Der Außenminister Japans will Schweden nacheifern und das Land in eine „multikulturelle Gesellschaft“ umbauen

Der Außenminister Japans will Schweden nacheifern und das Land in eine „multikulturelle Gesellschaft“ umbauen

Ganz so, als hätte das noch gefehlt, will nun auch Japan einschwenken auf den Pfad des kulturellen Suizid. Das warnende Beispiel Schwedens ist vermutlich zu weit weg, als dass die offenbar auch in Tokio von der Realität entschwebte politische Elite sich nicht ebenfalls an der heißen Herdplatte multikultureller Realitäten verbrennen will.

Der bislang gegangenen Sonderweg Japans mit einer deutlichen Betonung auf die eigene kulturelle Identität und einer nur sehr begrenzten Einwanderung soll ab sofort aufgegeben werden, wenn es nach dem neuen Außenminister des Landes geht. Einwanderer und neue Einflüsse werden als Mittel erachtet, dem alternden und stagnierenden Japan neues Leben einzuhauchen.

 

Summit News: Japanischer Außenminister kündigt Plan an zur „Umwandlung Japans in eine vielfältige multiethnische Gesellschaft“

 

Der japanische Außenminister hat einen Plan angekündigt, nach dem „Japan in eine diverse multiethnische Gesellschaft verwandelt“ werden soll, indem die Masseneinwanderung gefördert wird und ausländischen Einwohnern das Wahlrecht gegeben werden soll.

Toshimitsu Motegi ist Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und seit September 2019 Außenminister des Landes.

Während einer Fragestunde sagte Motegi, seine „nationale Vision“ bedeute, „Japan im 21. Jahrhundert durch Masseneinwanderung aus der ganzen Welt in eine ‚diversifizierte multiethnische Gesellschaft‘ zu verwandeln“.

Des weiteren soll die englische Sprache den Rang einer offiziellen Zweitsprache erhalten, während das “Wahlrecht auch an dauerhaft ansässige Ausländer” vergeben werden soll.

 

https://twitter.com/reallowkeylukey/status/1331301948138553346

 

Japans Bevölkerung besteht aktuell zu 98,1 Prozent aus ethnischen Japanern, wobei es sich bei der nächstgrößten Volksgruppe mit nur 0,5 Prozent um Chinesen handelt.

Das Land hat eine extrem niedrige Kriminalitätsrate, Terrorismus ist sehr selten. Im Jahr 2017, dem bisherigen Höhepunkt der globalen Flüchtlingskrise, lehnte Japan 99% aller Flüchtlinge ab, die in das Land kommen wollten, nachdem es 2016 insgesamt nur 28 Flüchtlinge aufgenommen hatte.

Im Jahr 2018 begannen Linke in den USA immer stärker zu fordern, dass auch Japan den Multikulturalismus annehmen solle, nachdem die halb-japanische Tennisspielerin Naomi Osaka mit einem haitianisch-amerikanischen Vater die US-Open gewann.

In einem Artikel mit der Überschrift „Japan braucht Ausländerblut wie jenes von Naomi Osaka“ argumentierte Jake Adelstein vom „Daily Beast“, dass das ethnisch homogene Japan mit seiner begrenzter Einwanderung eine überaus niedrige Kriminalitätsrate aufweist und die Zahl der Schießereien jedes Jahr im einstelligen Bereich liegt, meinte aber, dass dies an den strengen Polizei- und Waffengesetzen läge und weniger an der gesellschatlichen Struktur des Landes.

Adelstein behauptete weiter, dass „die Fremdenfeindlichkeit in Japan tief sitzt“, und drängte das Land aufgrund seiner rückläufigen Geburtenraten dazu, „eine multirassische Gesellschaft zu schaffen, die es braucht, um als Nation zu überleben und zu gedeihen“.

„Bei einer schrumpfenden Bevölkerung, aber einer leicht steigenden Zahl internationaler Ehen muss Japan entscheiden, wie es Rassismus bekämpfen, Multikulturalismus und Toleranz annehmen will, wenn es überleben will“ schloss Adelsstein seinen Text ab und verwies dazu auf einen Migrationsplan der UNO, in dem vorgeschlagen wird, dass Japan bis ins Jahr 2050 mindestens 33,5 Millionen Einwanderer benötigt, um seine Bevölkerungszahl konstant zu halten. Aktuell hat das Land 126,5 Millionen Einwohner, es müsste entsprechend knapp ein Drittel seiner Einwohner „austauschen“.

Das japanische Volk selbst ist weitgehend gegen Masseneinwanderung eingestellt und zeigt sich selbst gegenüber chinesischen Einwanderern ablehnend, obwohl diese nur einen kleinen Teil der Bevölkerung ausmachen.

Sollte Motegi seinen Willen durchsetzen, dann werden wir am Beispiel Japans bald herausfinden können, ob Vielfalt wirklich eine „Stärke“ ist oder nicht.

Quelle Titelbild

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