Kleine Fäden in Corona-Teststäbchen sind eine natürliche Verunreinigung, keine Verschwörungstheorie mit „Morgellons“

Kleine Fäden in Corona-Teststäbchen sind eine natürliche Verunreinigung, keine Verschwörungstheorie mit „Morgellons“

Im Unterholz der Coronakritik geht seit einigen Tagen ein Verdacht um, der sich mikroskopisch beobachten lässt und in der Regel unter „Morgellons“ firmiert. Dabei geht es um die absichtliche Verunreinigung der Corona-Teststäbchen, was sich in kleinen schwarzen Fäden bemerkbar macht, die selbst mit Amateurmikroskopen gut beobachtet werden können.

Wahlweise ein Parasit oder DNS-Träger sollen sie sein, die mit Hilfe der Massentests den Menschen bis tief in den Kopf gerammt werden sollen, um sie hinterher beliebig steuern zu können.

Auch wenn man den Mächtigen heute alles zutrauen muss, halte ich es aus mehreren Gründen für unwahrscheinlich, dass es sich dabei um mehr als nur normale Verunreinigungen handelt. Gleichzeitig sehe ich dennoch die Möglichkeit, dass “Morgellons” für die weitere Kontrolle der Menschen während der Pandemie missbraucht werden könnten.

 

Teststäbchen sind viel zu verdächtig

 

Das wohl wichtigste Argument gegen diese Morgellons besteht in der globalen Aufmerksamkeit für jedes Detail der mit zahlreichen Kontroversen behafteten Pandemie. Den Planern einer absichtlichen Verunreinigung der Stäbchen hätte das im Voraus klar gewesen sein müssen, da mit jeder schlechten Entscheidung das Vertrauen weiter sinkt und das Maß an unabhängiger Kontrolle steigt.

Ganz zu Beginn wäre so etwas eventuell noch nicht aufgefallen. Nach einer multiplen Fehlersequenz über den Verlauf fast eines ganzen Jahres jedoch ist es nicht mehr möglich, eine solche Operation erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Sollte die Fehlbehandlung der Pandemie daher von Beginn an Absicht gewesen sein mit den Fäden als einem Teil des großen Plans, die Planer hätten Design der kontrollierten Katastrophe einen kritischen Denkfehler begangen. Man sollte erwarten, dass sie intelligenter sind als das.

 

Es gäbe wesentlich geeignetere Wege

 

Von der technischen Seite her gibt es keinen Grund, derartige Substanzen oder Parasiten in sichtbarer Weise in die Stäbchen mit einzubauen. Wären sie beispielsweise weiß gewesen, dann wäre niemand darauf aufmerksam geworden.

Die heutige Technik erlaubt überdies viel kleinere Bauformen, so dass sie nur noch unter teuren Mikroskopen sichtbar würden, wie etwa dieser Vorschlag für Nanopartikel als Impfstoff in den PCR-Tests zeigt. Ebenso wäre die Entwicklung einer anderen Testmethode möglich gewesen, in deren Prozess die Fäden so lange verdeckt sind, bis sie in der Nase landen.

Ebenso gilt es zu bedenken, dass es zahlreiche Trägerstoffe gibt, die weniger verdächtig sind, das gewünschte Ziel aber ebenso erreichen. Der Impfstoff beispielsweise könnte kontaminiert werden, wie auch das Desinfektionsmittel am Ladeneingang. Die vielen Lebensmittelskandale zeigen auch, dass es keiner Pandemie bedarf, um über Monate hinweg unbemerkt Lasagne mit Pferdefleisch strecken zu können. Zahnpasta würde sich bestens für so etwas eigenen.

Die Möglichkeiten sind schier endlos für unauffälligere Methoden, die das selbe Ziel erreichen. Alles in allem ist die Wahrscheinlichkeit meines Erachtens gleich Null, dass an den Fäden mehr dran ist als nur ein Wattestäbchen.

 

Die dreifache Gegenprobe mit Wattestäbchen

 

In diesem Video wurde vor ein paar Tagen die Gegenprobe vorgenommen. Insgesamt vier Wattestäbchen wurden unter die Lupe genommen mit je einem normalen Wattestäbchen, einem Bambuswattestäbchen, einem normalen Teststäbchen und dem Stäbchen aus einem Coronatest.

Ab Minute zwei wird das noch verpackte Coronastäbchen unter das Mikroskop gelegt. Deutlich sind zwei der Fäden zu sehen (siehe das Foto oben).

30 Sekunden später im Video ist das normale Wattestäbchen dran. Nach 40 Sekunden der Suche kommt die Überraschung in Form eines kleinen Fadens, der aus dem Kopf des Wattestäbchens herausragt.

Noch einmal eine Minute danach ist das Bambuswattestäbchen an der Reihe. Lange bleibt es zwar nicht unter dem Mikroskop, aber es kann nichts gefunden werden.

Ab Minute 13 schließlich wird auch das normale Teststäbchen unterucht. Auch bei diesem stellt sich nach knapp einer Minute die Überraschung in Form eines schwarzen Fadens ein.

Ignoriert man den wenig professionellen Testaufbau (siehe die Katze), dann lässt sich daraus eigentlich nur schließen, dass die Verunreinigungen normal sein müssen. Ansonsten hätte es nicht gleich drei Treffer gegeben, von denen zwei nichts mit der Pandemie am Hut haben.

 

Ein Reinheitsgrad von 99,9% reicht aus

 

Meine Vermutung wäre, dass es sich bei den Fäden um gewöhnliche Bestandteile der Baumwollpflanze handelt. Bei der maschinellen Reinigung werden sie nicht herausgefiltert, weil sie jenseits des vorgeschriebenen Reinheitsgrads liegen, der vermutlich irgendwo bei 99,9% liegt. Das lässt genug Spielraum für durchschnittlich ein bis zwei Fäden pro Wattestäbchen.

In Anbetracht des Preises für derartige Stäbchen würde es sich schlichtweg nicht lohnen, sie noch stärker von Verunreinigungen zu säubern. Das Bambusstäbchen enthielt eventuell deswegen keine Fäden, weil es circa zehn Mal so teurer ist als etwa das normale Wattestäbchen, was einen höheren Reinigungsgrad erlaubt.

Auf der anderen Seite kommen die Teststäbchen für Corona vermutlich alle aus China. Dort herrschen bei den Reinheitsgraden bekanntlich andere Relationen. Insofern könnte die Gefahr einer versehentlichen Verunreinigung von Coronastäbchen mit den Chemikalien aus der Kloake neben der Fabrik größer sein, als die von den Fäden herrührende Gefahr.

Für mich steht fest, dass es sich bei den Verunreinigungen mit den Fäden um harmlose organische Materie handelt. Sie wurden beim Verarbeitungsprozess gemeinsam mit der Baumwolle sterilisiert, so dass von ihnen sehr wahrscheinlich keine Gefahr ausgeht. Bislang sind sie denke ich nur deshalb niemandem aufgefallen, weil es keinen Grund dafür gab, ausnahmslos alles zu bezweifeln.

 

Ist Wachs des Rätsels Lösung?

 

Bei der Suche nach dem Bestandteil der Baumwollpflanze, um den es sich handeln könnte, bin ich auf die Cuticula genannte Wachsschicht gekommen. Diese liegt als dünne Schicht um tierische Haare genauso herum wie um pflanzliche.

Mein Eindruck ist, dass die Fäden bei der Verarbeitung entstehen, wenn sich das Wachs um einzelne Baumwollfäden sammelt, dort verklumpt und sich schließlich gleichmäßig um den Faden verteilt. Leider konnte ich nicht herausfinden, welche Farbe dieses Wachs in hoher Konzentration hat. Ich gehe aber davon aus, dass es farblich irgendwo im Bereich von Schmalz liegt. Die meist dunkle Farbe der Fäden im finalen Produkt führe ich auf ich kleinste Verunreinigungen zurück, die beim Prozessieren der Baumwolle am Wachs zu haften zu beginnen.

Da Wachs nur wenig Wärme zum weich werden benötigt, lässt sich auch erklären, warum sich die Fäden zu bewegen beginnen, sobald man sie anhaucht. Die Fäden erwachen keineswegs zum Leben oder werden aktiviert, wenn sie sich vom Hauch etwas erwärmen. Vielmehr sinkt dann der Widerstand um den Faden herum, den das kalte Wachs ausübt. Da die Schicht um die Fäden trotz allem sehr dünn ist, benötigt es entsprechend nicht viel, bis das Wachs weich ist. Daraufhin beginnt sich der im Inneren befindliche Baumwollfaden so zu kräuseln, wie der gerichtet ist.

 

Vorsicht vor kontrollierter Hysterie!

 

Meines Erachtens ist die Erklärung mit dem Wachs gut genug, um die Verschwörungstheorie darüber als mit Sicherheit falsch einstufen zu können. Dennoch sehe ich eine gewisse Möglichkeit, dass die Unsicherheit darüber von interessierten Stellen eventuell missbraucht werden könnte.

Denn der Verdacht mit den Morgellons ließe ich mit Leichtigkeit zu einer Massenhysterie aufbauschen. Es ist bekannt, dass massenpsychologische Effekte gerne von Geheimdiensten zur Manipulation der öffentlichen Meinung eingesetzt werden und auch von Unternehmen für ihr Marketing. Auch unsere politische Elite greift schon seit Beginn der Pandemie zu diesem Mittel, wie das durchgestochene Covid-Strategiepapiers des BMI beweist. Überdies hege ich auch den dringenden Verdacht, dass wir nicht aus purer Menschenfreundlichkeit in die Unterwerfung verängstigt werden sollen, sondern ideologische Abgründe dahinter lauern, die nicht an den Grenzen der Vernunft halt machen werden.

Sollte die Verschwörungstheorie mit den Morgellons – deren begriffliche Ursprünge auf eine psychische Zwangserkrankung zurückgehen – tatsächlich um sich greifen und zu einer Massenhysterie anwachsen, dann hätte die Staatsmacht eine ideale Ausrede für ein maximales Durchgreifen. Denn wenn das Volk von einer irrationalen Angststörung übermannt wird, dann bleibt der Regierung nicht mehr viel übrig, als die rechtsstaatlichen und demokratischen Institutionen alle „vorübergehend“ lahmzulegen, um das verrückt gewordene Volk wieder zur Räson zu bringen.

Es würde nicht anders laufen, wie bei einem hypothetischen Besuch von Außerirdischen. Auch in einem solchen Szenario gehen viele davon aus, dass der Großteil der Menschen erst einmal den Verstand verliert, weil es zu viel wäre, um es zu verkraften. Deswegen wird ein solcher (fingierter) Besuch von Außerirdischen gerne als Verschwörungstheorie verbreitet, weil es die idealen Bedingungen schafft, um global die Macht zu übernehmen.

Ob es am Ende Außerirdische sind oder herbeiphantasierte Parasiten, ist egal. Die Wirkungsweise ist die selbe und auch der Zweck ist der selbe. Daher rate ich zur Vorsicht. Denn ansonsten bringen uns die Morgellons noch wirklich um den Verstand.

Quelle Titelbild Bildschirmfotos

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