Die Hunter Biden Pistolengeschichte könnte eine ganz lange Lunte haben

Die Hunter Biden Pistolengeschichte könnte eine ganz lange Lunte haben

Eher unauffällig verlief die weitere Berichterstattung über die vor drei Jahren abhanden gekommene Pistole des US-Präsidentensohns Hunter Biden. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Geschichte mit Nullinformationswert. Allerdings sind im Zusammenhang zwei Ungereimtheiten ans Tageslicht gekommen mit dem Potenzial zur politischen Bombe. Bei diesen handelt es sich einmal um einen Meineid durch Hunter Biden beim Kauf der Pistole, sowie um einen möglichen Vertuschungsversuch durch den amerikanischen Geheimdienst. Ersteres könnte den Sohn des Präsidenten ins Gefängnis bringen. Letzteres würde die Frage aufwerfen, ob die Biden Familie den amerikanischen Staatsapparat als persönliche Verfügungsmasse erachtet.

 

Indiziensuche in Hunter Bidens Laptop

 

Kurz vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl 2020 veröffentlichte die New York Post eine Geschichte, in der es um den privaten Laptop von Hunter Biden ging, der vom FBI eingezogen wurde, weil sich darauf zahlreiche kriminelle Vergehen nachvollziehen lassen. Die Geschichte wurde damals in den Sozialen Medien unterdrückt und wurde zu einem Meilenstein der parteiischen digitalen Zensur. Wie weit es mit den Ermittlungen steht ist aufgrund der desinteressierten Mainstream Medien weitgehend unbekannt.

Der Laptop, dessen Inhalt der New York Post vorliegt, ist auch für die Pistolengeschichte relevant, da sich einige entscheidende Details dazu in einem darauf befindlichen Chatprotokoll nachvollziehen lassen.

Laut dem Protokoll hat sich die Geschichte tatsächlich so abgespielt, wie es dargestellt wurde. Zunächst hatte ich vermutet, dass die zwei involvierten Biden Kinder womöglich versucht hatten, etwas zu vertuschen, da Hunter Biden damals auf harten Drogen war und in seiner Unzurechnungsfähigkeit selbst für den Verlust der Pistole oder schlimmeres verantwortlich gewesen sein könnte.

Aus dem Protokoll wird aber deutlich, dass es tatsächlich die Schwester war, welche die Pistole im Mülleimer neben einem Supermarkt und einer Schule entsorgt hat. Aus den von Hunter gemachten Aussagen im Chat wird deutlich, dass es damals einen heftigen Streit zwischen den beiden gab und sie ihn wegen seiner Drogensucht für unzurechnungsfähig und gefährlich hielt.

 

Schwester hielt ihn für gefährlich

 

Der strafrechtlich relevante Vorwurf gegen Hunter Biden, wonach er beim Kauf der Schusswaffe Meineid begangen hat, wird von ihm selbst in dem Protokoll bestätigt. Beim Kauf einer Waffe in den USA muss man in einem Formular bestätigen, dass man keine harten Drogen konsumiert. Zwar wird oftmals eine falsche Angabe gemacht, weil auch Marihuana darunter fällt. Allerdings wird das nur selten strafrechtlich verfolgt, da es zu aufwändig ist und nur selten strafrechtliche Relevanz bekommt.

Laut Protokoll schrieb Biden: „Sie [die Schwester] hat mir gesagt, ich sei verrückt und cracksüchtig und alles was ich denke oder mache sei wahnhaft und verrückt. [..] Sie sagte zu meinem Vater, dass falls er mir (finanziell) über die Runden hilft, dann würde ich das Geld nur für Drogen ausgeben.“

Seine Schwester hielt ihn also für eine Gefahr für sich selbst und für andere. Generell scheint sie keine hohe Meinung über ihn zu haben, aber das geht niemanden außerhalb der Familie etwas an. Relevant ist lediglich, dass ihm jemand aus seinem unmittelbaren Umfeld regelmäßig ins Gesicht gesagt hat, dass er unzurechnungsfähig sei.

Wie ernst es die Schwester mit ihrer Einschätzung meinte, zeigte sich dann mit der Aktion, ihm die Pistole wegzunehmen. Nachdem die Behörden wegen des Verlusts eingeschaltet wurde, schrieb Biden im Chat, dass seine Schwester den Beamten gesagt hätte, „dass sie mir [die Pistole] weggenommen hat, weil sie Angst hatte, ich würde mir wegen meines Drogen- und Alkoholproblems etwas antun, und dass sie [..] Angst um die Kinder hätte.“

 

Meineid und Unzurechnungsfähigkeit

 

Das Verhalten der Schwester kam effektiv einer Anzeige ihres Bruders bei der Polizei gleich, da sie ihn für unzurechnungsfähig und eine Gefahr für die Allgemeinheit erachtete. Ginge alles nach rechten Dingen zu, dann hätte die Polizei umgehend eine Prüfung von Hunter Bidens Geisteszustand in die Wege leiten müssen. Da mit den Kindern wahrscheinlich Bidens eigene Kinder gemeint waren, hätte auch das Jugendamt eingeschaltet werden müssen.

Von erheblicher Relevanz ist dabei, dass er zu diesem Zeitpunkt offenbar noch immer Drogen konsumiert hat. Denn auch Süchtige von harten Drogen fangen sich irgendwann wieder, wenn sie lange genug trocken sind. Hunter Bidens Drogengeschichte wurde schon fünf Jahre vor der Pistolengeschichte zum Problem, nachdem er wegen Kokainkonsum unehrenhaft aus dem Militär entlassen wurde. Fünf Jahre sollten eigentlich ausreichen, um sich wieder zurück in die Zurechnungsfähigkeit zu arbeiten.

Ganz offenbar ist bei ihm das Gegenteil geschehen, so dass er in der Folge den ruinierten Ruf akzeptierte und die Zeit genoss. Alles deutet darauf hin, dass er 2018 noch immer voll auf Drogen war. Der Meineid in den Formularen zum Pistolenkauf kann daher zwar nicht unmittelbar bewiesen werden. Die Aussage der Schwester bei der Polizei und die Umstände seiner Suchtgeschichte aber legen nahe, dass er die Angabe hätte machen müssen, da er um seine Probleme wusste und damit Meineid beging.

Letztlich könnte der Widerspruch im Meineid wegen Unzurechnungsfähigkeit dazu führen, dass der Präsidentensohn nicht ins Gefängnis kommt, soondern in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen wird. Aufgrund der schriftlich bestätigten Umstände und der Aussage seiner Schwester aber ist sehr unwahrscheinlich, dass er komplett straffrei davon kommen wird.

 

Geheimdienstliche Gefallen

 

Das zweite große Fragezeichen an der Geschichte bezieht sich auf das Einschalten des Geheimdienstes in der Sache. Laut dem Betreiber des Waffenladens, wo Biden die Pistole gekauft hat, versuchten Geheimdienstmitarbeiter nach dem Zwischenfall sich die Unterlagen für den Pistolenkauf aushändigen zu lassen. Dieser weigerte sich, da er einen Vertuschungsversuch vermutete.

Mit Geheimdienst ist sehr wahrscheinlich der für den Schutz des Präsidenten zuständige USSS gemeint. Das FBI fällt heraus, da es in einer anderen Weise in den Fall involviert ist, während die CIA im Inland offiziell nicht agieren darf. Die Kontakte der Biden Familie zum USSS rühren von Vater Joe Bidens Vergangenheit als Vizepräsident her, wobei dieser und seine direkte Familie im Unterschied zu ehemaligen Präsidenten nach Amtsende keinen weiteren Schutz mehr genießt.

Sollte der USSS tatsächlich eingeschaltet worden sein, dann geschah das am ehesten über einen noch immer bestehenden, aber nicht mehr aktiven Kontakt von Hunter Biden, der als Sohn des Vizepräsidenten ebenso vom USSS geschützt wurde. Aus den Protokollen geht das aber nicht hervor. Dennoch lässt sich dort nachvollziehen, dass der Geheimdienst in der Sache herangezogen wurde.

Biden schrieb: „Dann, als die Polizei das FBI der Geheimdienst dort ankamen…“

Diese kurze Aufzählung bleibt die einzige Erwähnung des Geheimdienstes in den bislang veröffentlichten Dokumenten aus dem Laptop. Die fehlenden Kommas in der Aufzählung wurden vom Original so übernommen, wobei man einwenden könnte, dass sich das mit dem Geheimdienst auf das FBI bezieht. Die jeweils gesetzten Artikel vor den Behördennamen lassen diese Interpretation allerdings nicht zu (im englischen Original jeweils „the“).

Damit bestätigt sich, dass der Geheimdienst involviert war und die Pressestelle des USSS entweder zu einer Lüge gegriffen hat oder aber, dass die betreffenden Agenten ohne Rücksprache mit der Behörde handelten.

Eine Lüge der Behörde, die in der Zwischenzeit ein weiteres Dementi veröffentlicht hat, würde einen neuerlichen Verschleierungsversuch nahelegen. Dieser würde entweder von der Regierung von Papa Biden ausgehen, oder aber von der Behörde selbst. Im einen Fall wäre es ein politischer Skandal und würde mit legitimen Rücktrittsforderungen enden. Im anderen wäre es ein Zeichen, dass der „tiefe Staat“ eine kriminelle Mentalität pflegt, indem er zur Aushebelung rechtsstaatlicher Prozesse nach Gutdünken seine Autorität ausspielt. Ein unautorisierter Eingriff der Beamten wiederum – falls sie ohne Rücksprache in den Fall eingeschaltet haben – müsste zum zweiten Szenario gezählt werden, da es ein negatives Licht auf die in der Behörde gepflegte Mentalität wirft.

 

Das mediale Spiel taktischer Veröffentlichungen

 

Einiges deutet darauf hin, dass die Medien in diesem Fall eine Taktik fahren, bei der stückchenweise Informationen herausgegeben werden, um die beteiligten Personen und Institutionen zu einer Erklärung zu zwingen. Sobald die Erklärung erfolgte, wird das nächste Häppchen freigegeben, mit dem sich beweist, dass die in der Erklärung vertretene Version der Geschichte falsch oder widersprüchlich war und eine weitere Erklärung nachgeschoben werden muss. Irgendwann tritt dann die Unglaubwürdigkeit ein, oder es treten Widersprüche auf.

Genau als eine solche taktische Veröffentlichung ist gerade geschehen, nachdem das erst Demeniti des USSS kam, woraufhin die New York Post das Chatprotokoll nachschob. Es könnte der Auftakt sein für eine Serie an weiteren Häppchen, an deren Ende dann jemand in strafrechtlich relevanter Weise im Schlaglicht steht. Als nächstes könnte zB. eine Passage aus dem Protokoll veröffentlicht werden, in der Hunter Biden mitteilt, wen er im USSS kontaktiert hat, um sich um seine Pistole zu kümmern. Für die Behörde wäre es ein Supergau.

Im Schlimmstfall könnte am Ende der Präsident irreparabel beschädigt werden. Allerdings wird die Spinne im Netz meist bis zuletzt geschützt, indem sich andere in das Messer werfen. Vorstellbar etwa wäre, dass hochrangige Karrierebeamte zur Verantwortung gezogen werden, die unter Obama/Biden in ihre Position kamen und unter Trump weitergedient haben. Im Fall des senilen Biden könnten auch gesundheitliche Gründe für einen Rücktritt angeführt werden, so dass seine Vize übernehmen kann und für das sich an der Macht befindliche Lager die Präsidentschaft als ganzes zu schützen. Fest steht bislang nur, dass Hunter Biden wohl nicht mehr davon kommen wird.

Aufgrund der Zensurgeschichte, die sich nach der Veröffentlichung der urprüngliche Geschichten mit dem Laptop von Hunter Biden abgespielt hat, kann angenommen werden, dass die Angelegenheit von der betroffenen New York Post persönlich genommen wird. Hinzu kommt Rubert Murdoch, zu dessen Medienimperium die New York Post gehört. Murdoch ist kein Engel im Geschäft. Aber er weiß um den Wert einer guten Geschichte und er weiß ebenso um den Wert der digitalen Multiplikation, die der New York Post bei der Laptopgeschichte versagt wurde. Daher stehen die Chancen gut, dass die Pistolengeschichte noch ziemlich heiß werden könnte.

 

PS: Burisma und so

 

Seine mit 50.000 Dollar dotierte Stelle als Aufsichtsrat bei Burisma, das unter anderem Pipelines nach Deutschland sein Eigen nennt, bekleidete Hunter Biden von 2014 bis 2019. Er trat sie kurz vor seinem kokainbedingten Rauswurf bei der Marine an und gab sie erst ab, nachdem Donald Trump Präsident wurde. Seine behauptete Unzurechnungsfähigkeit lag mitten drin. Insofern ist es vielleicht ganz gut, dass er weder Russisch noch Ukrainisch beherrscht. Denn sonst hätte er am Ende noch etwas kaputt gemacht.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de