Was Baerbock mit der Gendern von Gesetzen wirklich meint: Eure Gesetze gelten für uns nicht!

Was Baerbock mit der Gendern von Gesetzen wirklich meint: Eure Gesetze gelten für uns nicht!

Annalena Baerbock will Gesetze gendern lassen. Was klingt wie Satire aus dem Jahr 2010 ist leider bitterer Ernst und man muss befürchten, dass die Grünen ein derartiges Vorhaben tatsächlich umsetzen würden, das zeigt exemplarisch die Straßenverkehrsordnung, an der das neue Dogma in der Praxis erprobt wird. Hinter diesem Vorstoß steht jedoch keineswegs „Gerechtigkeit“, wie gerne behauptet wird, sondern die sinistre Botschaft, dass die geltenden Gesetze nur für jeden gelten, der sich davon angesprochen fühlt. Baerbock und Freund*innen stehen mit beiden Beinen außerhalb der FGDO.

Realität mit Sprechakten erschaffen

Es ist müßig, sich über die Idiotie hinter der neomarxistischen Weltsicht zu ärgern, wonach alles erst dann in die Welt gebracht wird, wenn man einer Sache eine Begrifflichkeit zuweißt. Wichtig sind vor allem die ideellen Konsequenzen daraus. Denn es bedeutet erst einmal, dass die Sprache das für Anhänger dieser Ideologie das Hauptwerkzeug im Leben die Sprache ist.

Genauso wie für den Maurer die Kelle das Hauptwerkzeug darstellt, so ist das Hauptwerkzeug für Neomarxisten die Sprache. Es heißt ebenfalls, dass für einen neomarxistischen Maurer nicht die Kelle das Hauptwerkzeug ist, sondern ebenso die Sprache. Erst wenn er die Kelle benannt hat, kann er überhaupt Maurer sein. Will der Maurer an einem Tag einmal kein Maurer sein, dann muss er einfach nur die Kelle nicht bezeichnen. Es ist dabei unabhängig, ob er sie in der Hand hält oder nicht.

Aus dieser lebenspraktisch grenzdebilen Perspektive heraus, wird klar, warum Baerbock die Forderung nach einer Genderung von Gesetzen in die Welt gesetzt hat. Denn ihre ideologische Klientel kann kein Staatsverständnis ausdrücken, so lange sie dieses nicht mit Begriffen nach ihren Vorstellungen erschaffen kann. Nur dann, wenn diese sprachliche Realitätschaffung gegeben ist, wird es möglich sein, das deutsche Staatsverständnis unter einer grünen Regierung mit einer grünen Realität zu versehen.

Genderzwang garantiert

Eines ist sicher, diese ideologische Linse wird noch sehr weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Dabei möchte ich Baerbock nicht mehr Intelligenz zuschreiben, als nur notwendig ist. Habeck würde ich das Wissen um die Bedeutung dieser Anschmeichelung an den anwendungsorientierten Teil des Neomarxismus durchaus zutrauen. Bei Baerbock vermute ich, dass es ihr einfach zugeflüstert wurde.

Ihr Versprechen in diesem Zusammenhang, wonach es unter ihr als Kanzlerette keinen Zwang geben würde beim Gendern, ist mit Sicherheit eine Lüge, wobei ihr das vielleicht auch einfach nicht bewusst ist. Sollten sich die Grünen durchsetzen und mit dem Gendern von Gesetzen beginnen, dann wird die Bestrafung des Falschsprechens wird das erste sein, das sie begleitend durchgesetzn werden. Der Grund dafür liegt im prinzipiell rein sprachlich existierenden Staatsverständnis des Neomarxismus.

Das hinter dem Gendern stehende Staatsverständnis kann prinzipiell nur dann existieren, wenn es explizit ausgesprochen wird. Für Gesetze als gesellschaftspraktische Anwendung des Staatsveständnis bedeutet es, dass Gesetze nur in all jenen Fällen gelten können, die von diesen sprachlich abgedeckt werden. Macht jemand nicht mit, weil er keine Lust auf Gendern hat – oder weil die Polizei beim Verhaften des Dieselfahrers das Gendern vergisst – dann gilt das vorliegende Gesetz nicht, weil aus neomarxistischer Perspektive das vorliegende Gesetz nicht existiert.

Die einprogrammierte Gesetzlosigkeit

Auch wenn das alles klingt, wie aus einer überdurchschnittlich kreativen Psychiatrie entsprungen, diese Haltung wird auch ohne Baerbock Konsequenzen haben. Denn genau so wie Neomarxisten darauf achten müssen, bei Gesetzen alles korrekt zu bezeichnen, da das Gesetz ansonsten für jemanden nicht gelten würde, gibt es für sie Gesetze nicht, in denen sie explizit angesprochen werden.

Da selbst das nachträgliche Gendern von Gesetzen ins Gespräch gebracht wurde, heißt es, dass die neomarxistische Ideologie zahlreiche Gesetze nicht anerkennt. Sie gelten nur für all jene, die sich davon angesprochen fühlen. Wer sich daher beispielsweise per Sprechakt zum Hund erklärt, für den gilt nicht einmal die gesetzestextliche Ansprache als „Person“ (in diesem Fall hätte der Genderhund allerdings Probleme in Supermärkten).

Mit der Anerkennung dieses Problems schickt Baerbock effektiv ein Signal an all jene heraus, die auf der Suche nach einer Ausrede sind, um sich nicht an einzelne Gesetze halten zu müssen. Selbst ohne Wahlsieg hat sie es mit ihrer Aussage zur legitimen Position gemacht, dass man explizit angesprochen werden muss, damit ein Gesetz für einen gilt.

Sollte sie trotz aller Gegenargumente am Ende sogar in die Regierung kommen und dort für neue Gesetze die Genderei beginnen, dann liefert sie den Ideologen im Land die Ausrede zur Gesetzeslosgkeit sogar auf dem Silbertablett. Denn wenn die gesetzliche Realitätsbildung per Sprechakt in einem Fall als zwingend anerkannt wird, dann gilt diese Bedingung zwangsläufig bei allen.

Beim der Frage nach dem Gang den grünmarxistischen Totalitarismus würde darauf ankommen, wie wild es die Regierung Baerbock treibt mit der neuen Genderei. Sollten sie voll durchziehen und sich die ideologische Prägung des Neomarxismus gleichzeitig rasch und von FFF bis Antifa und EKD bis Linksislamismus intensiv in den Köpfen linksgrüner Idioten festsetzen, dann könnte es sehr schnell in Richtung Status quo Stalin gehen.

Sollte Baerbock auf der anderen Seite das Versprechen abgeben, alte Gesetze genderseitig zu belassen wie sie sind, dann wäre das eine Lüge, weil es ideologisch geschehen müsste und es würde ebenso überhaupt erst das Tor öffnen für jede Art des Extremismus, jede Art der Kriminalität und auch jenes Teils psychiatrischer Auffälligkeiten, für die mit Grund geschlossene Abteilungen eingerichtet wurden.

Psychiatrie sagen!

Vielleicht, denke ich mir dazu, liegt der Grund für den Trend zum ideologischen Gaga am Ende auch nur daran, dass wir die Proponenten des gesellschaftlichen Spreckaktedaeins bislang immer nur als „Philosophen“, „Soziologen“ oder „Politiker“ bezeichnet haben.

Sollten die Neomarxisten nämlich tatsächlich recht haben in ihrem prinzipiellen Ansatz, dann müssten wir sie einfach nur fortgesetzt als „psychisch krank“ bezeichnen. Das müsste dann zur Folge haben, dass sich die fraglichen Personen irgendwann von selbst einweisen. Problem gelöst.

Quelle Titelbild

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