Nach einem Jahr ohne Immunisierung droht eine heftige Grippewelle

Nach einem Jahr ohne Immunisierung droht eine heftige Grippewelle

Eine der schrägen Anomalien der Coronakrise besteht in der schon früh hinterfragten Tatsache, dass mit dem Aufkommen von Coronatoten die Mortalität unterschiedlichster Krankheiten einen überproportionalen Rückgang erlebten. Die Schlussfolgerung aus der weitgehend ausbleibenden Übersterblichkeit lautet, dass Corona in der Lage zu sein scheint, andere tödliche Krankheiten zu heilen. Mit am sonderbarsten aber ist das Ausbleiben einer klassischen Grippewelle mitsamt der üblichen Anzahl erwartbarer Grippetoter. Geht man von der Korrektheit dieses Aussagensystems aus, dann könnte uns in diesem Winter aufgrund der mangelnden Hintergrundimmunität eine heftige Grippewelle drohen.

Ehemaliger FDA Chef warnt vor Grippewelle

Die New York Post berichtete gerade von der Einschätzung von Dr. Scott Gottlieb, der für diesen Winter eine heftige Grippewelle mit zahlreichen Toten rechnet. Gottlieb leitete in der Vergangenheit die US-Zulassungsbehörde für Medikamente FDA und wurde nach dem Abgang von Präsident Trump ausgewechselt. Wie im politischen Betrieb üblich sitzt er inzwischen beim Pharmagiganten Pfitzer im Aufsichtsrat, von dem einer der wichtigen Coronaimpfstoffe stammt.

Inwieweit man Gottlieb aufgrund der Verflechtungen trauen kann, bleibt dahin gestellt, immerhin würde sein Unternehmen mit einer Massenimpfung auch gegen die Grippe eine Menge Geld verdienen. Ob deswegen oder aus professioneller Pflicht heraus warnte er bei einem kürzlichen TV-Interview vor den Auswirkungen der völligen Abwesenheit der Influenza im vergangenen und teilweise im vorvergangenen Jahr. Dies führte laut ihm dazu, dass unsere Immunsysteme nicht auf die zur Zeit zirkulierenden Virentypen vorbereitet sind, was zu einer heftigen Grippewelle führen könnte.

Sollte überdies noch bei der Grippeimpfung die falsche Auswahl der Virentypen getroffen worden sein, gegen die geimpft wird, dann könnte sich dies noch einmal stärker auswirken. Dies würde die infolge von Corona entstandene neue Aufmerksamkeit vieler Menschen für Impfungen gegen Infektionskranken völlig aushebeln, so dass wir alle völlig unvorbereitet getroffen werden. Falls jenseits davon noch eine neue Coronavariante hinzu kommen sollte, was Gottlieb für unwahrscheinlich hält, die trotz der allgemeinen Impfung und Immunisierung der Bevölkerung zu schweren Verläufen führt, dann wäre der Sturm auf das Gesundheitssystem perfekt.

Was, wenn die Coronaimpfung labil macht?

Eine Frage, die Gottlieb nicht anfasste und zur Zeit noch eisern verschwiegen wird, sind mögliche Folgeprobleme, die sich aus der Coronaimpfung ergeben könnten. Beispielsweise ist nicht ausgeschlossen, dass eine Impfung zwar gegen schwere Krankheitsverläufe schützt, gleichzeitig jedoch ungewollt das Immunsystem für andere Infektionskrankheiten wie die Grippe schwächt. Niemand weiß, wie sich dies in Zukunft noch verhalten wird, es ist eine Wette mit unbekannten Risiken um alles oder nichts.

Ebenso bleibt die Frage ungehört, wie es trotz einer Impfquote von 85% für Personen ab 60 Jahren weiterhin möglich sein kann, dass diese Personengruppe weiterhin das Gros aller intensivmedizinischen Behandlungen ausmachen kann. Glaubt man der Behauptung, wonach ein schwerer Infektionsverlauf infolge einer Impfung quasi ausgeschlossen ist, dann bedeuten diese Relationen, dass es immer mehr Coronaerkrankungen mit schweren Verläufen gibt. Dies, obwohl es keine eindeutigen Daten darüber gibt, dass die momentan kursierende Deltavariante nicht nur ansteckender, sondern auch deutlich gefährlicher ist, als ihre Vorgänger. In den USA jedenfalls gibt es erste statistische Hinweise darauf, wonach die Impfung mindestens genauso tödlich ist wie die Krankheit selbst.

In Anbetracht der weiterhin mangelhaften statistischen Aufbereitung der Pandemie muss man leider mit allem rechnen. Der Nebel der Desinformation bleibt fürs erste dicht und lässt keine eindeutigen Aussagen zu. Die einzige wirklich belastbare Aussage in dem gesamten Komplex scheint weiterhin in der politischen Inkompetenz zu bestehen, wie ich zu Beginn der Pandemie bereits feststellen musste. Es bleibt das Fazit, dass man sich auch um die Nase herum besser warm anziehen sollte, dieser Winter könnte noch sehr, sehr kalt werden.

Quelle Titelbild

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