Transenaktivistin fordert Pubertätsblocker für alle, Pubertät dank Technologie heute optional

Transenaktivistin fordert Pubertätsblocker für alle, Pubertät dank Technologie heute optional

Es gibt jede Menge Streit unter den Gendergelehrten – wenn man sie denn als solche bezeichnen möchte. Einmal wäre da die Frage zwischen biologischen und selbsterklärten Frauen, die zu Streit führt, da sich die einen manchmal nicht so verhalten wie die anderen. Dann gibt es da noch die Frage, ob Männer per se böse sind, oder nur die weißen darunter, was auf den Beobachter manchmal etwas verwirrend wirkt. Ebenso ist man – Pardon, frau – sich nicht ganz sicher, ob es tatsächlich angemessen ist, die Frau (also auch weiße) in ihrer Unterdrückungsstellung dem schwarzen Mann gleichzustellen.

Dazu gibt es noch eine weitere Angelegenheit im genannten Zusammenhang, der ich bislang nur in “frauenfeindlichen” Zirken begegnet bin. Es geht um die Frage, ob der Feminismus und in Ableitung dessen die ganze Bewegung rund um die Buchstabensexualität als Grundvoraussetzung das bedingt, wogegen mit aller Inbrunst agitiert wird: Der weiße Mann und dessen zivilisatorischen Errungenschaften. Denn ohne die Technologien wie Verbrennungsmotoren oder Waschmaschinen, die von zahllosen kreativen Männern in die Welt gesetzt wurden, hätten Frauen überhaupt erst keine Zeit, sich über ihr Geschlecht und ihren Status in der Gesellschaft Gedanken zu machen.

Liest man bei den Aktivisten jedoch zwischen den Zeilen, dann wird klar, dass mindestens einige von ihnen ahnen, wie sehr sie abhängig sind von jenen Voraussetzungen, von denen sie vorgeben, dass die Menschheit davon unterdrückt wird. Man muss sich schon wundern, was in den Köpfen einiger Genderetten vorgeht angesichts dessen, was sie fordern und wie sie es begründen. So auch in diesem neuesten Fall direkt aus der offenen Genderpsychiatrie genannt Twitter.

 

The Blaze: Transenaktivistin fordert, dass alle Kinder auf Pubertätsblocker gesetzt werden sollten, damit sie später frei über ihr Geschlecht entscheiden können

 

Eine einflussreiche Transenktivistin forderte kürzlich, dass alle Kinder auf Pubertätsblocker gesetzt werden sollten, bis sie in der Lage sind zu entscheiden, welches Geschlecht sie für sich wählen möchten.

 

Worum geht es?

 

Lauren McNamara, die ihren Anhängern auhc als „Zinnia Jones“ bekannt ist, argumentierte Anfang des Monats, dass Kinder ein Recht auf Pubertätsblocker haben sollten, da sie aufgrund der während der Pubertät entstehenden Geschlechtlichkeit de facto „permanenten und irreversibelen Veränderungen“ ausgesetzt sind.

„Wenn Kinder trotz einer professionellen Einschätzung nicht in der Lage sind, der Verabreichung von Pubertätsblockern zustimmen zu können, mit denen permanente Veränderungen verhindert werden können, wieso müssen sie dann gänzlich ohne professionelle Einschätzung die mit ihrer Pubertät eintretenden Veränderungen akzeptieren?“ schrieb sie auf Twitter in einem Beitrag, der mit 2.500 Herzchen versehen wurde.

Weiter schrieb sie: „Die Unfähigkeit, eine informierte Zustimmung zu geben oder die langfristigen Konsequenzen zu verstehen, spricht im Grunde genommen dafür, alle Personen auf Pubertätsblocker zu setzen, bis sie diese Fähigkeit zu einer eigenen Entscheidung erlangt haben.“

Ihre Äußerungen folgten auf ein Gerichtsurteil aus Großbritannien, bei dem die biologische Frau Keira Bell die britische Gesundheitsbehörde NHS verklagte, nachdem sie in einer ihrer Kliniken im Alter von 16 Jahren aufgrund von einer vermuteten Geschlechterdysphorie mit Pubertätsblockern behandelt wurde. Die heute 23 Jahre Bell bereute die Geschlechtsumwandlung und klagte, weil sie von der Klinik nicht in einer angemessenen Weise beraten wurde und keinerlei Einwände gegen die Behandlung zur Sprache kamen.

Die Richter entschieden, dass „es höchst unwahrscheinlich ist, dass ein Kind im Alter von 13 Jahren oder darunter fähig wäre, die Zustimmung zur Verabreichung von Pubertätsblockern zu geben“ und „es zweifelhaft ist, dass ein Kind im Alter von 14 oder 15 Jahren die langfristigen Risiken und Konsequenzen der Verabreichung von Pubertätsblockern verstehen und abwägen kann.“

In Bezug auf Jugendliche im Alter von 16 Jahren und darüber lautet die Rechtslage, dass die Betroffenen sehr wahrscheinlich in der Lage sind, die Konsequenzen einer medizinischen Behandlung abzuschätzen“, so das Urteil.

McNamara schrieb in ihrem Faden bei Twitter, dass die Pubertät dank technologischer Errungenschaften heute „optional“ sei, die es jedem ermöglicht, „eine bewusste Wahl zwischen der natalen Pubertät und der durch geschlechtsübergreifende Hormone induzierten Pubertät zu ermöglichen.“

 

Was noch?

 

Auf ihrem YouTube Kanal gibt sich McNamara aus als eine atheistische Kommentatorin aus den USA, die „zahlreiche religionskritische Videos veröffentlicht hat, insbesondere in Bezug auf ihre Haltung gegenüber LGBT-Menschen. Zinnia ist offen transsexuell und seit September 2012 auf Hormonersatztherapie.“

„Zinnia wurde bei der Geburt das männliche Geschlecht zugewiesen und erhielt 1989 in Chicago den Namen Zachary Antolak“, wurde sich laut ihrem Profil aber „früh ihrer Sexualität als schwuler Mann bewusst“.

„Nach Jahren, in denen sie sich als schwuler Mann identifizierte, kam Zinnia 2011 schließlich zu dem Schluss, dass sie eigentlich eine Transfrau sei, begann eine romantische Beziehung mit ihrer engen Freundin und Lesbe Heather McNamara und wurde Adoptivmutter für Heathers zwei Kinder. Zinnia ist derzeit in einer polyamoren Beziehung mit Heather und einer anderen Transfrau namens Penny.“

Quelle Titelbild

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