Zehn apokalyptische Klimaprognosen für das Jahr 2020, die allesamt daneben lagen

Zehn apokalyptische Klimaprognosen für das Jahr 2020, die allesamt daneben lagen

 

PJ Media: Nix wars: Zehn alarmistische Klimaprognosen für 2020, die nicht hätten falscher sein können

 

Lange bevor die Behauptung aufkam, die Welt habe nur noch zehn Jahre Zeit, um sich gegen den Klimawandel zu stämmen, haben sich Alarmisten über die Jahrzehnte ein Weltuntergangsszenario nach dem anderen ausgedacht, die allesamt jedoch nicht eintrafen.

In vielen dieser Weltuntergangsvorhersagen wird ausdrücklich das annus horribilis 2020 als Enddatum genannt. Diese Vorhersagen sind ebenfalls gescheitert, einige davon ziemlich spektakulär. Wir haben für Sie zehn Klimavorhersagen für 2020 zusammengestellt, laut denen übermorgen das Ende naht.

 

1. Durchschnittliche globale Temperatur steigt um 3 Grad Celsius

 

Im Jahr 1987 brachte der Star Phoenix einen Artikel über das Modell von James Hansen vom Goddard Institute for Space Studies der NASA in New York. Hansens damaliges Modell sagte einen durchschnittlichen Temperaturanstieg „zwischen einem halben und einem Grad Celsius bis Ende der 90er Jahre“ voraus.

„Und innerhalb von 15 bis 20 Jahren wird die Erde wärmer sein, als sie es in den letzten 100.000 Jahren war“, so Hansen. Laut Star Phoenix prognostizierte sein Modell „bis zum Jahr 2020 einen durchschnittlichen Temperaturanstieg von etwa drei Grad [Celsius], mit noch größeren Extremen.“

Laut dem ehemaligen NASA-Klimatologen Roy Spencer stiegen die globalen Temperaturen seit 1987 um 0,64 Grad Celsius. Die NOAA wiederum spricht von einen Anstieg von etwa 0,5 Grad Celsius seit 1987.

 

2. Globale Emissionen

 

Im Jahr 1978 berichtete die Vancouver Sun über einen Beitrag in der Zeitschrift Science. Minze Stuiver von der University of Washington sagte voraus, dass sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bis 2020 verdoppelt haben wird. „Wir lernen, dass sich die CO2-Konzentration bis zum Jahr 2020 verdoppelt haben wird, wenn sich die gegenwärtigen Trends fortsetzen und die Ökonomie die einzige Grenze für die Ausbeutung fossiler Brennstoffe darstellt. 40 bis 80 Jahre nach dem Höhepunkt der Brennstoffverbrennung – das wird Mitte des Jahrhunderts sein – wird die CO2-Konzentration fünf- bis zehnmal so hoch sein wie heute.“

Das CO2 in der Atmosphäre hat sich seit 1978 nicht annähernd verdoppelt. Laut NOAA befanden sich im März 1978, als die Sun diesen Artikel veröffentlichte, 335 Teile pro Million CO2 in der Atmosphäre. Im Februar 2020 meldete die NOAA 413 Teile pro Million in der Atmosphäre. Das entspricht einem Anstieg von 23 Prozent, weit entfernt von einer Verdoppelung der Konzentration (die bei 670 Teilen pro Million liegen würde).

 

3. Emissionen aus Indien und China

 

Im Dezember 2009 berichtete der Springfield News Leader, dass sich Indien und China verpflichtet haben, ihre Emissionen bis 2020 zu reduzieren. „Die Entwicklungsländer bieten zum ersten Mal eigene Maßnahmen an – keine direkten Reduzierungen, sondern Projekte für saubere Energie und andere Schritte, um das Wachstum ihrer Emissionen zu verlangsamen.“

China will die Emissionen bis 2020 um 40 bis 45 Prozent gegenüber dem „business as usual“ reduzieren, d.h. gemessen an den Zahlen von 2005, was den Energieverbrauch und die Wirtschaftsleistung betrifft. Indien bietet eine Verlangsamung des Emissionswachstums um 20 bis 25 Prozent an.“

Diese Prognosen waren zwar mehr Versprechen als Vorhersagen, aber sie dennoch etwas zu optimistisch. Sowohl Indien, als auch China haben ihre Kohlenstoffemissionen seit 2005 erhöht. Laut Weltbank emittierte Indien im Jahr 2005 1,2 Millionen Kilotonnen CO2 und 2,4 Millionen Kilotonnen CO2 im Jahr 2018, dem letzten Jahr, für das Daten vorliegen – ein Anstieg um 200 Prozent. China hingegen emittierte 5,9 Millionen Kilotonnen im Jahr 2005 und 9,9 Millionen Kilotonnen im Jahr 2016, ein Anstieg von 168 Prozent.

 

4. Kein Schnee auf dem Kilimandscharo

 

Im Jahr 2001 berichtete die Vancouver Sun: „Schnee auf dem Kilimandscharo wird bis 2020 verschwunden sein.“

„‘Bei dieser Rate wird das gesamte Eis zwischen 2010 und 2020 verschwunden sein‘, so Lonnie Thompson, Geologe an der Ohio State University. Und das ist wahrscheinlich eine konservative Schätzung.“

Auch laut Al Gores Dokumentarfilm Eine unbequeme Wahrheit aus dem Jahr 2006 sagt sollte es im Jahr 2020 keinen Schnee mehr auf dem Kilimandscharo geben.

Doch im Februar 2020 berichtete die London Times: „Der Kilimandscharo Schnee trotzt Al Gores düsterer Prognose.“

„Der Schnee hat meine Kunden auf jeden Fall zum Reden gebracht“, sagte Methley Swai, Besitzer eines auf den Kilimandscharo spezialisierten Wanderunternehmens, gegenüber der Times. „Viele Leute haben den Kilimanjaro wegen der Frist von Al Gore auf ihre List gesetzt, sobald sie aber hier ankommen sind sie angenehm überrascht, viel Schnee noch liegt.“

 

5. Steigender Meeresspiegel lässt Florida versinken

 

1986 sagte Jim Titus von der Umweltschutzbehörde voraus, dass der Meeresspiegel um Florida herum bis zum Jahr 2020 um 60 Zentimeter steigen würde, berichtete der Miami Herald.

Laut NOAA ist der Meeresspiegel vor Virginia Key allerdings nur um etwa 9 Zentimeter gestiegen.

 

6. Die Menschen werden nicht mehr wissen, was Schnee ist

 

Im März 2000 prognostizierte David Viner als leitender Wissenschaftler der Klimaforschungsabteilung der University of East Anglia, dass Schneefall im Winter „zu einem sehr seltenes und aufregendes Ereignis“ werden wird, berichtete der Independent. „Kinder werden einfach nicht mehr wissen, was Schnee ist“, sagte Viner.

Starker Schneefall wird gelegentlich zurückkehren, sagte Viner voraus, aber die Briten würden nicht darauf vorbereitet sein, wenn es passiert. „Wir werden wirklich kalt davon erwischt werden. Schnee wird wahrscheinlich auch in 20 Jahren noch Chaos verursachen“, sagte er.

Apropos. Schnee ist im Vereinigten Königreich immer noch sehr präsent, und die schottischen Schneepflüge sind der Aufgabe sehr gut gewachsen. Anfang Dezember 2020 ist in Schottland an einigen Stellen etwa 10 Zentimeter Schnee gefallen, berichtete der Daily Record. „Die Verkehrsbehörde von Schottland meint, dass ihre aktuelle Winterflotte aus 213 Fahrzeugen besteht, die zum Pflügen und Streuen von Salz zur Verfügung stehen.“

 

7. Wirtschaft auf pazifischen Inseln verwüstet

 

Im Oktober 2000 sagte ein Bericht von Greenpeace voraus, dass die globale Erwärmung „in den nächsten 20 Jahren einen massiven wirtschaftlichen Niedergang in mindestens 13 winzigen pazifischen Nationen verursachen könnte“, berichtete die australische Zeitung The Age. Die globale Erwärmung würde die meisten Korallenriffe des Pazifiks zerstören und damit den Tourismus und die Fischereiindustrie der kleinen Pazifikstaaten vernichten.

„Unter dem untersuchten Worst-Case-Szenario würden einige melanesische Nationen bis zum Jahr 2020 ungefähr 15 bis 20 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts verlieren, was einem Wert von etwa 1,9 bis 2,3 Milliarden Dollar entspräche, während andere, hauptsächlich polynesische Nationen, noch verwundbarer sind und zwischen 4 und 5 Milliarden Dollar durch den Klimawandel verlieren könnten“, warnte der Bericht.

„Die Studie zeigt, dass die hilflosesten pazifischen Nationen Tuvalu und Kiribati sind, der Gastgeber des diesjährigen Pacific Islands Forum, gefolgt von den Cook-Inseln, Palau, Tonga und Französisch-Polynesien“, berichtete The Age.

Derweil meinte das Finanzministerium von Tuvalu, dass „die Einnahmen aus dem Fischereizugang von etwa 10 Millionen Dollar im Jahr 2012 auf 13,6 Millionen Dollar im Jahr 2014 stiegen und seitdem stetig auf heute über 30 Millionen Dollar anwuchsen.“

„Im Budget für 2019 heißt es, dass Tuvalu ein beispielloses Wirtschaftswachstum von sechs aufeinanderfolgenden Jahren genossen hat, ‚getragen von steigenden Einnahmen aus Fischereilizenzen und Infrastrukturprojekten, die von Entwicklungspartnern finanziert und verwaltet wurden‘,“ berichtete das Ministerium.

Kiribati hat in den letzten fünf Jahren ebenfalls ein gesundes BIP Wachstum verzeichnet. Wie so viele der klimaapokalyptischen Vorhersagen ist auch der große Untergang der pazifischen Volkswirtschaften nicht eingetreten.

 

8. Globaler Konflikt und Atomkrieg

 

Im Jahr 2004 berichtete der Guardian über eine Analyse des US-Verteidigungsministeriums, die zum Schluss kam, dass der Klimawandel Amerikas größte nationale Sicherheitsbedrohung sei. Der Bericht sagte bis 2020 unter anderem einen Atomkrieg, endemische Konflikte um Ressourcen und die Überflutung europäischer Städte voraus.

Der Bericht behauptete, dass Frieden eintritt, sobald sich die Ressourcen vermehren oder wenn die Bevölkerung ausstirbt. „Aber solche friedlichen Perioden sind nur von kurzer Dauer, weil die Bevölkerung schnell wieder ansteigt, um erneut gegen die Tragfähigkeit zu stoßen, und die Kriegsführung beginnt von vorne.“ In der Neuzeit sind die Opferzahlen zurückgegangen, aber „all dieses fortschrittliche Verhalten könnte zusammenbrechen, wenn die Tragfähigkeit überall plötzlich durch einen abrupten Klimawandel drastisch gesenkt wird.“

Sollte die endemische Kriegsführung wieder aufgenommen werden, dann wird sie zu einem Atomkrieg eskalieren, so die Vorhersage des Berichts. „In dieser Welt der kriegführenden Staaten ist die Weiterverbreitung von Atomwaffen unvermeidlich.“

Ein Atomkrieg ist nicht nur nicht ausgeblieben, vielmehr ist die Welt ist in den letzten 30 Jahren auch friedlicher geworden. Mathematiker der Universität York haben einen Algorithmus zur Messung der Todesfälle auf dem Schlachtfeld entwickelt und eine „ab den frühen 1990er Jahren eine abrupte Verschiebung hin zu einem höheren Maß an Frieden festgestellt.“

 

9. Das Ende des arktischen Eises

 

Im April 2013 berichtete die Lancaster Eagle Gazette, dass NOAA-Wissenschaftler „Bereiche für eine eisfreie Arktis von 2020 bis nach 2040 vorhersagen.“

„Es ist vernünftig zu schlussfolgern, dass der Verlust des arktischen Eises sehr wahrscheinlich eher in der ersten als in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts auftreten wird, mit der Möglichkeit eines Verlustes innerhalb von ein oder zwei Jahrzehnten“, hieß es in dem Artikel.

Laut dem NSIDC an der University of Colorado gab es im September 2020 insgesamt 3,9 Millionen Quadratkilometer Meereis im Arktischen Meer an seinem jährlichen Minimum.

 

10. Geschmolzene Gletscher im Glacier National Park

 

Im März 2009 sagte der Ökologe Daniel Fagre vom U.S. Geological Survey voraus, dass die Gletscher im Glacier National Park in Montana bis 2020 verschwinden würden.

„Fagres aktuelle Forschung zeigt, dass die Temperaturen im Glacier National Park stärker gestiegen sind als 1992 vorhergesagt wurde. Es wird nun erwartet, dass die Gletscher in Montana bis 2020 verschwunden sein werden“, berichtete die Los Angeles Times.

Im Jahr 2010 stellte der Glacier National Park Schilder auf, die davor warnten, dass seine charakteristischen Gletscher bis 2020 verschwunden sein würden. Dieses Jahr beeilte sich der Park, die Schilder zu ändern, da die Gletscher noch existierten. In Wahrheit warnte der U.S. Geological Survey den Park bereits 2017, dass das Prognosemodell nicht mehr ein gletscherloses 2020 vorhersagte, doch eine Parksprecherin sagte gegenüber CNN, dass der Park nicht genug Geld für eine Abänderung der Schilder habe.

Der Park änderte die prominentesten Schilder erst im Jahr 2019, wartete da allerdings immer noch auf die Budgetgenehmigung, um die Schilder an zwei anderen Orten zu aktualisieren.

Auf den neuen Schildern wird stehen: „Wann sie vollständig verschwinden, hängt davon ab, wie und wann wir handeln. Eines ist sicher: Die Gletscher im Park schrumpfen.“

Klimaalarmisten sagen seit mehr als 50 Jahren den Untergang voraus, und ihre Vorhersagen scheitern immer wieder. Im Jahr 2018 sollten die winzigen Malediveninseln aufgrund des Klimawandels in den Wellen versinken – dabei sind die Inseln in den letzten Jahren sogar gewachsen!

Beim Klima handelt es sich um eine extrem komplizierte Wissenschaft, die noch lange nicht vollständig verstanden ist. Obwohl es naheliegend ist, dass Kohlenstoffemissionen einen Einfluss auf das globale Klima haben, gibt es wenig konkrete Beweise dafür – und fast jede Vorhersage, die auf dieser Hypothese beruht, hat sich als falsch erwiesen.

Quelle Titelbild

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