Wie hoch sind eigentlich die durch Kriminalität verursachten Gesundheitskosten und wer bezahlt sie?

Wie hoch sind eigentlich die durch Kriminalität verursachten Gesundheitskosten und wer bezahlt sie?

Im Gewirr um CO2-Restquoten und sonstigen Zeitgeistgedöns rund um Gerechtigkeit und was auch immer damit gemeint ist, fiel mir auf, dass nie über die gesundheitlichen Folgen von Kriminalität gesprochen wird. Kopftrittchirurgen, Marktplatzsprengmeister und Pharmazieexperten im Görlitzer Park hinterlassen bei ihrer Kundschaft allzu oft physische Merkmale, die einer teils jahrelangen und kostspieligen medizinischen Nachbetreuung bedürfen. Die Rechnung dafür übernimmt in aller Regel der Steuerzahler über seine Gesundheitsbeiträge, wird also pauschal über die Republik verteilt, obwohl die Zurechnung sehr gut funktionieren würde und auch gerechtfertigt wäre. Denn letztlich folgt das Maß an Gewalt und Gesetzlosigkeit in einer Region dem Wunsch der jeweiligen Wähler einer Region. Die Menschen haben die volle Kontrolle darüber, alle anderen bleiben dabei außen vor. Daher wäre es nur gerechtfertigt, die aus der Kriminalität entstehenden Kosten nur jene tragen zu lassen, die bei sich Kriminalität akzeptieren.

Wie viel kostet ein Schädelbasisbruch?

Eine der seltsamsten Eigenschaften unseres – nein, aller – staatlichen Gesundheitssysteme ist die Abwesenheit von Preisen. Wer bei TKK, AOK oder Barmer versichert ist, der bekommt maximal einmal im Monat mit der Gehaltsabrechnung einen Geldbetrag zu sehen, der auf die Kosten der persönlichen Gesundheitsfürsorge hinweist. Ansonsten existiert für gesetzlich Versicherte zumeist eine Leerstelle an einer Stelle, an der es eigentlich von Geldbeträgen nur so wimmeln sollte. Natürlich ist das alles Absicht, da es die politische Durchsetzbarkeit eines staatlichen Gesundheitssystems befördert, wenn die „kostenlos“ Lüge für die allermeisten Menschen glaubhaft geäußert werden kann.

So findet sich zu Begriffen wie „Schädelbasisbruch“, der in der Welt der „Eventszene“ leider eine traurige Relevanz besitzt, keine Suchtreffer, die verraten würden, was das eigentlich medizinisch zu reparieren kostet. Alleine Informationen darüber, wie viel Schmerzensgeld man bekommen kann, wenn einen der falsche Kopftritt ereilt lässt sich im Netz nachvollziehen. Dort lernen wir, dass man in Leipzig halb tot geprügelt mit 40.000 Euro rechnen kann. Fragt sich nur noch, wer das bezahlen soll, wenn der Täter oder die Täterin (wir wollen politisch korrekt bleiben) Asylgeld erhält und ansonsten über keine besteuerbare Einkommensquellen verfügt, weil sie alle illegal sind.

Leider sind bei den medizinischen Folgekosten von Straftaten nur Schätzungen möglich, wie hoch die medizinischen Folgekosten aufgrund von Körperverletzungen, versuchten Morden, Vergewaltigungen, dem Verkauf von Drogen und anderen illegalen Tätigkeiten sind. Vermutlich steckt auch dahinter eine Absicht, da die Laissez Faire Politik in den großen Städten sehr schnell ein Ende fände, wenn neben jedem Bericht über eine Straftat der entsprechende Geldbetrag steht, den die Angelegenheit die Gesellschaft noch kosten wird.

Mehr als nur Pfennigbeträge

In den PKS Tabellen lassen sich aufgeschlüsselt nach Bundesland die verschiedenen Straftatbestände mitsamt ihrer Anzahl nachsehen. Herausgesucht habe ich mir mit der Gewaltkriminalität (allgemein), Vergewaltigungen (die häufigsten, nicht die schlimmsten) und der gefährlichen Körperverletzung (darunter die frisch eingeführte „Verstümmelung weiblicher Genitalien“). Ebenfalls in der Tabelle ist die offizielle Einwohnerzahl des jeweiligen Bundeslandes.

BundeslandGefährliche und schwere KörperverletzungVergewaltigung
§§ 177, 178 StGB
GewaltkriminalitätEinwohner
Baden-Württemberg13.18093717.17411.103.043
Bayern15.5051.41519.50713.140.183
Berlin10.93589216.2943.664.088
Brandenburg3.4942564.6932.531.071
Bremen1.7141342.670680.130
Hamburg4.9892957.0121.852.478
Hessen9.62769513.2406.293.154
Mecklenburg-Vorpommern2.3731633.0611.610.774
Niedersachsen12.2061.00116.5978.003.421
Nordrhein-Westfalen31.0132.50843.25717.925.570
Rheinland-Pfalz6.2554807.9054.098.391
Saarland1.851742.409983.991
Sachsen5.7552447.5694.056.941
Sachsen-Anhalt4.2652415.5752.180.684
Schleswig-Holstein4.0693275.6502.910.875
Thüringen3.222904.0592.120.237
Deutschland130.4539.752176.67283.155.031

Für die erste Kategorie würde ich schätzen, dass sie mit durchschnittlich 500 Euro medizinischen Kosten verbunden ist. Vergewaltigungen schätze ich mit durchschnittlich 1.500 Euro etwas teurer ein, da sie in der Regel auch mit psychologischer Betreuung verbunden ist und teilweise mit einer Hepatitis- oder HIV-Behandlung und dann gibt es da noch die gefährliche Körperverletzung, die allzu oft mit Intensivbehandlungen und Reha verbunden ist. Daher würde ich den medizinischen Kostendurchschnitt auf 15.000 Euro vermuten. Aus diesen Schätzwerte n lässt sich in Verbindung mit den harten Zahlen von oben die Höhe der medizinischen Folgekosten abschätzen, die pro Kopf aufgrund der drei Straftatbestände in jedem Bundesland entstehen.

BundeslandMio EinwohnerKörperverletzung (Euro)Vergewaltigung (Euro)Gewaltkriminalität (Euro)Summe (Euro)
Bayern13,140,590,050,741,39
Baden-Württemberg11,100,590,040,771,41
Brandenburg2,530,690,050,931,67
Sachsen4,060,710,030,931,67
Schleswig-Holstein2,910,700,060,971,73
Mecklenburg-Vorpommern1,610,740,050,951,74
Thüringen2,120,760,020,961,74
Rheinland-Pfalz4,100,760,060,961,79
Niedersachsen8,000,760,061,041,86
Hessen6,290,760,061,051,87
Nordrhein-Westfalen17,930,870,071,212,14
Saarland0,980,940,041,222,20
Sachsen-Anhalt2,180,980,061,282,31
Hamburg1,851,350,081,893,32
Bremen0,681,260,101,963,32
Berlin3,661,490,122,223,84

Man mag es kaum glauben, aber der Berliner kostet jeden Bayer alleine aufgrund dieser drei Straftatbestände mehr als zwei Euro im Jahr. Dabei habe ich meine Kostenschätzungen konservativ angesetzt und es gibt noch Dutzende weitere Straftatbestände, die ebenso zu behandlungsbedürftigen physischen und psychischen Schäden führen. Es ist kaum zu erwarten, dass bei diesen eine andere Relation herauskommt.

Zig Millionen verplempert und verprügelt

Am bezeichnendsten ist dabei noch die Stadt Bremen an zweiter Stelle in der Rangliste des medizinischen Kostenelends. In der großen Rangliste der Shitholes Deutschlands müsste die Stadt eigentlich ganz oben stehen. Sie rückt nur deswegen kaum in den Fokus, weil Berlin ein Scheißhaufen mit globalem Fäulnisgeruch ist, der bei den ganz großen an der Westküste der USA mithalten kann. Das Elend in Bremen zeigt sich, wenn man die Stadt mit den beiden größten bayerischen Städten vergleicht. München ist etwa doppelt so groß als Bremen und Nürnberg fehlen circa 25% Einwohner bis zum kleinen Megashithole an der Nordsee. Hier die Zahlen der drei Städte im Vergleich, in Klammern steht jeweils der fehlende Betrag, um auf Bermische Verhältnisse zu kommen:

StadtGefährliche und schwere
Körperverletzung
Vergewaltigung
§§ 177, 178 StGB
GewaltkriminalitätEinwohner
Nürnberg1207 (-92)42 (-59)1468 (-554)515543
Bremen17141342670680130
München2865 (-3750)291 (-2)3684 (-2158)1488202

Pikanterweise sind es ausgerechnet die begrifflich zersetzten Vergewaltigungen, bei denen zumindest München mit Bremen mithalten kann. Die bayerische Hauptstadt war und ist eben doch ihr ganz eigenes Shithole. Bei den übrigen Zahlen ist es nur noch die Körperverletzung, bei der Nürnberg halbwegs auf Augenhöhe mit Bremens kommt, wenn diese 8% überhaupt als nahe bezeichnet werden können.

Die Gesamtbeträge aller Bundesländer sind ausnahmslos alle im Millionenbereich. Berlin ist mit 14 Millionen Euro in der Kreide, die niemand zurückbekommt, insbesondere nicht Bayern mit 18,2 Millionen Euro geringeren kriminalitätsbasierten Medizinkosten und auch nicht Baden-Württemberg, dem die Berliner und Bremer dieses Landes 15,6 Millionen Euro schulden. Mit dem Länderfinanzausgleich sind das alles natürlich nur Peanuts, aber es sollte doch einmal jemand darauf hinweisen, dachte ich mir, auch wenn es sehr wahrscheinlich genauso wenig bringen wird, wie der Hinweis an die SPD Führungsetage, dass sich für ihre Diäten jemand im Land der Rücken krumm machen muss.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de
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