Feudalismus zum Sechzigsten: Der maskenlose Obama lässt es auf Meereshöhe ordentlich krachen…

Feudalismus zum Sechzigsten: Der maskenlose Obama lässt es auf Meereshöhe ordentlich krachen…

Eigentlich wollte ich wollte den Scheißdreck ja ignorieren. Dann habe ich es mir aber doch anders überlegt, nachdem sich jemand bei CNN die Begründung aus dem geweiteten Hinterteil zog, wonach die Obamas und ihre Freunde „bessere Leute“ seien (wörtlich „sophisticated crowd“) und es deswegen in Ordnung sei, dem gewöhnlichen Volk ins Gesicht zu scheißen. Besser lässt sich der aufziehende neue Feudalismus kaum umschreiben, Chapeau! Das Kinnladengewicht an der Geschichte ist so schwer, dass sogar der Mainstream und ihre Leserkommentatoren merklich ächzen beim Schönreden des offensichtlichen.

Von D-A-bis-CH und Vorwurf bis Einlauf ist alles dabei

Hier eine kleine Auswahl dessen, was die Leser der wenigen noch mit einem Leserforum ausgestatteten Publikationen über Obamas Sause denken:

PublikationKommentarMein Senf darüber
Kurier.atAuch ich bin der Meinung, daß er diese Kosten nicht mehr vom Steuerzahler ersetzt bekommt, dann hat er doch lieber abgesagt.Das wäre die Abteilung für Thema verfehlt.
Kurier.atAch, der hat nur abgesagt, weil das Starlet mit ihrem Prinzen nicht kommen wollte, da sie eine eigene Geburtstagsgesellschaft plant;-)))Hm… ist der Kurier yellowpressiger als ich erwartet hatte?
Kurier.atIch kann mir vorstellen, dass hinter all den publizierten Gründen wie dem Coronavirus eigentlich der Kostenaufwand steht. 600 Gäste und u.a. ein Bedienungspersonal von 200 Personen von den Nebenspesen ganz zu schweigen, kosten vermutlich ab500.000 Euro aufwärts. Auch wenn man Vermögen besitzt, ist kein Grund eine derartige Summe auszugeben. Die Absagegründe kommen nehme ich an gerade im richtigen Moment.Immerhin, der war differenziert formuliert. Sagen wir mal so: Obama predigt die Klimaapokalypse mit einem rapide steigenden Meeresspiegel, kauft sich dann aber für >10 Mio Dollar eine Bude direkt am Meer. Geldsorgen macht er sich nicht.
Kurier.atNa endlich, das hat ja lange gedauert. Man kann halt nicht alles kontrollieren. Eingesehen haben sie es aber immer noch nicht. Auch die Pandemie der Ungeimpften ist Schwarz-Weiß-Denken. Wie das böse Russland oder das böse China oder der ganz böse Islam, das ist alles das selbe, weil die anderen sind ja die Guten. Obama war auch Superman, der hat auch die Welt gerettet. Superman ist leider einfach nur oberflächlich.
Der erste Kommentar halbwegs in Richtung Zielscheibe.
Kurier.atObama war und ist nur eine Lifestyle Figur, die im Amt NICHTS weiter gebracht hat…
Wie heißt es so schön: “Dabei sein ist alles!”
Spiegel.deSehr vernünftig. Die Trump-Fans waren ja schon voll auf Zinne, wie üblich die Unterschiede ignorierend.
Aber dass inzwischen in einigen Bundesstaaten neue Rekordzahlen, unter anderem der in Krankenhäuser behandelten Kinder, dank der Delta-Variante gemeldet wurden, ist eine solch drastische Verkleinerung die einzige Möglichkeit um nicht ganz absagen zu müssen.
Wenn ich dann noch lesen muss, dass bis zu 10% der Genesenen Long-Covid entwickeln könnten, kann ich den fast weltweit fahrlässigen Umgang mit der Delta-Variante nur noch fassungslos bestaunen.
Nun droht auch noch die Lambda-Variante Impfschutz und Immunität zumindest teilweise zu umgehen. Da kommt noch einiges auf die Menschheit zu.
Aber echt mal, wie können wir nur! Einfach so ignorieren, dass die Obamas bessere Leute sind. Die sind aber auch immer so adrett – und die Republikaner? IGITTIGITT
Ein Positivaspekt an der Plandemie erachte ich inzwischen, dass wir jetzt endlich alle einmal das griechische Alphabet lernen können.
Spiegel.deIch war und bin heute noch ueberzeugt von ihm. Er hat es als einziger geschafft, ein zahlbares Gesundheitssystem zu schaffen, wo auch der Mittelstand sich versichern kann. Innenpolitsch war er und auch seine Frau stark engagiert. Aussenpolitisch war er ein zahnloser Tiger. Das aergerte mich sehr oft. Er ist halt vom Typ her eher der Lehrer der jemandem was beibringen will und weniger der Typ, der sagt wo’s lang geht….sonst gibts Haue ! :)) Aber persoehnlich mag ich ihn viel lieber als Trump.Ein überaus intelligenter und differenzierter Kommentar. Man merkt dem Leser an, dass er intensiv liest und das Aufgenommene akkurat interpretieren kann. Einzige Bedingung ist, dass sich der Leser im letzten Jahrzehnt ausschließlich mit Spiegel Online über die Welt informiert hat und im Alltag Scheuklappen trägt.
Spiegel.deGlückwunsch zum 60. Geburtstag, jetzt ist er Multimillionär geworden! Allerdings hat der US-Präsident seine Chancen für eine gerechtere und friedlichere Welt vertan. Das Ergebnis kennen wir ja, Trump wurde sein Nachfolger. Bis heute ist mir unerklärlich, warum Obama mit den Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Er ist allerdings ein brillanter Redner und Buchautor, als Politiker hätte er mehr bewirken können.
Saft und kraftlos, wie das so ist in der Matrix, dennoch immerhin mal etwas, das man unterschreiben kann.
Spiegel.deObama war schon eine maßlose Enttäuschung. Erst groß mit Versprechen von Wandel angetreten, und am Ende doch nur wie jeder vor ihm korrupt sein Amt dazu umgemünzt in die Riege der Ultrareichen aufzusteigen.
Aber…aber… er hat doch das Gesundheitssystem reformiert??!
Spiegel.deAuch aus Gründen des Klimaschutzes ist es vernünftig, auf solche Parties und die damit verbundenen Flüge in den Privatjets der Gäste zu verzichten.
Hehe… ich rieche einen Troll.
Spiegel.deSeit 4 1/2 Jahren ist Obama nur noch in einer Rolle vorhanden – als “celebrity”. Komplett mit 50 Mio. Dollar-Haus, und gerne Ferien für 50.000 Dollar die Nacht. Schade für einen, von dem man einmal hoffen wollte, er würde die Welt verändern. Ein Armutszeichen für ihn und die amerikanische “celebrity culture”, der auch wir nicht entrinnen.Er hat sich im Nachkommentar tatsächlich noch verbesser und die 50 Mio auf korrekte(re) 10 Mio korrigiert.
Spiegel.deHerzlichen Glückwunsch zum 60. Geburtstag, Mr. Obama. Ich wünsche Ihnen eine stabile Gesundheit und viel Kraft, um auch in Zukunft Positives für die USA zu bewirken.
Na, vielleicht kann er das Gesundheitssystem noch etwas billiger machen.
Blick.chEr ist eine privatperson und kann seinen geburtstag feiern wie er will. Wo ist das problem ?Ein Tiefschlafschaf aus der Schweiz.
Blick.chHat man von einem der schlechtesten US Präsidenten etwas anderes erwartet?Seinen Ex-Assistenten Joe Biden hat er nebenbei bemerkt auch nicht zur Sause eingeladen.
Blick.chUnd Trump samt Familie feiert nonstop Party, spielte Golf anstatt zu regieren und niemand hat sich daran gestört, dass er schon nach zwei Monaten mehr Steuergelder für seine privaten Vergnügen verschleudert hat, als vorherige Präsidenten in einem ganzen Amtsjahr.Mich amüsiert es immer wieder von neuem, wenn Trump einmal vorgeworfen wird, eine furchtbare Politik „schlimmer als Hitler“ betrieben zu haben, und dann wird sich darüber echauffiert, dass Trump immer nur auf dem Gofplatz stand und nichts tat außer Geld verprassen. Zu oft in Personalunion, wobei dieser Leser nicht dieser Falle zum Opfer fällt. Immerhin.
Blick.chBetrachtet man die vielen Party-Meilen mit teilw. 1000ende von Teilnehmern in den republikanisch dominierten Bundesstaaten, welche gar die Massnahmen komplett oder weitgehend aufgehoben hat, sollte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen u die Geburtstagsparty der Obamas kritisieren. Sicher, angesichts der Pandemie keine angepasste Party u neutral betrachtet auch ein Affront gegenüber jenen, denen Zurückhaltung in dieser schweren Zeit abverlangt wird. Darüber kann man diskutieren, aber was hier geschieht, ist polit. Schlachtfeld u geht über massvolle Kritik hinaus, insbesondere in Bezug auf das elitäre. Welche Partei dominiert denn wohl elitär am Meisten? Aha, alleine in der GOP sind nahezu alle elitär u deren Mundwerk noch viel mehr….!Schöner Reim am Ende. Der kam ihr bestimmt spontan aus dem Handgelenk geflutscht.
Blick.chDas ‘Problem’ mit Obama war schon immer, dass er durch seine Eloquenz, sein smoothes Auftreten und seine saloppen und geschmeidigen Sprüche seine schwachen Seiten sehr gut überdecken konnte! Auch dass er Schwarz ist, aber mit einer weissen Mutter haben seine Unangreifbarkeit noch erhöht, dies obwohl er objektiv und ideologie-frei gesehen ein sehr durchschnittlicher, in Teilen sogar schwacher Präsident war—der vor allem für den Weltfrieden nicht wirklich etwas bringen konnte, was ihm eigenartigerweise trotzdem den Friedensnobelpreis eingebracht hatte! Man muss es einfach mal konsterniert sagen: Dieser Friedensnobelpreis war politisch motiviert und hatte nichts, aber auch gar nichts mit seinen ‘Achievements’ zu tun…..Dem Leser wäre zu entgegnen, dass uns die internen Vergabekriterien des Fridensnobelpreises nicht bekannt sind. Es könnte durchaus sein, dass die Empfänger in einen heimlichen Wettstreit für die größte Heuchelei eintreten müssen. Obama hätte starke Konkurrenz, aber er würde sicherlich ganz vorne mitspielen.
Blick.chImmer mehr Obama-Fans wenden sich ab. Es zeigt sich einmal mehr, das die Unterschiede doch nicht so gross sind zwischen Demokraten und Republikanern. Warum auch – bedeuten doch beide das Gleiche > entweder *Demo* = griechischer Stamm von *Volk* oder “Republic” = lateinischer Stamm von “Volk” …
Dieser Kommentar wäre bei Zeit Online sehr wahrscheinlich mit einem „Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen“ oder gar dem kontosperrenden „Rassistische Äußerungen sind verboten“ quittiert worden.
Blick.chAls Friedensnobelpreisträger und best ex US Präsident ever hat er das mehr als verdient.Absolut.
Blick.ch


man könnte ihn fast mit ex-kanzler schröder verwechseln.
Heeh. Der Gert – Mittelnamen übrigens: Fritz Kurt – hat sich eine noch verhältnismäßig warme Reisschüssel geangelt. Obama dagegen herzt offiziell immer noch den Michael.

Blick.chHauptsache, sich künstlich aufregen. Geburtstagspartys sind immer noch Privatsache.Das wäre die passende Antwort auf den Kommentar mit Reim am Ende gewesen.
Blick.chDie neue Freunde, die Markles, waren nicht eingeladen, obwohl Megan am gleichen Tag ihren Geburtstag feierte. Stattdessen die Hollywood Elite; Oprah, Clooney, etc.Wirklich mal! Die hätten das echt zusammenschmeißen können. Mich wundert eche, was manche nur für Vorstellungen haben über die Welt. Haben sie überhaupt welche? Hat am Ende sogar Huxley die Leute überschätzt?
Blick.chYes We Can sagte Obama.
Ok. Ich gebe zu, bei dem musste ich schmunzeln.
Blick.chDer Theoretiker und Schöngeist hat in seiner Amtszeit ausser reichlich Cash gemacht keine nennenswerten Leistungen erbracht!Er hat dem Michael zwei Kinder gemacht…
Blick.chAn alle Negativschreiber: Habt ihr nicht auch schon euren runden Geburtstag gefeiert ? Was soll diese Missgunst ?Ich denke einfach an den Kommentar zwei obendrüber und schon habe ich wieder ein Grinsen auf den Lippen.
Fr.deDer Mann ist jetzt mit 60 “uralt”, ist in der Krise, braucht dringend Beistand von seinen Freunden … dafür sollte man Verständnis haben – solange alle Schutzvorkehrungen eingehalten werden.Und wie lauten diese „Schutzvorkehrungen“ allesamt? Ach ja, richtig, jetzt fällts mir wieder ein: Eine 10 Mio Dollar teure Villa auf einer abgelegenen Milliardärsinsel.

PS: Dieser und der nächste Kommentar der FR waren Schuld an der Entstehung dieses Beitrags.
Fr.de“[…], habe der ehemalige US-Präsident 475 Gäste – darunter Familie, Freunde, ehemalige Helfer sowie einige prominente Persönlichkeiten – auf Martha’s Vineyard Island vor der Südküste von Cape Cod im US-Bundesstaat Massachusetts eingeladen.”
Das sind mit Personal wohl insgesamt weniger als 1.000 Personen, wohl überwiegend Demokraten oder zumindest kein DT Fans. Also gehe ich von einer sehr hohen Impfquote aus. Das ist doch nix im Vergleich zu über 10.000 Fans im Stadion, wo vielleicht die Hälfte geimpft ist (allerdings hoffe ich zumindest bei unserer SGE auf eine hohe Impfquote….und 100% bei Spielern und Betreuern. Aus Fehlern lernt man(n) schließlich…. 😉
Was soll nur dieser Kommentar? Er hantiert mit Zahlen, wägt ab und will Reflexion signalisieren, schafft es aber in einer Weise nicht über die vor ihm stehende intellektuelle Hürde, dass man meinen könnte, er will Limbo tanzen.
Alleine die Frage, wie viele Hände weniger werden diese „insgesamt weniger als 1.000 Personen“ schütteln im Vergleich zu „über 10.000 Fans im Stadion“? Was, wenn es sich bei der Hälfte der ersteren um die eng vernetzte Oberschicht handelt, bei denen täglich Dutzende Leute zum Vernetzen vorsprechen? Es gibt Leute, die leichtens mit Zahlen hantieren, ohne auch nur im Ansatz deren Bedeutung zu verstehen, und dann meinen sie, den großen Diskussionsmacker spielen zu können.
Manoman! Manche haben wirklich ein Brett vor den Augen, mit man alternativ die komplette Sonne verdecken könnte.

Quelle Titelbild

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