Es ist Monatsbeginn, Zeit für einen Spendenaufruf für Mannikos Blog

Es ist Monatsbeginn, Zeit für einen Spendenaufruf für Mannikos Blog

We üblich, wenn ein neuer Monat beginnt, möchte ich auf die vielen Spendenmöglichkeiten verweisen, mit denen Mannikos Blog unterstützt werden kann. Im Voraus ein Herzliches Dankeschön an alle Spender! Es ist immer wieder erbauend, wenn man eine derartige Bestätigung für seine Tätigkeit bekommt. Wer kein Geld übrig hat oder dieses lieber woanders wirken lässt, ist gerne dazu eingeladen, meine Inhalte zu verbreiten. Das zählt fast genauso viel, denn es bringt digitale Reputation und hin und wieder einen neuen Leser. Nicht zuletzt ist es auch immer wieder eine tolle Bestätigung für mich, wenn ich irgendwo einen Link zu meinem Blog finde, wo ich es nicht erwarte.

Klimahitzesommer mit Regen

Im krassen Unterschied zur Leistung der Sonne war ich im August sehr fleißig mit dem Bloggen. Insgesamt 49 Beiträge habe ich veröffentlicht, wobei ich einen davon wieder gelöscht habe, nachdem mich ein Leser darauf hinwies, dass er sehr wahrscheinlich auf Fake News beruht (es ging um eine Aussage von Klaus Schwabs Kollegen Jacques Attali).

Alles in allem war ich zufrieden mit mir und dem Abschneiden des Blogs beim Publikum. Am besten kam bei diesem mein Zweiteiler über die regenbogenbunte Euro-Gestapo an (eins, zwei), worüber ich sehr froh bin, da ich weiterhin fest davon ausgehe, dass es sich bei der Verschwörung um einen sich im Gange befindlichen leisen Putsch handelt. Die wenigsten Leser wollten auf der anderen Seite etwas über die Aktivitäten von Rumäniens Hackerszene lesen, obwohl deren Umtriebe im Unterschied zu den oft bemühten russischen Hackerangriffen sehr real sind.

Obwohl ich auf mehr gehofft hatte, blieb die Gesamtzahl der Besucher laut Statistikwerkzeug mehr oder weniger konstant, was durchaus am „Sommer“ gelegen haben könnte, den zumindest einige der Leser dieser Zeilen hoffentlich zeitweise woanders verbracht haben. Bei mir hat es diesen Sommer leider nicht für etwas größeres gereicht, ich musste im Klimahitzedystopia bleiben und dort Balkonien bereisen. Daher trat auch immer dieser leicht säuerliche Aggro-Depri-Unterton in den Zeilen zum Vorschein, wobei ich befürchte, dass sich dies mit Dauercorona, dem Dauerherbst, dem darauffolgenden Winter und dem sich zunehmend dynamisch entfaltenden allgemeinen politischen & gesellschaftlichen Wahnsinn noch einmal verschlimmern könnte.

Mit Melancholie gegen das Karussell des Irrsinns

Auch auf der thematischen Ebene des Blogs war ich unzufrieden mit mir. Wie dem so ist für jemanden, der seine Gedanken in die Welt setzt, habe ich einen ganzen Stapel mit Themen, die ich irgendwann einmal gerne in den Computer tippen würde, damit sie aus meinem Kopf heraus sind. Der Stapel jedoch wird immer länger, während sich der Blog mit kaum etwas anderem füllt als mit Themen, die mich genuin überhaupt nicht interessieren und mit denen ich nichts lieber machen würde, als mich nie wieder mit ihnen beschäftigen zu müssen: Corona, Klima, Euro, EU-Wahn, Multikulti, Diversity und so weiter*in – also dem üblichen, das uns alle vereint und immer tiefer die dunklen Nischen des digitalen Lochs am treiben ist.

An mir persönlich mache ich die Erschöpfung gegenüber dem Irrsinn daran fest, dass ich mich mehr als früher dem Eskapismus hingebe und ich nicht einmal mehr ein schlechtes Gewissen dabei habe. Girls und Panzer wäre ein aktuelles Stichwort dazu, das mir einige Reaktionen einbrachte. Ich bin offenbar nicht der einzige, dem die schräge Methode der Macher zusagte und ich denke, dass wir derartige kleine Fluchtpunkte in den kommenden Jahren noch viel mehr benötigen werden. (Gerade las ich irgendwo, dass die einzigen, die heute noch positive Zukunftsszenarien entwerfen, Islamisten sind, die sich mit einigem Erfolg ihr globales Kalifat herbeiphantasieren und -bomben.)

Ob wir wollen oder nicht, aber Corona wird uns wohl noch einmal zwei bis drei sehr lange Jahre begleiten – von den anderen Themen, die wohl auch darüber hinaus bleiben werden möchte ich erst gar nicht anfangen. Hinzu kommt dieses seltsam atypische Wetter in diesem Jahr, das bei mir keine Klimahitzepanik erzeugte, sondern eher das Gegenteil dessen. Im August kam es bei mir bislang noch nie vor, dass ich tagelang in Pullover und langer Hose in der beheizten Wohnung saß. Woran das liegt – ob die Sonne daran schuld ist, die verringerte Wirtschaftstätigkeit oder doch nur das Wetter – werden wir in den kommenden Jahren sehen. Die Wirkung daraus nehme ich allerdings eindeutig war: Es hinterlässt eine unüblich matte Stimmung bei mir und ich meine, sie auch bei anderen wahrnehmen zu können

Vielleicht ist das aber gar nicht so schlecht in diesem Ozeane voller schlechter Vorzeichen, in dem wir uns derzeit befinden. Denn alles in allem sehe ich für den Moment ohnehin nicht viel mehr als die Möglichkeit, den politklimatisch induzierten Dauerkrisenzustand in eine chronische Melancholie umzuwandeln. Allzu positiv klingt zwar auch das nicht. Doch es ist allemal besser als sich von den Verrücktheiten anstecken zu lassen, in Anbetracht derer man Gerald Celente folgend stets seine drei G‘s griffbereit zurechtgelegt haben sollte: „Gold, Guns and a Get-away plan!“

Noch einmal ein Herzliches Dankeschön an die Spender!

Quelle Titelbild

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