Über Signale, Reflexe und nicht genehme Katastrophenhelfer

Über Signale, Reflexe und nicht genehme Katastrophenhelfer

Der Morast in den Überschwemmungsgebieten im Rheinland steht noch immer in den Häusern, weiterhin werden zahlreiche Menschen vermisst. Die Bundesregierung hampelt derweil wie gewohnt irgendwo im Spektralbereich zwischen hilflos und peinlich herum. Die eklatante Lücke im Katastrophenschutz wurde schnell von Freiwilligen gefüllt, wobei sich die Bauern der betroffenen Regionen ganz besonders hervortun. Mit den schrecklichen Bildern machten sich auch zahlreiche Menschen außerhalb davon auf den Weg dorthin, um beim Aufräumen zu helfen. Leitmedien und Behörden derweil kämpfen ihre übliche Schlacht und stürzen sich auf die „Querdenker und Reichsbürger“ darunter. Im folgenden daher ein kleiner Tipp, wie man sich mit einfachen Mitteln vor dem Naziradar unsichtbar macht und warum das so gut funktioniert.

Antifa-Fahnen G20 in Hamburg

Beim G20 Gipfel in Hamburg vor vier Jahren kam es zu großflächigen Ausschreitungen durch zahllose vermummte Linksextremisten, die zu diesem Zweck aus ganz Europa dorthin angereist waren. Die Zerstörungen waren bedeutend, vor allem die verhassten kapitalistischen Einzelhändler bekamen den Zorn der Protestierer ab, die sich an deren Schaufenstern und Einlagen abarbeiteten.

Die Grenzen zwischen legal und illegal bei derartigen anlassbezogenen Ausschreitungen sind meist fließend. Wo hört der Protest auf und beginnen die Ausschreitungen? Ist das noch alles politisch, oder einfach nur Krawalltourismus? Treten spontane Effekte der Gruppendynamik auf, oder wurde das vorher choreografiert? Sind das wirklich alles linke Protestierer, oder befinden sich Provokateure mit ganz anderen Absichten darunter?

So ganz lässt sich die Frage auch in Hamburg nicht abschließend beantworten. Es gab allerdings ein deutliches Muster bei den Antifahorden: Ihre selektive Zerstörungswut. Hinterher fiel vielen auf, dass Geschäfte mit Solidaritätsbekundungen für die Antifa von einer „Entglasung“ verschont blieben, anhand einer Bildersuche zu „G20 Schaufenster“ lässt sich dies gut nachvollziehen. Angeblich sollen einschlägige Stellen sogar speziell dafür hergestellte Schutzplakate verkauft haben. Eines Rechtsstaates ist das zwar eklatant unwürdig und erinnert eher an die Markierungen des Islamischen Staates für christliche Häuser, aber so ist das nun einmal im rot regierten Hamburg.

Die Indizien sprechen daher deutlich für ein organisiertes und planvolles Vorgehen durch die vielsprachigen autonomen Zellen der Antifa. Doch es lässt sich durchaus auch argumentieren, dass die beobachtete selektive Zerstörungswut ohne weitere Koordination stattgefunden hat, in etwa analog zu lichtscheuen Motten, die sich auch ohne höhere Intelligenz immer nur auf jene Kleidungsstücke ganz hinten im Schrank stürzen.

Es geht dabei um ideologisch gerichtete Reflexe, die das Denken ersetzen und genau dann ein Muster aufweisen, dem fälschlicherweise Intelligenz zugewiesen, wenn die vorhandenen Signale zu einer indirekten Steuerung des mit Reflexen abgerichteten Mobs führen. Genau das kann sich auch als Vorteil erweisen, wenn man weiß, welche Signale sich am besten für eine Täuschung linker Reflexe eignen.

Simple Symbole als Täuschungssignale für dumme Mobs

Ausgehend von der Interpretation von Gewaltmustern, wonach sich Gesinnungstäter ohne die Anwendung höherer Intelligenz ausschließlich an einfachen Symbolen orientieren, lässt sich die Hypothese aufstellen, dass sich auch linksextrem durchsetzte Behörden (und noch mehr Medienvertreter) mit Hilfe von einfachen, aber eindeutigen Signalen täuschen lassen. Da mittlerweile auch die Polizei zum linksextremen Spektrum gezählt werden muss, lässt sich vermuten, dass auch sich auch diese mit Hilfe von Täuschungssignalen zuverlässig in die Irre geführt werden kann.

Wer also als Querdenker, Reichsbürger oder als sonst etwas auf der Schlachtbank des Zeitgeist seine Ruhe haben will – oder auch nur, um dem überaus schädlichen Vorwurf zu entgehen – der muss lediglich eines der von diesem festgelegten Signale vorzeigen und schon ist man sicher. Ideal eignet sich dafür die aktuell mit der Macht von milliardenschweren Marketingbudgets in unser Bewusstsein gedrückte Regenbogenfahne als dem Kernsymbol für das neue Gutsein

Wer eine hat, der ist fein raus, weil jeder gut ist, der eine hat. So einfach ist das. Gleichzeitig würde niemals jemand mit bösen Absichten sie auch nur mit der Kneifzange anfassen. Genau darauf sind die Vertreter im herrschenden kulturlinken Zeitgeist abgerichtet. Abweichungen davon führen sofort zu einem Knoten im Gehirn und nachfolgend zu erratischen Verhalten, das genauso aus Apathie bestehen kann, wie auch aus rasender Wut. Daher: Vorsicht!

Trotz der Gefahren mit dem falschen „Virtue Signalling“ eignet sich diese Lücke in den meisten Fällen für ein reibungsloses Fehlleiten ideologischer Abwehrreflexe . Daher meine Empfehlung an alle, die gerade auf dem Weg in die betroffenen Gebiete sind, um dort mit anzupacken (Danke übrigens dafür): Kauft euch im nächsten Supermarkt für 5 Euro zwei Regenbogenfahnen. Eine ist fürs Auto und die andere ist für die persönliche Ausrüstung. Im Zweifel kann man sie sich einfach um den Bauch binden und dann weiß jeder Bescheid.

Ist man erst einmal an der Polizei und den Gaffern aus den Medien vorbei, bleibt nur noch ein gewisses Restrisiko. Denn überall in Deutschland leben weiterhin normale Menschen, denen bekannt ist, was die Buchstabensexualität insgeheim gerne mit Kindern machen würden. Daher ist es besser, den Einwohnern vor Ort zunächst in aller Kürze zu erklären, was genau es mit der Regenbogenfahne auf sich hat. Nicht, dass jemand deswegen noch zu Schaden kommt.

Reflexe werden ausweglos ins Hirn eingebrannt

Die Kürze des eingebetteten Tweets im Vergleich zur Länge dieses Textes darüber zeigt, dass ich hätte mich auch deutlich kürzer fassen können. Mein Ziel mit dem Schwenk zum G20 in Hamburg bestand darin, das größere Muster herauszustellen, da sich hinter diesem reinen und von Gedanken befreiten Fokus auf Symbolismen verbirgt und wie gleichzeitig stark, gerichtet und dumm diese Verhaltensweise ist, während ihr mehr Intelligenz zugewiesen wird, als von ihr ausgeht.

Die Methodik dahinter entspricht ziemlich genau jener, die auch hinter dem einfachen Reflex „rot = Herdplatte heiß“ steht. Lediglich der physische Kontext wurde durch einen sozialen ausgetauscht, während das Maß an höherer Intelligenz in etwa vergleichbar ist. Das Beispiel mit der Herdplatte zeigt überdies, wie stark diese Abrichtung auf ein Symbol bei Menschen wirken kann. Das wird vor allem dann ersichtlich, wenn man sich überlegt, wie viele Menschen noch nie eine rote Herdplatte angefasst haben, da ihnen die eindringliche Warnung davor ausgereicht hat. Ohne eigene unmittelbare Erfahrung mit dem Schmerz zieht darüber hinaus jeder dennoch reflexartig die Hand zurück, wenn sie versehentlich zu nahe an eine rote Herdplatte kommt.

Hin und wieder jedoch siegt bei manchen die Neugierde über die Warnung. Insbesondere Kinder zeigen diesen Drang und wollen trotz wiederholter Warnung unbedingt herausfinden, wie nahe man die Hand an die rote Herdplatte halten kann, ohne dass es zu heiß wird. Gespeist werden diese Verhaltensabweichungen von der persönlichen Veranlagung, von vergleichbaren Vorerfahrungen, von der Stärke des Drangs, etwas selbst herausfinden zu wollen und von verschiedenen weichen situativen Faktoren, wie etwa den Emotionen, die im Moment der Reflexeinübung dominieren – man stelle sich nur einmal eine lachend weitergegebene Warnung – oder auch das Geschlecht des Warners und des Gewarnten könnte eine wichtige Rolle spielen. (Es wäre ein ideales Thema für die Geschlechterforschung, wenn diese denn etwas taugen würde.)

Ist ein Reflex aber erst einmal im Kopf installiert, lässt sich dieser kaum wieder loswerden. Im Gegenteil, sämtliche ähnliche Situationen werden künftig zunächst darauf getestet, ob sie sich bezüglich der Warnung gleich verhalten. Lediglich mit Hilfe von expliziten und ebenso eingeübten Signalen lassen sich bestimmte gleichartige Situationen von einer zum Reflex gewordenen Warnung ausnehmen. Ein Beispiel im Zusammenhang mit der roten Herdplatte wäre rote Frauenkleidung, die analog dazu gerne mit dem Attribut „heiß“ versehen wird. Dennoch hat in der Weltgeschichte noch kein Mann aus Reflex seine Hände wieder zurückgezogen, wenn er der Trägerin zu nahe kam.

Das Aushebeln ideologischer Abwehrreflexe

Zentral ist, dass Reflexe ihre Wirkung deutlich schneller entfalten als aktive Denkprozesse. Sobald eines der eingeübten Signale auftritt macht es Klick und der Automatismus übernimmt. Das Denken kann immer nur dann wieder die Oberhoheit übernehmen, wenn ein undeutliches oder inkonsistentes Warnmuster auftritt.

Für diese Reflexkontrolle jedoch benötigt es Selbstvertrauen, Erfahrung und idealerweise andere Verhaltensmuster, in die eine Person für die weitere Beurteilung eines Sachverhalts wechseln kann. Hinzu kommt eine gewisse situative Ruhe in der Form, als dass von den weiteren Umstände eindeutige „gut“ Signale wahrgenommen werden müssen. In einem Signalrauschen dagegen lässt sich kaum konsistent agieren, unkontrollierte Handlungen sind oftmals die Folge.

Reflexübungen bieten ideologischen Systemen den perfekten Ansatzpunkt zum Abrichten einer Gesellschaft. Die jüngere Geschichte zeigt dabei leider unzweifelhaft, dass die Methode bei sozialen Zusammenhängen genauso gut funktioniert wie bei rein physischen. Das gilt sowohl für die Geschwindigkeit des Abwehrreflex, wie auch für die physische Ausprägung der Abwehr trotz eines lediglich symbolisch oder ideell vorliegenden Warnsignals und ebenso für die Härte der vorgetragenen Abwehrhaltung. Nicht zuletzt lässt sich über die Abrichtung auf einen Reflex auch die völlige Dummheit ansonsten als intelligent bekannter Personen erklären, wenn sie dem falschen Signal ausgesetzt werden.

Die mit der Abrichtung auf Reflexe einhergehende Unfähigkeit zum Denken ist jedoch gleichzeitig die größte Schwäche für ideologische Systeme. Denn Signale können zur Täuschung eingesetzt werden, es wird möglich, mit Hilfe eines Signalrauschen Verwirrung zu stiften und am Ende richten sich die Signale sogar gegen das ideologische System selbst, was genau dann passiert, wenn dessen Vertreter dem zu ähnlich werden, vor dem sie stets gewarnt haben und gegen das sie den Menschen Reflexe antrainiert haben.

Am praktischen Anwendungsende lassen sich aus diesen Faktoren schließlich ein Verhaltensempfehlungen für all jene ableiten, die der Gesinnungspolizei und ihren Medien ein Schnippchen schlagen wollen. Denn sollten diese wie zu vermuten ist auch auch nur ein bisschen auf politische Reflexe abgerichtet sein, dann lassen sie sich mit einfachsten Mitteln in die Irre führen. Das gilt allgemein, noch mehr aber im Chaos der Überschwemmungsgebiete:

  • Die chaotischen und unübersichtlichen Umstände sorgen für Signalrauschen
  • Es herrscht viel Unsicherheit darüber, was konkret als nächstes getan werden soll
  • Ohne das Korsett des Alltags gehen die normalen Verhaltensmuster verloren
  • Einfache, aber eindeutige Signale werden priorisiert

All das lässt mich zum Schluss kommen, dass eine einfache Regenbogenfahne am Auto und im Zweifel noch eine zweite um den Bauch gebundene in den meisten Fällen ausreichen wird, um ohne weitere Probleme durch das ideologische Schleppnetz der Polizei zu schlüpfen. Übertreiben darf man es allerdings auch nicht, da sonst die umfassend abgerichteten Medien anspringen könnten und sie von den gegebenen Widersprüche unerwartet zu einem Denkprozess verleitet werden könnten. Also besser keine Drag-Queen-Gummistiefel-Show veranstalten.

Wie gut dieser Täuschungsmechanismus funktioniert, führen immer wieder Pressefotografen vor, die es als Feuerwehrmann verkleidet unbehelligt in die unmittelbare Nähe von Unfällen schaffen. Das fällt meist immer nur dann auf, wenn der Eindringling die falsche Uniform trägt oder etwa die eigentliche Feuerwehr noch gar nicht da ist. Generell handelt es sich bei dieser Art der Signaltäuschung um eine beliebige Methode von Dieben, die wahlweise als Polizisten, Elektriker, Ärzte oder anderweitige Autoritätspersonen auftreten und bei arglosen Menschen den Reflex auf das Grundvertrauen in alles offiziell aussehende ausnutzen.

Mit einiger Berechtigung ließe sich schließlich sogar behaupten, dass dieser Trick in Deutschland aktuell auch von zahlreichen Vertretern in Politik Medien und Behörden zur Anwendung gebracht wird. Sie tragen zwar alle noch die entsprechenden Uniformen und geben vor, das zu sein was sie darstellen. Personell jedoch wurden sie schon lange durch Ideologen ersetzt, die mit politischer Verantwortung, behördlicher Zuverlässigkeit und medialer Integrität rein gar nichts mehr zu tun haben.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de