Im links regierten Chicago gab es dieses Jahr schon 865 Schießereien und 195 Morde

Im links regierten Chicago gab es dieses Jahr schon 865 Schießereien und 195 Morde

Die globale Krisenentwicklung ist in den USA wesentlich stärker zu spüren als bei uns. Das liegt an verschiedenen Faktoren, zu denen die einheitliche Sprache für die viel größere Bevölkerung genauso gehört, wie die breiter aufgestellte Medienwelt oder die weite Verbreitung illegaler Schusswaffen. In Europa brennt es derzeit vermutlich vergleichbar heftig, siehe Frankreich, wir bekommen es aus den genannten Gründen jedoch viel seltener mit. Daher kommt an dieser Stelle auch ein kleiner Sachstandsbericht über Chicago und nicht über Marseille oder Essen. Allzu unterschiedlich dürfte die Lage aber nicht sein, leider.

 

Strukturell links regiert…

 

Nachdem letztes Jahr der Schwarze George Floyd zu Tode kam, kam es in den meisten amerikanischen Großstädten großflächigen Ausschreitungen. Die Politik vor Ort ließ die Linksextremisten von Anitfa und Black Lives Matter gewähren, weil sie selbst ein Interesse an den Ausschreitungen hatten. Im Weißen Haus saß noch immer der verhasste Donald Trump, der zu einer verfassungswidrigen Reaktion gereizt werden sollte, während es auch eine Machtdemonstration war gegenüber jedem, der sich mit konservativen oder auch nur zentristischen Mitteln gegen den von linker Ideologie befeuerten blinden Furor aussprach.

Angst um die Wiederwahl mussten die Bürgermeister und Gouverneure kaum haben, da sie an Orten regierten, die seit so langer Zeit strukturell links sind, dass kaum noch ein nicht-linker politischer Widerstand existiert. Eine dieser Städte ist Chicago, dessen letzter republikanischer Bürgermeister im Jahr 1923 aus dem Amt gewählt wurde. Die linke Politik mit ihren Rezepten ist in amerikanischen Großstädten genauso so allgegenwärtig, wie es bei uns der Fall ist.

Heute wird die politische Heimatstadt von Barack Obama von dessen Parteifreundin Lory Lightfoot regiert, die nicht nur aussieht wie ein gefüllter Aschenbecher, sondern die Stadt auch zunehmend in einen solchen verwandelt. Der Winkelzug hierfür besteht wie überall in immer höheren lokalen Steuern, einer exorbitanten Verschuldung und dem Mangel an Bereitschaft, die Polizei ihre Arbeit machen zu lassen. Immer mehr Restriktionen für Zugriffsmöglichkeiten auf Straftäter in Verbindung mit der allgemeinen Wohlstandsverwahrlosung, weil jeder der es sich leisten kann aus der Stadt herauszieht, gemeinsam mit der gelebten linken Gesinnungsideologie sorgen für eine Atmosphäre, in der selbst die Polizei den Bürgern empfiehlt, die Stadt zu verlassen, wie ich hier ausführe.

 

Chirak wird seinem Ruf gerecht

 

Während die entweder zur Untätigkeit verdammte oder auf die Anklagebank gezerrte Polizei in Scharen die Koffer packt – und das nicht nur in Chicago, überall gibt es seit dem Urteil gegen Dereck Chauvin einen Exodus der Beamten – hält Bürgermeisterin Lightfoot weiter die Stellung. Sie kann sich in der glücklichen Lage schätzen, sich einen privten Sicherheitsdiens leisten zu können und darf aufgrund ihrer Stellung in der Stadt trotz des rigiden Waffenrechts mit Sicherheit eine Schusswaffe tragen.

So kann sie vor Ort aus der pbersten Reihe dabei zusehen, wie ihre Bürger (oder sind es Untertanen?) gegenseitig an die Gurgel gehen. Fox News berichtet gerade, dass der Zählerstand nach vier Monaten 2021 bei 865 Schießereien und 195 Morden steht. Die verbliebene Polizei fügte den Zahlen ein „mindestens“ an, wobei unklar ist, ob aus Stolz oder Verzweiflung.

Von Einheimischen wurde Chicago irgendwann nach dem Jahr 2003 als „Chirak“ umgetauft, das eine Mischung aus dem Namen der Stadt bildet und dem Land Irak, in das die US-Armee damals einmarschierte. Der Spitzname entstand in einer Ära, in der die Zahl der Morde in der Stadt für dortige Verhältnisse sogar historisch niedrig war.

 

Morde pro Jahr in Chicago; rot die jeweiligen Spitzen

 

In der Grafik gut erkennbar ist, wie unter Lightfoot die Zahl der Morde wieder sprunghaft nach oben gestiegen ist, was schon Präsident Trump frühzeitig auffiel. Selbstverständlich bekam er sofort Kontra von den Medien, die darauf pochten, dass es in den 1970ern und 1990ern schon einmal schlimmer war. Das war durchaus der Fall, allerdings könnte Lightfoot die bisherigen Rekorde von 970 Morden 1974 und 943 Morden 1992 noch einmal brechen und zwar relativ wie absolut.

 

Das Jahr könnte alle Negativrekorde brechen

 

Die bisherigen Zahlen hochgerechnet auf das ganze Jahr würden den Zählerstand bei 858 Morden stehen lassen, wobei die Bevölkerung von Chicago aufgrund der damaligen Situation in nur 20 Jahren von 3,4 Millionen auf 2,8 Millionen Einwohner sank. Heute sind es noch weniger, so dass die alleinige Mordrate unter der wohl linkesten aller linken Bürgermeister in der Geschichte der Stadt nie dagewesene Höhen erreichen könnte.

Sowohl der Sommer steht vor der Tür, als auch die Wirtschaftskrise mitsamt Inflation, während auch Frau Lightfoot eine monatelange und mutmaßlich mordhemmende Ausgangssperre über der Stadt verhängte, an die sich alle zu halten hatten, nur sie selbst nicht.

Chicago könnte sich bald schon in ein ganz besonderes Abenteuererlebnis entwickeln, wie es sonst nur aus Afghanistan, Somalia oder Libyen bekannt ist – oder aus dystopischen Science Fiction Filmen. Vielleicht bekommt die Stadt daher bald auch einen neuen Spitznamen: Chicagistan, Chimalia, Chicibyen oder ganz einfach nur Freiluftgefängnis. Dafür müsste allerdings jemand übrig bleiben, der die Stadt entsprechend verfluchen könnte. Denn nicht einmal das scheint mehr sicher in Anbetracht des wahlweise in voller Absicht oder krachender Inkompetenz verursachten multiplen Systemversagens durch die örtliche Politik.

Chicago könnte sich in der Art von Angkor Wat zurück in den Sumpf verwandeln, der es bis vor 200 Jahren noch war. Dabei sind die Zustände in der Stadt noch nicht einmal die schlimmsten in Nordamerka.

Quelle Titelbild, Grafik

Bloggerei.de