Neues vom Abgrund: Opportunismus trifft Zeitgeist

Neues vom Abgrund: Opportunismus trifft Zeitgeist

In den Schlagzeilen derzeit weit abgeschlagen auf Platz zwei befindet sich der fortgesetzte Umbau unserer Gesellschaft in eine gender- und multikultikonforme formlos-graue Masse. Zugegeben, ein paar Glitzerelemente wird das Neue Normal noch beinhalten, allerdings nicht von der Sorte, wie wir sie bislang gewohnt waren. Ein gewisser Trost findet sich in der Tatsache, dass nicht nur Deutschland dekonstruiert wird, sondern sämtliche westlichen Länder und ihre historisch gewachsenen Kulturen. Wir sind zumindest nicht alleine in unserem Schock, wobei sich ein neuer Trend abzuzeichnen scheint, in dem nicht mehr (nur) aus Überzeugung gehandelt wird, sondern viel schlimmer: Aus Opportunismus.

 

Historisches Hallenbad mit Nacktbadetradition übt sich ab sofort in „Inklusivität“

 

Im beschaulichen Harrogate irgendwo in der Mitte Englands gibt es seit über 100 Jahren ein altes Türkisches Bad. Im städtisch betriebenen historischen Hallenbad gab es bislang Tage, an denen nur Personen eines Geschlechts zugelassen wurde. Das ist zwar per se eine progressive Haltung, allerdings waren diese geschlechtergetrennten Tage mit der Erlaubnis zum Nacktbaden verbunden.

Wohlgemerkt gab es in der eher prüden englischen Stadt keinen Zwang dazu. Dieser soll nun aber dort einziehen, wenn es nach den Verantwortlichen der Stadt geht. Der Grund dafür sind unerwartet keine Angehörigen der Religion mit besonderen Bedürfnissen, zumindest nicht direkt. Denn sie wurden in letzter Zeit immer öfters auf den zweiten Rang verwiesen von der Sorge politischer Interessenhalter um „Transgender, Geschlechtsdysphoriker und Transsexuelle“.

Worin genau der Unterschied zwischen den drei Begriffen liegt, will ich eigentlich selbst nicht wissen. Aber ich vermute, dass es sich um verschiedene Stadien des Geschlechtsumwandlung handelt. Einmal vorher, wenn es nur das Gefühl gibt. Einmal mittendrin, wenn der Zustand ärztlich zur Krankheit erhoben wurde und dann noch einmal final, nachdem das Geschlecht chirurgisch passend gemacht wurde.

Klar ist, dass es viel zu viel zu begaffen gäbe für all die Priviligierten von Harrogate, die sich in ihrem angewachsenen Geschlecht so wohl fühlen, dass sie sich damit auch nackt zeigen. Das kann nicht angehen und so müssen sie „zur Förderung der Inklusivität“, wie es seitens der Hallenbadleitung hieß, künftig ihre Scham bedecken.

Großzügig taxiert dürften in der Stadt mit knapp 75.000 Einwohnern circa 50-100 Personen in einem der drei erwähnten Krankheits(?)Stadien leben. Bei insgesamt vier(!) Hallenbädern und noch einmal zwei normale Schwimmbädern kann sich jeder ausrechnen, wie oft sich zwei davon beim türkischen Baden getroffen hätten.

Vorausgegangen war der Entscheidung übrigens der Versuch, die Nacktbadetage für beiderlei Geschlecht freizugeben. Der Grund dafür lag vermut in der geringen Nachfrage beider Geschlechter alleine, während gleich sechs Badeanstalten auf so wenige Einwohner spätrömisch-byzantinischer Dekadenz gleichkommen.

In einer extra dafür durchgeführten Umfrage lehnten die meisten der Befragten die Zusammenlegung jedoch ab, obwohl in Harrogate zumindest vor zehn Jahren noch verdächtig wenige Moslems gelebt haben. Aber vielleicht lag das ja an der polnischen Minderheit im Ort, die bekanntlich auch eine gewisse Affinität zur erzkonservativen Lebenshaltung pflegen.

Die Geschichte hinterlässt wie einige andere auch den schrägen Eindruck, dass mit der Entscheidung auf Textilzwang in Wahrheit keineswegs der Buchstabensexualität gehuldigt wird, sondern ganz einfach nur schnöde Finanzinteressen verdeckt werden wollten und man als Begründung eben das nahm, was gerade herumstand.

 

Kinderstripper auf dem Weg zum Kulturgut

 

Fast ein bisschen ähnlich zum Hallenbad in Harrogate wurde kürzlich auch in Los Angeles dem geldgetriebenen Opportunismus gefröhnt. Das mittlerweile fast schon jugendliche Drag Queen Kind Desmond is Amazing hatte endlich auch am anderen Ende des Landes seinen großen Auftritt, nachdem es bislang vor allem in seiner Heimatstadt New York auftreten ist.

Der Auftritt war ein voller Erfolg, wie in diesem Video nachvollzogen werden kann, das den Schlussakt des gemeinsamen Auftritts von Desmond und einer erwachsenene Drag Queen zeigt. Die Menge war enthusiastisch und streckte geradezu ekstatisch Geldscheine in Richtung der beiden.

Die Szene zeigt, dass Desmonds Karriere mit dem nahenden Ende der Coronabeschränkungen endlich weitergehen kann. Viel Zeit hat der inzwischen 13 Jahre alte Junge nicht mehr. Bald werden ihm die ersten Stoppeln am Kinn wachsen, so dass er einen Gutteil seiner Anziehungskraft für das Publikum verlieren wird. Nebenbei zeigt der Auftritt auch, dass entgegen anderslautender Gerüchte noch immer kapitalträchtiges Leben in der Bude Kaliforniens ist und Plan B für den einstmals traumhaften Bundesstaat greifbar nahe ist.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de