Martin Armstrong über den geldpolitischen Gang in den Autoritarismus

Martin Armstrong über den geldpolitischen Gang in den Autoritarismus

Mit den fortgesetzten Krisen stellt die Politik sicher, dass der eingeschlagene Pfad zu einem Automatismus werden, gegen die sich niemand mehr wehren kann. Das Endziel ist klar, es besteht in der Schließung sämtlicher Lücken im System staatlicher und konzernherrschaftlicher Kontrolle, dem alles und jeder unterzuordnen gilt. Niemand soll sich mehr seiner Rechenschaft entziehen können und dem von oben verordneten Menschheitswohl etwas entgegensetzen können. Martin Armstrong meint, dass die Politik damit zwar Erfolg haben wird, gleichzeitig jedoch auch ihr eigenes Grab schaufeln wird. Die Frage ist nur noch, wann dies geschieht und wie viel sie zuvor noch zerstören wird.

Armstrong Economics: Die große Kapitalflucht – Über eine Zukunft voller Unsicherheit

Das globale Investitionskapital ist so liquide wie nie zuvor. Während Regierungen den Great Reset auf die Agenda gesetzt haben und der IWF an der Abschaffung des Bargeldes zu Gunsten einer Kryptowährung arbeitet, mit der sie den US-Dollar als Reservewährung ablösen will, kommt es zu einer immer stärkeren Verschiebung des intelligenten Teils der Kapitalströme. Von Immobilien bis zu Raritäten sind sie Preise stark im Steigen begriffen. In Florida werden Häuser beispielsweise immer öfters an Personen außerhalb des Bundesstaates verkauft, die das Geld bar auf den Tisch legen, um so schnell wie möglich dorthin ziehen zu können. Im selben Atemzug zeigt der Trend für Zinsen Immobilienkredite weiter nach unten, da diese inzwischen als vertrauenswürdiger gelten und höhere Zinsen abwerfen als Staatsanleihen und immer mehr Investoren dorthin ausweichen. Selbst die Federal Reserve engagiert sich mittlerweile im Markt für Immobilienkredite, weil es nicht mehr genügend Käufer für ihre eigenen Produkte gibt.

Die Politik schreitet direkt die Welt der MMT des unbegrenzten Gelddruckens, nachdem sowohl in Europa als auch in Japan die Anleihemärkte ausradiert wurden. Ihre Zentralbanken greifen am Markt für Staatsanleihen zu, weil sich diese sonst niemand mehr kaufen würde und deswegen ansonsten die Zinsen dafür die Höhe schnellen würden. Was unter der Bezeichnung Quantitative Easing als eine begrenzte und selektive Maßnahme begann, ist heute zu einer permanenten Finanzierung staatlicher Budgets mutiert, das der klassischen Staatsfinanzierung de facto ein Ende bereitet hat.

Mit Hurra in den autoritären Globalismus

All das ist mit Klaus Schabs Weltwirtschaftsforum verknüpft, der die Kontrolle über Europa übernommen hat, und dessene Tentakel auch tief in die Regierung von Joe Biden reichen. Das aktuelle billionenteure Infrastrukturgesetz beispielsweise ist nur noch verrückt. Schlimmer ist eigentlich nur noch die Tatsache einer hohen Arbeitslosigkeit, während gleichzeitig überall Schilder in den Läden hängen mit der Aufschrift: „Aushilfen gesucht“.

Mit der aufgrund von Corona eingeführten Arbeitslosenunterstützung und den Extraprämien über 300 Dollar wurde der Grundstein gelegt für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Was sie damit in Wirklichkeit wollen ist, dass die Menschen keinen Grund mehr haben, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, damit sie kein CO2 mehr ausstoßen.

Die größte Bedrohung für das finanzielle Überleben jedoch rührt im Angesicht eines derart dramatischen Wandels in der Weltwirtschaft von der Tatsache her, dass die Welt weiterhin mit den selben falschen alten Theorien interpretiert wird, mit dem die Menschen völlig falsch über die Situation informiert werden.

Armstrong Economics: Über den kommenden Autoritarismus & die Hoffnungen für die Zeit nach 2032

Nach Berichten aus Regierungskreisen hat der IWF sämtliche Zentralbanken angewiesen, bis 2022 das Papiergeld abzuschaffen und auf eine digitale Währungen umzustellen. Das Ziel dahinter besteht in der Vernichtung der Schattenwirtschaft, damit auf ausnahmslos alle Wirtschaftstätigkeiten Steuern bezahlt werden müssen. Deswegen gibt es auch einen so starken Trend hin zu Sachwerten mit der Folge eines Preisanstiegs bei Immobilien, Sammlerstücken und Aktien. Es handelt sich dabei um Kapital auf der Flucht vor diesem totalen Kontrollzwang. Ein Haus am Strand beispielsweise, von dem ich persönlich weiß, dass es 1992 für 1,2 Millionen Dollar verkauft wurde, steht jetzt für 7,8 Millionen Dollar zum Verkauf.

Ahnungslose Politikerkaste

Sogar der ukrainische Präsident hat gerade ein Gesetz unterzeichnet, mit dem es der Zentralbank erlaubt wird, eine digitale Währung auszugeben. Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass die Mächtigen tatsächlich intelligent sind – FALSCH! Wer an unseren Weltwirtschaftskonferenzen teilgenommen hat, der wird vielleicht meinem Schwiegersohn begegnet sein. Einmal wollte er mich zu einer Gruppensitzung mit Kongressabgeordneten begleiten. Ich war einverstanden, warnte ihn aber, dass er den Staatsapparat hinterher nie wieder so sehen würde wie zuvor. Als wir wieder gingen, drehte er sich zu mir um und sagte: „Die sind wirklich völlig ahnungslos!“

Naive Politikerkaste

Abgeordnete verfügen über keinerlei Erfahrung aus der Geschäftswelt. Es verhält sich in etwa so, als würde man mich mit der Leitung der chirurgischen Abteilung eines Krankenhauses betrauen. Ich könnte vielleicht in deren Verwaltung tätig sein, aber ich wüsste nicht, wie ich eine Operation durchführen müsste. Abgeordnete sind in der Regel Juristen und daher haben sie keine Vorstellung über die inneren Mechanismen der Weltwirtschaft. In ihrer Vorstellung sind sie für das Schreiben von Gesetzen verantwortlich und wenn sie eines geschrieben haben, dann gehen sie ohne sich weitere Gedanken über unbeabsichtigte Konsequenzen davon aus, dass die Menschen ihrem Gesetz gehorchen werden.

Totale Überwachung der Geldströme

Die Abschaffung des Papiergeldes ist ein alter Traum der Politik. Sie erhoffen sich damit, dass sie in diesem Fall jeden Cent an Steuern eintreiben können und sich niemand mehr um seine Steuern drücken kann. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) erklärte, dass sie sich mit der Umstellung auf digitales Geld in der Lage sieht, bei jedem kontrollieren zu können, wofür genau das Geld ausgegeben wird. Die Bank of England bewarb das digitale Geld damit, dass Eltern bei ihren Kindern nachvollziehen könnten, wofür diese ihr Taschengeld ausgeben. Das wirkliche Problem daran ist, dass auch die Regierung diese Möglichkeit nutzen kann, um die Ausgaben aller Bürger zu überwachen. Bei der BBC gab es vor einiger Zeit ein Bericht, wonach jetzt auch Kinder ab 6 Jahren Debitkarten erhalten können, weil es laut Regierung den Eltern dabei helfen wird, die Ausgaben der Kinder zu überwachen. Vermutlich erachten sie dies als eine Maßnahme für die nationale Sicherheit.

Abschaffung der Demokratie

In der Agenda 2030 des Weltwirtschaftsforums und der Vereinten Nationen als Ziel Nummer Acht genannt wird die Beendigung von „Populismus“, nachdem das amerikanische Wahlvolk es wagte, einen Nichtpolitiker wie Trump zu wählen. Sie wollen mit dem Ziel sämtliche Möglichkeiten des Volkes beseitigen, einen Eingriff in die politische Marschrichtung zu nehmen. Sie wollen der Demokratie ein Ende setzen.

Das Ende des Sozialismus

All diese Entwicklungen können nur deswegen ablaufen, weil die gesamte von der Politik beherrschte Wirtschaftssystem zusammenbricht. Tatsächlich spielt sich gerade alles genau so ab, wie es unser Computer prognostiziert hat und wie wir im letzten Jahrzehnt auf allen unseren Konferenzen vermittelt haben. Der Sozialismus garantierter staatlicher Renten und der ewigen Schuldenfinanzierung geht zu Grunde. Denn Beginn dieses Absturzes markierte im Jahr 2014 die Senkung der Zinssätze in den negativen Bereich durch die EZB, da damit der gesamte europäische Anleihenmarkt zerstört wurde und die Pensionsfonds in die Zahlungsunfähigkeit rutschten.

Der Weg in den Autoritarismus

Trotz allem haben Politiker ausreichend viel Gespür für ihre Situation. Sie wissen, dass ihre Paläste nach einem Zahlungsausfall gestürmt würden und sie vom Mob an die nächste Laterne getrieben würden, denn sie werden genau dann erkennen, dass sämtliche der rosigen Versprechungen eine einzige große Lüge darstellten. Die einzige Möglichkeit, sich an der Macht zu halten, besteht darin, noch rechtzeitig zu einer autoritären Staatsführung überzugehen.

Der Weg heraus aus dem Autoritarismus

Mit dem Heranrücken des Jahres 2024 als entscheidender Wegscheide werden immer mehr Menschen begreifen, was sich vor ihren Augen abspielt. Es wird die letzte Chance darstellen, den Pfad zu verlassen, auf dem wir sind. Vielleicht wird dann eine neue Regierungsform kommen, die ein Licht am Ende des Tunnels bietet. Ab 2032 wird es dann wieder aufwärts gehen, wobei die große Frage darin besteht, wie man sich für das Endspiel davor am besten rüstet.


Quelle Titelbild

Bloggerei.de
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