Evangelische Kirche segnet das erste sich selbst finanzierende Seenotrettungs- und Kasinoschiff

Evangelische Kirche segnet das erste sich selbst finanzierende Seenotrettungs- und Kasinoschiff

In Kiel wurde gestern das erste einer ganzen Flotte protestantischer Seenotrettungs- und Kasinoschiffe getauft und für den Einsatz im Mittelmeer gesegnet. Die gesamte Prominenz der Evangelischen Kirche war zugegen, als Karin Göring-Eckert die “SRKS Martina Luther” taufte und Heinrich Bedford-Strohm dem Schiff den christlich-protestantischen Segen erteilte.

Das angenehme mit dem nützlichen verbinden

Die Martina Luther ist das Typenschiff einer neuen Schiffsklasse, die gleichzeitig zur Seenotrettung und als schwimmendes Kasino dienen wird. Auf dem Oberdeck werden für zahlende Gäste aus Deutschland Kasinospiele angeboten, wie etwa Roulette oder Baccara, während auf dem Unterdeck jederzeit eine Mannschaft mit mehreren Beibooten bereitsteht, um verunglückte Flüchtlinge an Bord nehmen zu können.

In einer Broschüre der Evangelischen Kirche über den neuen Schiffstypus heißt es dazu: “Mit der Kombination dieser beiden Elemente wird die Seenotrettung von Flüchtlingen im Mittelmeer genauso dauerhaft bewerkstelligt, wie diese auch nachhaltig finanziert wird. Gleichzeitig können Deutsche hautnah und mit Vergnügen an der Seenotrettung teilhaben.”

Internationale Gewässer erlauben das christliche Geschäft

Da sich die Rettungsschiffe zumeist in internationalen Gewässern aufhalten, gibt es keine rechtlichen Beschränkungen für das Angebot von Glücksspielen. Lediglich in den Häfen von Lampedusa und Sizilien müssen die Glücksspielräume geschlossen werden, da dort italienisches Recht Anwendung findet.

“Das ist aber kein Problem”, meinte die angehende Schiffsführende Kim Deutschfeind, die bereits auf klassischen Seenotrettungsschiffen dabei war.

“Bei der Hafeneinfahrt werden wir unseren Gästen verschiedene Live-Wetten anbieten, etwa wie oft ‘Allahu Akbar’ gerufen wird, ob der Zoll bereits beim Verlassen des Schiffs einen bekannten Terroristen ausmachen kann.

Auch zu anderen statistischen Häufigkeiten wie dem Anteil an Schwangeren, oder Tuberkolosekranken, die von Bord gehen soll es laut der genderfluiden Expertin für Seenotrettung Wettangebote geben, wobei auch ein eigener Duty Free Shop an Bord die Hafeneinfahrt oder andere langweilige Phasen während der Reise vergnüglicher gestalten soll.

Protestantische Quadratur des Kreises

Die evangelische Kirche ist überzeugt vom Erfolg ihrer Investition, von der noch viele andere profitieren sollen. So will man den Verkauf von Reisen nicht nur über das Netzwerk evangelischer Kirchengemeinden organsiseren, sondern plant eine Zusammenarbeit mit dem SPD-Reiseservice, um auch katholische und islamische Käuferschichten erreichen zu können.

Nicht weniger zufrieden ist die Werft. Dort wird gerade im großen Stil umgebaut, damit in direkter Folge auch die beiden Schwesterschiffe “SRKS Buntkreuz” und “SRKS Genderstern” gebaut werden können. Ziel ist es, dauerhaft eine Serienproduktion mit mindestens sechs Seenotrettungs- und Kasinoschiffen pro Jahr aufrecht zu erhalten.

Die Vorfinanzierung der Schiffe soll jeweils über die EKD erfolgen, wobei Kundschaft aus aller Welt erwartet wird. Ein Mitglied des evangelischen Internationalen Missionierungsrats meinte dazu: “Die Türkei, Palästina, Malaysia, Guatemala und so weiter. Das wird eine ganz große Nummer!”

Dank der Evangelischen Kirche gibt es nur Gewinner. Flüchtlinge genauso wie Glücksspielbeigeisterte und auch die Stadt Kiel als ganzes, deren Schiffsindustrie auf Jahre mit vollen Auftragsbüchern rechnen kann.

Quelle Titelbild

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