Amerikaner können milliardenteure Pipelines für den Transport von Öl bauen, nicht aber für Wasser

Amerikaner können milliardenteure Pipelines für den Transport von Öl bauen, nicht aber für Wasser

Nach einem längeren Hickhack um die Keystone XL Pipeline, die von Kanada bis an den Golf von Mexiko reichen sollte, fiel unter Präsident Biden die ideologisch motivierte Entscheidung, das Projekt mit einer Gesamtlänge von 2.700 Kilometern nicht umzusetzen. Vergleichbar kontrovers und ideologisch aufgeladen werden weiterhin die immer wieder auftretenden Dürren insbesondere in Kalifornien in der Öffentlichkeit debattiert. Für die einen ist die Trockenheit mitsamt Waldbränden ein klares Zeichen für den Klimawandel, für die anderen einfach nur eine Frage des Missmanagements einer unaufhörlich mit illegalen Migranten vollgepumpten Großregion. Dabei wäre die Lösung für das Problem relativ einfach.

Öl ja, immer – Wasser? Nie gehört

Manchmal ist es schon seltsam. Die USA sind problemlos in der Lage, milliardenteure Infrastrukturprojekte aufzusetzen, wenn es um den Transport von Öl geht. Auf die Idee dagegen, selbiges auch für Wasser zu machen, kommen sie nicht. Dabei müsste eine Wasserpipeline noch nicht einmal so teuer und groß sein, wie die Keystone XL Pipeline werden sollte. Insgesamt sieben Milliarden Dollar wollte man ausgeben, um eine mit Dutzenden Pumpstationen versehene Rohrleitung durch ein halbes Dutzend Bundesstaaten zu bauen, durch die täglich über 100.000m³ Rohöl gepumpt werden sollten.

Eine Wasserpipeline für das austrocknende Kalifornien müsste zum Vergleich zwar erheblich mehr Wasser transportieren, auf der anderen Seite dagegen ist Wasser erheblich weniger zähflüssig, so dass mit der gleichen Pumpleistung ein erheblich größerer Durchsatz erzielt werden könnte. Vor allem aber wäre eine derartige Pipeline deutlich kürzer, da es genügen würde, das überschüssige Frischwasser aus den patschnassen Nachbarstaaten Oregon und Washington in den Süden zu pumpen. In etwa halb so lange würde eine Pipeline ausfallen, die von Seattle nach Los Angeles reicht und sie würde noch einmal um ein Drittel weiter schrumpfen, wenn man sich als Ziel auf den Großraum von San Francisco beschränken würde.

Effektiv Peanuts für den Geldbeutel, allerdings auch im Kopf

Beschränkt ist augenscheinlich aber vor allem die Politik in San Franciscos Nachbarort Sacramento, der Hauptstadt Kaliforniens. Die sieben Milliarden für eine Pipeline würden unter den üppigen Ausgabenprogrammen des spendierfreudigen Linksstaates kaum auffallen, selbst wenn eine angemessen große Pipeline doppelt oder drei Mal so viel kosten würde. Nicht zuletzt zählt Kalifornien als Oligarchennest für Film und Digitales 160 Milliardäre zu seinen Bürgern, die alleine wohl genug Geld aufbringen könnten, um das ganze Death Valley in ein Spaßbad zu verwandeln.

Das irre an den Gepflogenheiten in Kalifornien ist, dass sie sich regelmäßig über Dürren, Waldbrände und den Klimawandel beschweren und weiterhin durstige Migranten nach Los Angeles pumpen, nicht aber auf diese simple Idee einer langen Wasserleitung kommen, mit der sämtliche dahingehenden Probleme in recht kurzer Zeit vom Tisch gefegt würden. Man könnte fast meinen, die Leute dort wollen, dass ihnen eine Clique abgehobener und autoritärer Linksbrocken erst den Alltag kaputt macht, nur damit sie von diesen dann Detail vorgeschrieben bekommen können, wann sie ihre Gärten mit kühlem Nass benetzen dürfen und wann der Maler kommen muss, um das verdorrte Gras grün zu bemalen.

Für mich ist dieses kleine Detail ein weiteres Zeichen dafür ,dass die Welt einfach nur noch kaputt ist. Von unten bis oben, von links bis ganz nach rechts, von vorne bis hinten und von innen nach außen ist alles umfassend und in Gänze durchkaputtiert. Ein Windstoß und das gesamte Kartenhaus wird in sich zusammenkrachen. Am schrecklichsten aber, und das ist mein kleiner zynischer Trost, wird es für jene werden, die nicht einmal den geringsten Rest an gesundem Menschenverstand mehr in sich tragen und denen gar nicht mehr bekannt ist, was Boden ist und wie er sich unter den eigenen Füßen anfühlt. Beim Absturz wird es so tief runtergehen, dass nicht einmal eine 9-stellige Summe heute ganz unten allzu viel beim Abfedern des Aufpralls helfen wird.

Quelle Titelbild

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