Kein Klimapardon für Simba: Elefant in Stuttgarter Zoo wird wegen zu hoher Methan Emissionen eingeschläfert

Kein Klimapardon für Simba: Elefant in Stuttgarter Zoo wird wegen zu hoher Methan Emissionen eingeschläfert

(Satire) Der Stuttgarter Zoo wird jetzt noch grüner. In einer mit den Stimmen der grünen Mehrheit im Stuttgarter Stadtrat beschlossenen Entscheidung soll der im Stuttgarter Zoo lebende Elefant Simba eingeschläfert werden. Der sanfte Riese, stets beliebt bei Alt und Jung, soll die Stadt im Kampf gegen den Klimawandel um eine Rüssellänge nach vorne bringen.

 

Elefant mit untragbarem CO2-Fußabdruck

 

„Die Entscheidung war hart, aber sie musste getroffen werden“, hieß es in einer Mittelung der Stadt über die Entscheidung zur Einschläferung.

„Nach eingehender Analyse des Zoos im Hinblick auf dessen Klimabilanz wurde klar, dass Simba für fast die Hälfte aller klimarelevanten Emissionen im Zoo verantwortlich ist.“

Laut der vom Ökoinstitut Lebensfrei durchgeführten Analyse emittiert der 38 Jahre alte Simba jedes Jahr Methan und Lachgas im Äquivalent von knapp 2.000 Tonnen CO2.

„Zählt man zu diesem Wert noch das CO2 aus seiner Atemluft hinzu, dann sind es über 10.000 Tonnen“, so Lisa-Marie Häberle-Dünbrett, die für Lebensfrei die Klimaanalyse des Stuttgarter Elefanten durchführte.

In der bunt bebilderten Broschüre mit der Klimaanalyse des Stuttgarter Zoos finden sich einige beeindruckende Vergleiche für die Klimaschädlichkeit von Sima. Dessen CO-Abdruck ist in etwa vergleichbar mit einer Million Mäusen oder einer Quadrillion Küchenschaben, von denen es weltweit nicht einmal ein Viertel geben soll.

 

Simba war sowieso immer schleckig

 

„Simba begnügte sich auch nie mit Futter aus der Region“, fügte ein Mitarbeiter des bald geschlossenen Elefantengeheges hinzu, der nach Schließung des Elefantengeheges am Aquarium eingesetzt werden soll.

Laut ihm war Simba “immer ein bisschen schleckig, wie wir Schwaben zu sagen pflegen, und bestand auf die Beimischung von echtem Savannengras aus Botswana.“ Dieses, so der Pfleger musste zwei Mal im Jahr speziell für ihn eingeflogen werden.

Auch im Vergleich zu Greta Thunberg schneidet Simba kläglich ab. So bräuchte es zwanzig Jachten mitsamt eingeflogener Crew, um auf Simbas Emissionswerte zu kommen. Selbst Leonardo di Caprio schneidet besser ab als Simba, der nur etwa drei Viertel des klimatischen Fußabdrucks des Elefants im Stuttgarter Zoo aufweist.

Um Querulanten zuvorzukommen, soll die geplante Einschläferung von Simba laut Stadt in den kommenden Tagen ohne öffentliche Anteilnahme vollzogen werden.

Quelle Titelbild

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