Frage: Womit verdient Greta Thunberg eigentlich ihr Geld? Antwort: Mit hochdotierten Ablassbriefen

Frage: Womit verdient Greta Thunberg eigentlich ihr Geld? Antwort: Mit hochdotierten Ablassbriefen

Über mögliche Ambitionen hinter CO2-intensiven Weltrettungsaktivitäten

Human Act. Schonmal gehört? Vermutlich nicht, denn sie sind neu im Ökosystem der Weltrettungs-NGOs. Die kurze Geschichte hinter Human Act lautet in etwa so, dass deren Gründer mit einem Namen wie Geldwäsche unbedingt die Welt retten will, und deswegen hat er die Human Act Stiftung gegründet.

Folgt man der Geschichte, die von den Fotos auf der Stiftungsseite  erzählt wird, dann will er die Welt von allen möglichen Orten aus retten: Auf einer Hochhausterrasse in irgendeiner Großstadt, vor herbstlich-kahlen Bäumen und – wo sonst – irgendwo in Afrika, weil Negerkinder. Echt nicht übel, was der Mann abreißt in seinem Tun.

Ach, Moment. Fast hätte ich den fünften Ort vergessen, der mit einem Foto auf der About Seite der Organisation erwähnt wird: Der Himalaja. Wirklich grandios, der Typ. Er kommt definitiv viel herum.

Das blöde daran aber leider ist, dass ihn – noch jedenfalls – niemand kennt und so entschied er sich für den maximalen Einstiegshebel, mit dem man sich in die High-Society der Weltrettung katapultieren kann – also quasi. Sagen wir mal “Umlaufbahn” um die besagte Kaste herum. Fürs Google Schmoogel wird es vermutlich noch nicht reichen bei ihm.

Dennoch lässt sich an den Aktivitäten des Mannes und seiner Stiftung eindeutig ablesen, dass der Mann sein anvisiertes Prestigeziel außerordentlich hoch angesetzt hat.

Greta weiß: Eine gute Spende ist immer gut

Von den hohen Ambitionen zeugt niemand geringeres als unser aller Hlg. Greta, die gerade erst von ihm den mit der erklecklichen Summe von 100.000 Dollar dotieren “Human Act 2020” belohnt wurde für ihren Einsatz fürs Klima.

Die bescheidene Greta nahm ihn selbstverständlich an. Denn wer könnte da schon nein sagen, wenn es um so etwas bombastisches wie die Weltrettung geht. Im Kleingedruckten steht zwar, dass die Zahlung des Preisgeldes auf zehn Jahre gestreckt wird. Aber auch diesem Punkt lässt sich etwas positives abgewiesen. Denn ist das dann nicht eine Art von Bedingungslosem Grundeinkommen?

Greta wird sich freuen und sicherlich im ein oder anderen Gespräch mit den hochrangigen Üblichen aus schierer Dankbarkeit den Namen des edlen Gönners fallen lassen.

Wir haben es hier zu tun mit einem Win-Win im klassischsten Sinn. Und nicht einmal Steuern muss Greta auf das Geld abführen, weil die Zahlungen, wie es auf der Seite heißt, über die “Greta Thunberg Stiftung” abgewickelt werden, so das beispielsweise keine Schenkungssteuer anfallen wird.

Bei so viel gegenseitigem Vorteil zum Wohle des Planeten ist es denn auch mehr als leichtens, über die geschätzt 100.000 Flugmeilen hinwegzusehen, die der Spender mit dem Ziel der Rettung der Welt über selbige gejettet ist. (Economy, jede Wette!)

Greta – Opfer oder Täter?

Was dem nörgeligen Kritiker an dieser kleinen Transaktion unter werdenden Freunden auffällt, ist die Nähe dieser gönnerischen Geste mit dem, was Luther schon im Mittelalter zu kritisieren pflegte. Denn gleich hinter dem Prestigekalkül lauert das potenziell schlechte Gewissen eines Mannes, der womöglich tatsächlich all das glaubt, wofür er sein Erspartes hergibt.

Die verstörende Frage lautet, ob es nicht sein könnte, dass der Mann am Ende gar kein Täter ist mit Doppelmoral und verborgenen Alternativinteressen, sondern im Gegenteil sich als Sünder versteht – während die Täterin eine bezopfte Schwedin ist, die für sich im Ökobiotop der Weltrettung eine selten profitable Marktnische entdeckte.

Wenn einer von sicherlich sehr vielen Millionären und Milliardenerben mit schlechtem Gewissen bereit ist, dem Mädchen mit mentalen Problemen, dafür aber ohne Schulabschluss, eine so große Summe zu bezahlen, wie viel mehr könnte die Kleine noch absahnen?

Wir wissen es nicht und es ist im Grunde genommen auch egal. Als Faktum bleibt aber bestehen: Der Markt existiert und die Kundschaft bezahlt. Ebenso zum Faktum wird, dass wir uns keine Sorgen mehr machen müssen um Gretas finanzielle Zukunft. Ihr persönliches Happy End, und das ist ironiefrei eine gute Nachricht, scheint gesichert zu sein.

Jetzt braucht es nur noch ein Happy End für den Planeten und wir sind alle glücklich.

Quelle Titelbild, Schildfoto

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