Politische Inkompetenz als Überlebensfaktor im globalen Coronaregime

Politische Inkompetenz als Überlebensfaktor im globalen Coronaregime

Bei all den Beschwerden über die in der deutschen Politik versammelte Inkompetenz darf man nie vergessen, dass der Aufbau einer Diktatur Kompetenz benötigt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Grundlage nicht aus roher Gewalt besteht, wie es derzeit in Afghanistan zu beobachten ist, sondern ein freiheitlicher Rechtsstaat zugrunde liegt. Dieser erfordert die Anwendung der Salamischeibchentaktik, mit der sukzessive bestehende und funktionierende Systeme in ihr Gegenteil verkehrt werden. Auf dem Weg dorthin kann sehr viel schief gehen und das geht es bei uns zum Glück – oder zumindest im Vergleich zu anderen Ländern mit nominal noch freiheitlichen Verfassungen.

Masken, Mossad, Massenimpfung

In Deutschland lässt sich die Relevanz des Inkompetenzfaktors beispielsweise an der Unfähigkeit zur Beschaffung von Gesichtsmasken zu Beginn der Pandemie ablesen. Lange Zeit blieb uns der Maskenzwang nur deswegen erspart, weil der Begriff “Vorratshaltung” offenbar ein Fremdwort in der Politik ist, während ebenso wenig bekannt ist, wie man auf die Schnelle eine Maskenproduktion aufbaut. Später dann, als im Land schon vieles kaputt war, blieb dennoch weiterhin alles desorganisiert, weil die Politik nicht dazu in der Lage war, mit der Pharmaindustrie die für die Durchimpfung der Bevölkerung notwendigen Verträge auszuhandeln, wie es in Israel geschah.

Israel stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie ein tendenziell weniger idiotischer Politapparat zum fatalen Nachteil für das Volk werden kann. In einigen Fällen wiederum haben Völker derzeit auch das Pech, dass sie zwar über vergleichbar inkompetente Politiker wie Deutschland verfügen, diese jedoch noch nicht so lange an der Macht sind wie Angela Merkel, so dass der Beamtenapparat noch nicht ganz zersetzt werden konnte und somit weiterhin eine gewisse Kompetenz im Staatsapparat zu finden ist. Da bei Politikern kein Zusammenhang besteht zwischen der eigenen Kompetenz und dem unbedingten Wille zum Ausbau der eigenen Macht, müssen andere Völker derzeit erheblich mehr leiden als das deutsche. Ein großer Trost ist das nicht, aber immerhin.

Die Welt schreitet voran in den dystopischen Romanzustand

Die Gefangenen- und Wärterinsel

Es zeigt sich immer mehr, wie sich Australien zunehmend zum Testlabor des neuen Totalitarismus entwickelt, nachdem sich Schweden als das primäre Testlabor vor der Coronakrise in einer unerwarteten Volte aus der Szene verabschiedet hat. Die australischen Landes- und Bundesbehörden drehen gefühlt mittlerweile mehr am Rad, als das migrationsbesoffene Schweden zu seinen Hochzeiten in den Jahren vor Corona.

Die australische Politik beschloss, in einigen Regionen des Landes das Militär als Coronapolizei und -richter einzusetzt. Als ob das nicht schon genug wäre, wird nun auch deren Expertise beim Abweisen von Bootsmigranten dazu verwendet, um Lager für positiv auf Corona einzurichten, nachdem „Hotels nicht funktioniert haben“ zur Isolation von renitenten Coronapositiven.

Damit auch wirklich allen Australiern klar ist, was sie künftig mit ihren Bürgerrechten machen können, legte eine Provinzpolitikern zur Sicherheit nach und gab eine Warnung an ihre Untertanen aus, wonach sie nicht mehr miteinander sprechen sollen und sich auch andere soziale Alltagsgewohnheiten abzugewöhnen haben. Alles wegen Corona natürlich, das (Stand 18. August 2021) pro Tag drei Personen das Leben kostet. Ob “an” oder “mit” Corona ist unbekannt. Abgerundet wurde das alles gerade mit einer militärisch begleiteten Massenzwangsimpfung für Kinder in einem Stadion. Vergleiche mit der Nutzung von Stadien durch die argentinischen Junta sind selbstverständlich verboten.

Derweil gab das Mitglied der Regionalregierung von New South Wales Victor Dominello bekannt, dass er infolge der Impfung an einer Nervenkrankheit erkrankt ist. Zunächst wollte Dominello die Impfnebenwirkung verschweigen, allerdings fielen seine Zuckungen etwas zu sehr auf. Australische Medien verzichteten allerdings auf eine breite Berichterstattung darüber, vermutlich weil Fazialislähmungen manchmal wieder von selbst weggehen.

Neuseelands kaltes Lächeln

Auf der Nachbarland Neuseeland geht es vergleichbar kompetent zu, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Dort hat Justin Trudeaus Ersatzsternchen des linken Mainstreams Jacinda Ardern einen neuen landesweiten Lockdown verordnet, nachdem ein einziger Coronatest positiv angeschlagen war. Dies in einem Land, das aus mehreren Inseln besteht und in etwa so dicht besiedelt ist wie die Mecklenburgische Seenplatte. Der schuldige wurde übrigens schnell gefunden. Es war ein Australier auf der Flucht vor der Diktatur in seinem Heimatland. Der letzte Todesfall “an oder mit Corona” ereignete sich in Neuseeland am 15. Februar diesen Jahres, der vorletzte vor knapp einem Jahr. Laut Umfragen genießt Ardern die Zustimmung des halben Landes.

Briten und Singapur

In der Obrigkeitsglitzermetropole Singapur wiederum griffen die Behörden zur psychiatrischen Keule – und nicht etwa zum sonst üblichen Rohrstock – nachdem ein britischer Bürger ohne Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit gesichtet wurde. Als der Mann sogar im Gericht noch auf seine Ansicht pochte, dass Masken nicht wirklich etwas bringen, verurteilte ihn der Richter zu sechs Wochen Haft und obendrein zu einer psychiatrischen Evaluation. Im Unterschied zur Sitte in Deutschland soll er nach Absitzen der Haft umgehend abgeschoben werden.

Sobald der Mann wieder in seiner Heimat ist, wird er seine Maskenverweigerung im coronabesessenen, aber immerhin steinreichen Singapur eventuell noch bereuen. Dort nämlich schloss das Äquivalent des RKI gerade explizit nicht aus, dass man die Massenimpfung aller Kinder ab 12 Jahren empfehlen könnte. Noch ist man sich unsicher, wie ein Regierungsberater meinte, aber ich denke man kann davon ausgehen, dass er und seine das Vorgehen in der ehemaligen Kronkolonie Down Under gut nachverfolgen und zur entsprechenden Schlussfolgerung gelangen werden.

Pakistan, Connecticut und französische Verhältnisse

In den USA schließlich nähern sich immer mehr Kommunen und Institutionen dem totalitären Zustand an. Eine Hochschule in Connecticut beispielsweise entschied sich analog zu Pakistan, ungeimpften Studenten den Zugang zum Internet zu entziehen, weil… man weiß wohl selbst nicht so recht, was das bezwecken soll, weswegen die Entscheidung fiel, von den ungeimpften Studenten eine Extragebühr von 2.275 Dollar abzuverlangen, wenn sie weiterhin an den Ausbildungskursen der Hochschule in Kritischer Theorie teilnehmen möchten.

Derweil arbeiten mehrere US-Großstädte an der Einführung von Impfpässen, wie sie in Frankreich gerade eingeführt wurden. New York, Los Angeles und New Orleans (alle links regiert, was sonst) wollen für sämtliche Innenaktivitäten wie Restaurants, Fitnesstudios und Kinos etc. die Vorlage eines Impfpass zur Pflicht erheben. Man darf gespannt sein, ob der Einführungsversuch so enden wird wie im Großraum um das alte Orleans herum, wo Franzosen in klassisch französischer Manier auf ihr Recht auf das Einkaufen ohne Vorlage der korrekten Papiere bestehen.

New York: Arbeitsverbot für Unimpfbare

Den größten Vogel schoss die Stadtverwaltung von New York ab. Dort hat man die Phase „an Covid“ versus „mit Covid“ schon lange hinter sich gelassen und übt sich im Gleichsetzungswahn von „kann geimpft werden“ versus „kann nicht geimpft werden“. Im genauen geht es um Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, da bei ihnen eine große Wahrscheinlichkeit für schwere Nebenwirkungen existiert. In einer neuen Verordnung zur Zwangsimpfung für Angestellte in der Stadt New York wird diese kleine Feinheit übergangen, so dass sämtliche Arbeitgeber in der Stadt dazu gezwungen sind, jeden zu entlassen, dessen Arzt der Einschätzung ist, dass die Impfung für sie zu gefährlich wäre.

Diese Personen haben dann die Wahl, ob sie aus New York wegziehen sollen – wenn sie sich das noch leisten können – um sich woanders Arbeit zu suchen, oder aber sie müssen auf Klaus Schwab hoffen, wonach „sie zwar nichts besitzen werden, aber trotzdem glücklich sind“. Betroffen ist davon nicht nur die von den Lockdowns gebeutelte Privatwirtschaft, sondern auch öffentliche Arbeitgeber wie Schulen, an denen demnächst dann wohl nur noch Lehrkräfte arbeiten werden, die von der Impfung so sehr überzeugt sind, dass sie auch kein Problem damit haben, den Schülern die Verlockungen des Marxismus schmackhaft zu machen.

Tim Pool, der die Einführung dieser dumm-drakonische Maßnahme nicht glauben konnte, kontaktierte nach deren Bekanntwerden die Stadtverwaltung von New York, um sich zu vergewissern, dass es sich dabei um einen weiteren Fall von Fake News handelt. Leider wurde er enttäuscht, wobei ihm als Antwort etwas gegeben wurde, dass sich übersetzen lässt als „Pech gehabt“.

Der verantwortliche Bürgermeister Bill de Blasio steht übrigens seit 2014 an der Spitze der ehemaligen Weltmetropole. Er war Nachfolger des sehr erfolgreichen Michael Bloomberg, der zwischen 2002 und 2013 New Yorks Bürgermeister war. Angela Merkel ist seit Ende 2005 am Ruder, ihren Zögling Jens Spahn hob sie 2018 in den Sessel. Genau das ist der Unterschied.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de
Consent Management Platform von Real Cookie Banner