalls wichtig ist den Holländern das weite Öffnen der Schatulle:

Nach den Vorhaben sollten Fonds mit insgesamt 60 Milliarden Euro für Klimaschutz, die Energiewende und Nachhaltigkeit der Landwirtschaft eingerichtet werden.

Auf Deutschland übertragen wären das circa 300 Mrd Euro. Der Lindnerchris will dagegen “nur” 60 Mrd Euro Schulden “auf Vorrat” aufnehmen. Mal sehen, ob sich der Habeckrobbi darüber beschweren wird, oder ob er doch lieber den Mund hält, weil die Holländer das Geld für AKWs rausblasen.

Jenseits des 🤡🌎-Faktors der Angelegenheit sei noch angemerkt, dass die Niederlande planmäßig so etwa gegen 2040 in den Fluten versinken sollte, wie sich an dieser Klimaprognose aus dem Jahr 2010 für das Holland des Jahres 2029 ablesen lässt, wenn bereits 1/6 des Landes verloren sein werden.

Entweder die Holländer bauen die beiden AKWs wasserdicht und mit Schnorchel – was das exorbitant hohe Budget nahelegt – oder aber die niederländische Regierung geht davon aus, dass sich der gesamte Klimawandel mit dem Bau von zwei Atomkraftwerken verhindert lässt.

The Spectator: Boris Johnson beginnt mit der Angstkampagne zur Rettung seiner Haut

A cynic might argue that calling a press conference on the vaccination programme is distracting from the self-inflicted political mess Boris is currently wallowing through.

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Either way, the Prime Minister and chief medical officer Chris Whitty were very keen to talk about the vaccination programme.

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Whitty warned again that there was a serious threat the NHS could be overwhelmed. He also went further than the Prime Minister did (or felt he could) and instructed people to prioritise the social interactions that really matter to them.

Angst machen, Kontrolle ausüben, Geld abschöpfen, mehr Angst machen, mehr Kontrolle ausüben, mehr Geld abschöpfen….

Armstong: Frauenprodukte kosten mehr als Männerprodukte und das ist fies *mimimimimi*

Mal sehen, ob ich auch unfreiwillig mehr bezahle…

Man, bin ich froh, ein Mann zu sein!

NY Post: Die beliebtesten Suchbegriffe für Pornos in den USA

In Maryland hat es bei den Pornosuchbegriffen tatsächlich das postmodern-satanistische “trans” an die Spitze geschafft. In den anderen Bundesstaaten dagegen liegen die beliebtesten Kategorien dagegen mehr oder weniger im Rahmen des erwartbaren. Ausgesprochen kreativ ist noch “Giantness” als Nummer Eins in Idaho; das war mir als Stichwort bislang nicht bekannt, aber man lernt bekanntlich nie aus.

Die Transenmanie in Maryland lässt sich mit der direkt nebenan liegenden Hauptstadt Washington DC erklären, das sich als Wohnort effektiv aber nur noch die politische Oberschicht leisten kann (wenn es nicht gerade die Schwarzenviertel in der Peripherie der Stad sind, wo aber keiner hinziehen will). Alle anderen, die in Washtington arbeiten, allerdings nur zum Mittelbau der Bundesverwaltung, Parteien, NGOs und Lobbyorganisationen gehören – und insbesondere dann, wenn sie Kinder haben – müssen in der Regel im weiteren Speckgürtel um die Hauptstadt Vorlieb nehmen und das ist in den meisten Fällen nun einmal Maryland.

Als Aussage ergibt sich damit, dass die US-Bundesverwaltung vollends nach sehr weit links abgerutscht ist. Und zwar nicht in die Ecke mit dem Sarg namens “gewerkschaftslinks” oder so ähnlich, sondern in die satanistisch-perverse-fackelt-alles-ab-linke-Ecke. Für den Zentralstaat der USA und seine weitere Existenz ist das jedenfalls keine gute Nachricht. Ich denke, man kann mit dem Abschreiben des dortigen Apparats beginnen. Lange halten derartige Schlangengruben nicht zusammen, das gilt insbesondere dann, wenn von außen Druck kommt und das geschieht immer mehr.

Kleines Pronaunsiäischen Ratespiel für zwischendurch: Feißer, Tällegräm, Soschl Midia

Sprechen die das so aus, weil sie darin so gut sind, oder weil sie es nicht besser können?

Daily Mail: Wie man als Sparer den “Inflationssturm” überstehen kann

Hoppla, die Ausdrucksweise im Artikel ließ kaum mehr Nuancen zu, dass uns nicht zeine ruppige und massive Geldentwertung bevorsteht. Inzwischen wurde der Titel zwar abgeändert auf “How savers can batten down the hatches and try to weather the inflation storm threatening their wealth”, in der URL oder in der Kopfzeile findet man allerdings weiterhin den ursprünglichen Titel:

“How savers can try to weather the inflation storm”

Das klingt mal ganz und gar nicht freundlich.

Daily Mail: Elizabeth Warren verwehrt sich, von Elon Musk eines besseren belehrt zu werden

Warren clapped back, calling Musk ‘the world’s richest freeloader,’ and claiming he ‘evidently has a very thin skin.’

Ganz schwach. Die (gescheiterte) Frau erinnert mich immer mehr an unseren Klabauterbach. Manchen Leuten fehlt einfach die Fähigkeit zu Einsicht und Besserung.

Daily Mail: Holz ist jetzt auch nazi klimaschädlich

Burning wood to create power is a ‘scandal’, 50 MPs warn the energy minister in a letter today.

The letter – which has cross-party support – marks a major shift in political opinion over the burning of biomass, which is currently classed by the Government as a green form of energy.

The letter says the extra emissions produced by biomass ‘are the equivalent of three million Ford Fiestas on our roads’. 

Drei Möglichkeiten fielen mir ein:

  1. Ganz einfach nur offener Wahn
  2. Korruption von & für irgendwas
  3. Reine Taktiererei für was anderes

MMNews: Coronapandemie soll noch zwei bis drei Jahre dauern

Andrea Ammonn, Chefin des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), hält ein Ende der Corona-Pandemie für noch nicht absehbar und erteilt der Hoffnung auf eine Herdenimmunität eine Absage. “Das gibt es bei anderen Virus-Erkrankungen wie der Influenza ja auch nicht”, sagte sie dem “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe). “Insofern ist es ein Wunschdenken, dass diese Pandemie irgendwann wieder verschwindet. Zumindest nicht in den nächsten zwei bis drei Jahren.”

Das wäre zu viel für mich. Bis März kann ich vllt noch durchhalten, danach aber garantiere ich für nichts mehr. Entweder ich werde schreien, platzen, umkippen oder sonstwas machen, aber einfach so stoisch die Nummer weiter ertragen wird dann bei mir zumindest nicht mehr drin sein.

Da die Ankündigung jedoch nicht von irgendwem kommt, sondern von Leuten, die (im Guten und im Schlechten) wissen was sie machen und im akuten Wahnzustand, den wir derzeit durchleiden, jede noch so abseitige Steigerung des Wahns gerne angenommen wird, muss diese Prognose ernst genommen werden.

Daher ein weiteres Mal die Frage: Welches Fluchtbundesland würde sich am ehesten eignen?

Heise: Neues Hochleistungsweltraumteleskop braucht noch etwas, bis es in den Weltraum geschossen werden kann

Eine Woche vor dem geplanten Start des Weltraumteleskops James Webb wurde der nun erneut um einige Tage verschoben. Grund ist ein nicht näher erläutertes “Kommunikationsproblem” zwischen dem Instrument und der Rakete, die das Weltraumteleskop ins All bringen soll.

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Eigentlich sollte das James-Webb-Weltraumteleskop (JWST) schon 2007 gestartet werden. Dann kam es aber immer wieder zu Verzögerungen und damit verbunden auch gigantischen Kostensteigerungen. Quasi auf der Zielgeraden hatte dann die Corona-Pandemie noch einmal für Verspätungen gesorgt. Im Herbst dieses Jahres war das äußerst sensible und hochkomplexe Instrument dann per Schiff von Kalifornien nach Französisch-Guayana gebracht worden, wo es seitdem auf den Start vorbereitet wird. Ein “Vorfall” bei der Startvorbereitung hatte dann dafür gesorgt, dass der ursprünglich anvisierte Starttermin am 18. Dezember nicht mehr gehalten werden konnte. Seitdem galt der 22. Dezember als neuer Termin, aber auch das klappt nun nicht.

Das JWST ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der europäischen Weltraumagentur ESA und der kanadischen CSA. Das Teleskop soll nach dem Start mit einer Rakete des Typs Ariane 5

Die entscheidende Frage lautet: Was passiert, wenn man ein ziviles Hochleistungsweltraumteleskop um 180° umdreht? Richtig, es blickt nicht mehr “in nie dagewesener Weise in Echtzeit und im kompletten Spektralbereich in die Ferne”, sondern auf die Erde.

Genau darum geht es auch immer, wenn die Wissenschaft ein neues Weltraumspielzeug finanziert bekommt. Die Entwicklungskosten werden auf die zivile Ausgabe umgelegt und wenn diese fertig gebaut ist, bekommen Militär und Geheimdienst zum variablen Stückkostenpreis noch ein paar davon.

Ein schon etwas gealterter Artikel im Tagesspiegel aus dem Jahr 2011 gibt einen Hinweis über die wahren Hintergründe des Teleskops und auch, warum es etwas länger gedauert hat. Es sieht ganz danach aus, als hätte sich Frankreich (über den Winkelzug Kanadas?) doch noch in das Projekt eingeklinkt, bzw es wurden unterschiedliche Projekte in eins verschmolzen, da um 2015 herum noch über ein separates Programm zwischen EU-Ländern berichtet wurde.

Müsste ich weiter über die massiven Zeitverzögerungen beim JWST spekulieren, dann würde ich sagen, dass erst einmal alle Teilnehmerländer (Frankreich zuerst; denen gehört ja auch die Ariane…) ihre Geheimdienstsatelliten in den Weltraum geschossen bekamen. Wenn jedes Land vier Stück bekommt (je 12.000km² Abdeckung) und einer davon ein Jahr Zeit für den Bau verschlingt (und nur einer gleichzeitig produziert werden kann), dann würde das zeitlich ziemlich genau hinkommen, dass der letzte Satellit in der zivilen Ausführung genau jetzt hochgeschossen wird.

Warum es jetzt aber noch einmal Verzögerungen gibt, liegt jenseits meiner Spekulationskraft. Vielleicht war es ein Signal, das jemand jemand anderem geben wollte, eventuell hat auch nur einer vergessen, eine Schraube an dem Gerät richtig festzuschrauben. Man weiß es nicht.

Tichy: Durch die Blume betrachtet brach die neue Hampelkoalition gerade einen Krieg gegen Polen vom Zaun

Der neue Kanzler und seine Außenministerin besuchten Polen und übten Druck aus, das Grenzgebiet für NGOs zu öffnen. Die sollen dann die Grenzdurchbrüche aus Weißrussland organisieren und Masseneinwanderung befördern, wie das Beispiel Griechenland lehrt.

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Kurz vor Scholz war die neue Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in Warschau gewesen und trat dafür ein, dass „humanitäre Hilfe zur Verfügung steht, und zwar auf beiden Seiten der Grenze“. Der Glaube scheint zu sein, dass die polnischen Soldaten und Grenzbeamten zu solcher Hilfe, zum Beispiel im Falle eines über die grüne Grenze nach Polen eingedrungenen Migranten, nicht fähig oder nicht bereit wären. Der Subtext der Baerbock-Aussage ist ein doppelter: Sie will Lukaschenko humanitäre Hilfe aus dem Westen aufdrängen. So weit, so human. Mit dem dann gezückten Portemonnaie will sie aber auch die Polen dazu zwingen, von ihrem nagelneuen Grenzschutzgesetz gleich wieder Abschied zu nehmen und das Grenzgebiet für alle Arten von nationalen und internationalen Akteuren zu öffnen. Das letztgenannte dürfte die eigentliche Zielrichtung ihrer Äußerung gewesen sein: NGOs sollen von hinten Lukaschenko helfen, Polens Grenzen zu knacken.

Etwas Ähnliches hatte – schon vor Baerbocks und Scholzens Besuchen – Innenministerin Nancy Faeser (SPD) in Brüssel verlauten lassen: „Rechtliche Standards“ an EU-Außengrenzen müssten sein, genauso wie Hilfsorganisationen, vulgo Nichtregierungsorganisationen (NGO), im Grenzgebiet. So wie die Hilfsorganisationen an der Grenze fehlen, so fehlen auch die Rechtsstandards beziehungsweise ihre ordnungsgemäße Anwendung durch die beschränkten Polen. Man muss die vornehmen Ministerworte in dieses gerade Deutsch übersetzen, um die Zumutung, die darin für die angeblich so geschätzten Nachbarn, Partner und Freunde steckt, zu erkennen.

Na, das kann ja noch heiter werden. Wen die Polen dann wohl zur Hilfe rufen werden? Allzu viel Auswahl werden sie nicht haben, wenns erst einmal ums Eingemachte geht. Gleichzeitig haben – Vorsicht, historische Ironie – sämtliche Parteien um Polen herum ein Interesse daran, dass Polen fällt:

  • Weißrussland und Russland wollen Polen auf ihrer Seite wissen
  • die Ukraine hofft, dass es im NATO Mitglied Polen zuerst kracht, damit diese im Bündnisfall auch der Ukraine helfen wird
  • Deutschland & Brüssel (+Frankreich, Italien und den meisten anderen in Westeuropa) siehe der Textschnipsel
  • Die USA sind mit sich selbst beschäftigt, wobei Brandon Biden Russland in der Ukrainefrage ja schon eine Rückversicherung gegeben hat.
  • Die Türken, die dringend eine Ablenkung von ihrer brennenden Währung benötigen und das katholische Polen diesmal besser gleich zu Beginn knacken

Damit blieben effektiv nur noch die Briten, die allerdings nur eine kleine Gruppe militärischer Ingenieure in Polen einsetzt, von denen ich jetzt allerdings gedacht hätte, dass Polen davon selbst genug hat. Im Fall der Fälle wird London genauso untätig zuschauen, wie es damals in den Tagen nach Gleiwitz geschehen war.

Manoman, die Polen könnten einem echt leid tun – wenn sie doch nur nicht so viele eigene handwerkliche Fehler im Politik- und Diplomatiegeschäft begehen würden.

✨✨Weihnachtswunsch✨✨

Vor ein paar Tagen erst habe ich davon erfahren, dass es 4-fach-Toaster gibt. Purer Luxus… ein Kindheitstraum!

Ich fand das immer total nervig, wenn ich beim Streich-Ess-Prozess der Nutellatoastbrote in Stress kam, weil ich die Toastbrote warm essen wollte, gleichzeitig aber der Toaster immer wärmer wurde und daher die Toastscheiben schneller rauskamen, während das Nutella wegen der Wärme überall hinfloss und am Ende alles klebrig war.

Produktfoto

Report24: Dänische Studie zeigt, dass die natürliche Immunität bei Corona auch nach einem Jahr noch bei 70% liegt

Nochmal zur Info: Laut offiziellen Zahlen aus Großbritannien haben 90-95% der britischen Bevölkerung Antikörper gegen Corona. Damit ist die Sache effektiv durch und das Agieren der britischen Regierung bzgl Omicron mit neuen harten Maßnahmen reduziert sich auf reines Great Reset Gehabe.

Ebenso zur Info: Die neuesten offiziellen Zahlen aus Deutschland zur Verbreitung von Antikörpern in der Bevölkerung stammen vom APRIL und sind weiterhin nur vorläufig!

n-tv: Epidemiologe empfiehlt bei Omicron PAAAANNNNNIIIIIIIIIKKKKK!!!!!!!!!!!!!!!!

Seit November hält die neue Omikron-Variante des Coronavirus die Welt in Atem. Nicht nur in Südafrika, wo die Mutante erstmals nachgewiesen wurde, nehmen die Infektionszahlen rasant zu – auch in Großbritannien und Dänemark steigen sie immer stärker an. Deutschlands nördlichster Nachbar registrierte inzwischen fast 3500 neue Omikron-Fälle. In Großbritannien liegt der Anteil der Variante bereits bei 20 Prozent. Erfolge in der Impfkampagne scheinen dabei kaum eine Rolle zu spielen. Für Deutschland bedeutet das nichts Gutes.

Warum schreiben die das? Kein Hinweis auf die Schwere der Verläufe, kein Verweis auf überlaufende Krankenhäuser. Warum nicht, Hedviga Nyarsik? Immerhin bekommen wir mal den Namen der Schreiberlingette und nicht nur ein anonymisiertes Kürzel.

Vor allem das hohe exponentielle Wachstum bereitet Wissenschaftlern und Politikern Sorge. In Großbritannien verdoppeln sich die Omikron-Fallzahlen alle zwei bis drei Tage, die Regierung fürchtet Ende des Monats mehr als eine Million Infektionen durch die Mutante.

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Selbst wenn jetzt Maßnahmen ergriffen würden, seien sehr hohe Infektionszahlen kaum zu vermeiden, wenn die Omikron-Welle in Deutschland an Schwung gewinne.

Oh, oh, oh…. und war da nicht was mit EBOLAAAAAAHHHHH??! Über die Schwere der Symptome verrät uns die Hedviga leider weiterhin nichts.

Modellierungen von britischen Forschenden sagen für den Zeitraum von Dezember bis April voraus, dass das Virus 30 bis 40 Millionen Menschen infizieren könnte. Das ließe sich auch auf Deutschland übertragen und würde bedeuten, dass knapp 50 Prozent der Bevölkerung betroffen sein würden, erklärt Brockmann.

O H M E I N G O T T ! ! ! ! Das übertrifft ja selbst die schlimmsten Szenarien aus dem letzten Frühjahr, als wir noch gar nichts über das Virus wussten…

Das seien zwar hypothetische Annahmen, aber sie zeigten, “wie durch Omikron sehr, sehr hohe Fallzahlen erreicht werden können”.

Achso, dann ist ja alles klar. Ich mach das auch immer gerne mit den hypothetischen Maßen, damit die Mädels gleich wissen, wo sie dran sind. Manch eine ist am Ende dann froh, dass der Pimmel dann doch nicht ganz so überdimensioniert ist.

Vieles deutet somit darauf hin, dass die Variante deutlich ansteckender ist. Ob sie allerdings auch gefährlicher ist, lässt sich mit Sicherheit noch nicht sagen. Erste Untersuchungen aus Südafrika deuten darauf hin, dass Infizierte eher nur leicht erkranken.

BINGO! Nein, mehr noch: Wir haben ein SUPERBINGO!

Da hat die Hedviga sage und schreibe bis zum fünften von vierzehn Absätzen gebraucht, um endlich die zentrale Info in den Artikel zu streuen. Taktisch geschickt befindet sich unmittelbar darüber ein großes Foto, bei dem man meint, schon am Ende des Textstummels darüber angekommen zu sein.

Es geht weiter:

“Für Deutschland haben wir noch keine systematischen Daten”, sagt Virologin Sandra Ciesek. “Wir wissen also nicht, wie schwer die Erkrankungen tatsächlich sind.” Die südafrikanische Bevölkerung sei nicht mit der in Europa vergleichbar. Die Südafrikaner sind eher jung.

Aha, plötzlich spielt also das Alter eine argumentative Rolle. Sonst wird das bekanntlich gerne mal hinten herunterfallen gelassen. Und dann steht da gleich hintendran:

Der Kap-Staat hätte zudem eine deutlich höhere Infektionsrate gehabt, sagt die Wissenschaftlerin. Das bedeutet: Viele sind genesen.

Echt jetzt? Die Südafrikaner wissen den aktuellen Wert der Antikörperverteilung, nicht übel. Dabei ist Südafrika doch eher… naja, halt eines dieser Shithole Countrys. Die neuesten Zahlen aus unserem exorbitant teuren Gesundheitssystem dagegen stammen – siehe weiter oben – noch vom April und sind lediglich vorläufig.

Oder hat sich da vielleicht etwas getan, das mir entgangen ist?

“Wie es in Deutschland wird, wisse man noch nicht.” Das hänge stark davon ab, wer sich infiziert, wie alt sie sind und welche Vorerkrankungen sie haben.

Also nein. Einzig bei der Risikogruppenanalyse scheinen wir ein paar rudimentäre Fortschritte zu machen. Wird sich das denn auf die weitere Pandemieabwehr auswirken?

Das große Problem: Die immunologische Abwehr der deutschen Bevölkerung ist gering, da die Impfungen vor Omikron nicht mehr so gut schützen, wie vor ihren Vorgängerinnen.

Grundgütiger! Wenn dem so ist, warum ist in Afrika dann niemand auf der Intensivstation gelandet? Gibt auch dort ein paar Millionen Alte… Oder haben die was von Ratiopharm?

Booster-Impfungen sind daher unabdingbar.

Ahso, verstehe.

“Zwei Wochen nach der Booster-Impfung lag die Wirksamkeit der Impfstoffe bei 58 bis 68 Prozent”, sagt Ciesek. Doch auch hier falle der Schutz nach drei Monaten wieder ab. Einen großen Unterschied bei den mRNA-Vakzinen konnte die Wissenschaftlerin dabei nicht feststellen.

Zwei Wochen nach dem Turbo gabs 2/3 Leistung? Ist das wirklich ein guter Wert? Also wenn das Maximum bei gerade einmal 68% liegt, dann ist es alles andere als verwunderlich, wenn drei Monate danach nur noch 50% oder gar 40% Schutzwirkung übrig sind. Das sind ja gerade einmal 20-30% Wirkungsverlust. Läge die Schutzwirkung zu Beginn bei 95%, dann würden die nach drei Monaten verbliebenen 40% an Schutz einen erheblich größeren Verlust darstellen…

Christoph Neumann-Haefelin, Leiter der Arbeitsgruppe Translationale Virusimmunologie am Universitätsklinikum Freiburg

Ist das nur ein subjektiver Eindruck, oder gibt es tatsächlich immer mehr Männer mit Bindestrichnamen?

Die Mutationen von Omikron verminderten die T-Zellen-Antwort deutlich weniger, sagt Neumann-Haefelin. “Eine konsequente Impfung kann daher schwere Verläufe verhindern.”

Ich dachte, die Mutation sei schon der Trick beim Verhindern von schweren Verläufen??! Naja, dann allerdings habe ich auch keinen Bindestrichnamen in meinem Impfpass stehen.

Laut einer aktuellen Studie aus Südafrika bietet eine zweifache Biontech-Impfung einen 70-prozentigen Schutz vor schweren Verläufen, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen.

Hä??! Man bekommt einen 70%igen Schutz vor einem schweren Verlauf, wenn man einen schweren Verlauf bekommt? Das ist ganz offenbar Virologielogik für Fortgeschrittene und entzieht sich mir leider.

Springen wir endlich zum letzten Absatz, den manch einer noch liest:

Noch wisse man zu wenig über die neue Variante, sagt Neumann-Haefelin. Fakt sei aber, dass “die Intensivstationen schon jetzt voll sind. Wir haben 500 Todesfälle pro Tag.”

Ja, das mit den 500 Todesfällen ist völlig korrekt, wie ich bestürzt feststellen muss. Einmal sind es 500 und am nächsten Tag sind es dann 200 und danach sind es 400 und wieder danach 150 und nochmal danach sind es 450. Selbstverständlich nehmen wir da den Maximalwert nur nicht das, was sich ergibt, wenn man sagen wie eine ganze Woche mittelt.

Auch wenn die Hoffnung groß sei, dass die Omikron-Variante weniger gefährlich ist als ihre Vorgänger: “Sich darauf zu verlassen, wäre sehenden Auges in die Katastrophe zu rennen.”

Wenn man mit den eigenen Augen die Katastrophe schon konkret vor sich sehen kann – ist es dann wirklich noch möglich, dass es doch weniger gefährlich enden könnte? Oder wollen Sie uns zum Abschluss noch einmal ein kleines fauliges Framing-Ei ins Nest legen, Frau Nyarsik?

Fazit: Zum Glück lese ich diesen grenzwertigen Müll in den MSM nicht mehr, bzw. nur noch sehr selektiv. Ansonsten wäre sehr wahrscheinlich auch ich schon völlig kirre und am Rande des Nervenzusammenbruchs. Mit integerem Journalismus haben derartige Machwerke jedenfalls nichts mehr zu tun. Es handelt sich um ein lupenreines Propagandastück, das den gesunden Menschenverstand und das natürlich Gefühl für Zahlen und Relationen der Leser verwirren soll (siehe auch Gigerenzer zu dem Thema; hier hätte er ein regelrechtes Festmahl zu seinem Lieblingsthema).

Bei zu vielen anderen leider wird dieser Text und viele andere Meldungen genau das verursachen, was es soll: Den Leuten den letzten Nerv rauben, sie gegeneinander aufhetzen und ihnen zu jedem Zeitpunkt in ihrem Alltag und jenseits davon den letzten Rest an Sicherheit durch Ungewissheit und Unsicherheit vor einer Erkrankung, mindestens aber vor den nächsten Maßnahmen, ersetzen. Wir haben es fraglos mit einem böswilligen und wuchernden System zu tun. Das einzige, was sich nicht darüber aussagen lässt, ist die Frage, ob und inwieweit es gesteuert wird und welchen Anteil ungesteuerte gruppendynamische Prozesse daran haben.

Eine kurze Umfrage (<1 min Dauer); bitte mitmachen!!!

Mich interessiert, wie man sich denken kann brennend, das Ergebnis.

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