Ticker 17. Oktober 2021

Ticker 17. Oktober 2021

ZeroHedge: Verzweifelte Afghanen verkaufen ihre Kinder

In wieweit es sich dabei um Propaganda handelt, kann ich nicht beurteilen. Plausibel ist es allerdings leider, es war völlig absehbar, dass Afghanistan nach der Flucht der Besatzungsmächte wirtschaftlich in ein Loch fallen würde:

“Afghanistan pretty much faces universal poverty by the middle of next year,” Kanni Wignaraja, United Nations’ development agency Asia-Pacific Director, said. “That’s where we’re heading – it’s 97-98% no matter how you work these projections.”

So viel wie Frau Wignaraja bekomme ich für meine Analysen zwar nicht, kam vor 6 Wochen aber zu einem ganz ähnlichen Schluss:

Die Gesamtwirtschaftsleistung Afghanistans liegt bei 19 Milliarden Dollar und soll laut optimistischen Prognosen in den kommenden Jahren weiter steigen. Das ist sehr unwahrscheinlich nach dem Abzug der NATO Truppen, da mit ihnen auch zahllose angeschlossene Dienstleistungstätigkeiten verschwinden werden. [..] Überdies kommen die Entwicklungshilfeaktivitäten hinzu, die nur durch den massiven militärischen Schutz betrieben werden konnten und inzwischen wohl wieder abgebaut sind. Alles in allem haben die Besatzungsländer in Afghanistan zusammen im Jahr an die 30 Milliarden Dollar ausgegeben, entsprechend 150% des afghanischen BIP. [..] Der abrupte Entzug dieses Geldes wird die afghanische Wirtschaft noch einmal fundamental ruinieren

Wollen wir hoffen, dass die Türkei und Katar genug Geld von der EU eintreiben können, um wenigstens die größte Not im Land etwas zu lindern. Denn eines ist klar: Sollten die Kinder nicht als Sklavenarbeiter der ein oder anderen Sorte in einer Minen oder einem Harem enden, dann werden sie früher oder später in der nächsten Madrasa landen, wo sie eine Ausbildung im Terrorkriegshandwerk erhalten.


Die Aluminiumknappheit & der Putsch in Guinea letztens

Eigentlich war ich auf der Suche nach etwas anderem aus meiner Feder, bin dann aber beim Putsch letztens in Guinea hängen geblieben. In meiner Analyse kam ich zum Schluss, dass Rohstoffe nicht der Grund für den Umsturz gewesen seien, weil sich unter den Produzenten des Metalls genug der üblichen Verdächtigen befänden.

In Anbetracht der Engpässe beim Magnesium, das für die Herstellung des ebenfalls immer knapperen Aluminium benötigt wird, muss ich meine damalige Einschätzung korrigieren. Es sieht ganz danach aus, als wollte in Guinea jemand vorbauen. Die große Frage dazu lautet, ob Guinea mit dem Putsch als Produzent ausgeschaltet oder ausgebaut werden sollte?


Deep Dive (YT; engl; 14min): Über Laternenfische und generell, was sich bedeutsames in den Ozeanen fleucht und kreucht mit Nebenthema CO2

Nach neuesten Schätzungen soll das Gesamtgewicht aller Meereslebewesen bei 10 Gigatonnen liegen. Das entspricht 250 Milliarden Menschen! Jetzt stelle man sich einmal vor, die würden täglich nur ein Mal furzen…. Nach gängiger Klimasichtweise müsste sich der Planet ohne ihren fortlaufenden Methaneintrag auf der Stelle um 20°C abkühlen. Leider geht das Video nicht darauf ein. Vielmehr werden die Fische als “CO2-Entferner” dargestellt, die mit Hilfe von CO2 gebildete Pflanzenstoffe fressen und in die Tiefe mitnehmen. Mit dem ausgefurzten Methan als 25x so “klimaschädlich” als CO2 müsste die Existenz der Fische unterm Strich allerdings negativ sein.

Noch ein anderer Gedanke: Bei einem Atomkrieg mit gegenseitiger Vernichtung würden an Land zwar nur Kakerlaken überleben. Im Meer, das 2/3 der Erdoberfläche ausmacht, würde es dagegen normal weitergehen. Irgendwann würden es dann automatisch wieder Pflanzen und nachfolgend Tiere an Land schaffen und der Spaß geht (ein kleines bisschen radioaktiv) wieder von vorne los.


Telepolis: Ergrüntes Linksblatt macht Werbung für Urlaub am anderen Ende der Welt (=Thailand) und spricht von den Vorteilen der maximal islamophoben thailändischen Kultur

Laut Leserforum müsste man 178 Tage im Jahr in Thailand bleiben, um das CO2 für den Flug wieder reinzuholen. Deutlich klimafreundlicher ist ein Urlaub in Dubai, wenn man hinterher noch 3 Monate Scharm el Scheich hintendran hängt.

Das ist alles so unerträglich gaga, ich kann nicht einmal mehr darüber lachen.


Jouwatch: Polen beschließt Gesetz, wonach illegal Eingereiste kein Asyl beantragen können

Das ging wieder einmal ganz schnell, war wohl wichtig. Auf der anderen Seite zeigt auch dieses Gesetz den begrenzten Horizont des politischen Polen. denn wohin schicken sie die Illegalen, wenn sie kein Asyl beantragen können? In die unbekannte Heimat, weil sie bei der Einreise ihre Papiere zerstört haben? Oder doch ins benachbarte Deutschland, wo das Problem so lange aus den Augen und aus dem Sinn ist, bis wieder ein polnischer LKW-Fahrer ins Visier gerät oder eine schwangere Polin in Deutschland gemessert wird oder sich eine in Deutschland geborene Tochter polnischer Arbeitsmigranten für das patriarchalen Lebensmodell eines Magrebmackers bereitwillig das Kopftuch überstreift.

Will heißen: Jeder Illegale, den Polen in Richtung Deutschland abschiebt, wird das Land irgendwann heimsuchen. Polen täte sich selbst einen Gefallen, wenn sie das Problem selbst lösen würden.


Free Thought Project: Amazon wirft tonnenweise gute Lebensmittel weg

Tja, genau so funktioniert eben die optimierte Wegwerfgesellschaft mit Echtzeitlieferungen für den letzten Scheiss. Im Grunde genommen ist das auch der “natürliche” Zustand, da in der Natur zahllose essbare Beeren und Früchte wachsen, die von niemandem gegessen werden und am Ende ihrer Vorhaltezeit herunterfallen und als Dünger enden.

Sobald die Recyclingketten erst einmal alle geschlossen sind, wird es den Menschen bald schon seltsam vorkommen, Lagerhaltung zu betreiben. Es wird ein Zurück in den Naturzustand sein, eine Wiederkehr des Garten Edens. Das wird dann so lange wunderbar für uns alle funktionieren, bis sich jemand am roten Apfel der Weisheit vergreift und eine Wegwerfmaschine konstruiert, die sich aus dem Weggeworfenen selbst replizieren kann. Denn dann wird es keinen Müll mehr geben, den andere für andere Produkte recyclen können.

Falls es dieses gedankliche Dilemma noch nicht gibt, möchte ich es hiermit als das “Tribble Dilemma” bezeichnen. 🙂


Allah versus Jesus



Big Brother: Ein Programm namens Big Brother an US-Schulen, bei dem sich ältere Schüler um jüngere Mitschüler aus kaputten Familien kümmern

Eigentlich ein nettes Programm, auch wenn es nu ein kleines Pflaster für die eiternde Wunde unserer kaputten Gesellschaft ist. Nur, warum dieser Name? Entweder den Betreibern fehlt es an Bildung, oder aber sie sind verschlagen und betreiben ein Doppelspiel.


Fox News: Biden heuert seinen Vorgänger und ehemaligen Chef Obama an

Former President Obama will attend the United Nations COP26 climate summit in Glasgow, Scotland, early next month to highlight the “important progress” made with climate change since the Paris Agreement took effect. [..] It is unclear whether Obama will participate in any meetings or events with Biden and his Cabinet officials. Earlier this year, the White House said Biden and Obama spoke “regularly” about a “range of issues” as well as personal matters but did not disclose the frequency of those conversations. [..] Obama will also campaign with Virginia gubernatorial candidate former Gov. Terry McAuliffe in the state capital city of Richmond a week from Saturday, on Oct. 23. [..] It is unclear whether the duo’s upcoming overlap is part of a broader campaign to win more support for Biden and the Democratic Party ahead of the 2022 midterm elections. The White House did not immediately respond to an inquiry from Fox News.

Gab schon zu Trumps Zeiten im Weißen Haus Gerüchte um eine zentrale Rolle von Obama hinter den Kulissen als einer der Verantwortlichen hinter den koordinierten Angriffen auf Trump.


The Spectator: Eric Zemmour mit einer weiteren Kampfansage

Hüben wie drüben das selbe Bild:

Over the last sixty years the right has been in power for 40 years and the left for 20.When the left is in power they implement their ideas. And when the right is in power they implement the ideas of the left. The electorate has never been more firmly right, and the politicians of the right have never been so solidly to the left.

Politicians imagine that politics is about being elected. That this is the summit of their careers. But once elected a new combat must follow. A battle of ideas on the campus, in the media, schools, culture. A war that the left has systematically won. It’s time for us to fight with the same conviction. To use our convictions to gain power and use power to implement our convictions.

The left has taken over our schools with their ideologies of pervasive racism, LGBT, devaluation of the baccalaureate, taken over our universities with their ideologies and the massacre of our language. Our singers, actors and directors have undermined our families, the relations between men and women. The public service channels have become propaganda. They are channels for an ideology that detests France and the French. Paid for with your taxes.

Auch nicht übel:

When Zemmour called for an end to the ‘redevance audiovisuelle’ – equivalent to the TV license – there was thunderous applause. Asked about the 2005 referendum in which French voters overwhelmingly rejected the proposed European constitution, only to see the government ignore them and adopt an identical text as a treaty, he offered the closest hint yet of his sympathy for Frexit.

He promised to rerun the referendum and to use the mechanism frequently, noting De Gaulle and subsequent presidents had staged numerous referendums. The rulers of France have become terrified of the people, he said.

Zemmour is lazily labelled a racist and right-wing extremist by corporate journalists in both France, Britain and the United States but he resembles above all the Margaret Thatcher that France never had. He’s a conservative, combative, fearless and lucid.

‘The intellectual combat is not a game. It’s the sine qua non,’ he said. ‘We must resist the nihilism of the left’.


Gibt schon erste Versuche seitens des Le Pen Lagers, Zemmour das Versprechen abzuringen, wonach derjenige mit weniger Stimmen seine Kandidatur zurückzieht und zur Wahl des anderen aufruft. Sollte das passieren, dann wird sich Zemmour das Ding holen, da die beiden offenbar unterschiedliche Lager ansprechen. Der Spectator über die Zuschauer bei einer von Zemmours Veranstaltungen:

This was not a traditional National Front crowd in their blue smocks, driving those battered Renault vans that look like garden sheds on wheels. The car park was filled with Audis, BMWs, top-line Peugeots and a Jaguar or two. The crowd was well-spoken and smartly dressed.

Das wird noch sehr interessant werden. Sollte Zemmour gewinnen, dann wird er wohl nicht lange fackeln mit der EU oder der Globalistenagenda, selbst wenn er sich im Amt etwas zurücknehmen sollte. Der “Zemmourismus” könnte bald allgegenwärtig sein.


Quelle Titelbild

Bloggerei.de
Consent Management Platform von Real Cookie Banner