Das ignorierte Coronaproblem mit Schwarzen, Burkas und Vitamin D

Das ignorierte Coronaproblem mit Schwarzen, Burkas und Vitamin D

Von Voltaire soll der Spruch stammen, dass „wer dazu gebracht werden kann, an Absurditäten zu glauben, der kann auch dazu gebracht werden, Gräueltaten zu begehen“. Beim Coronathema haben wir meines Erachtens den ersten Teil dieses Zustandes erreicht. Nachdem ich schon länger die Vermutung hatte, bin ich bei Twitter in eine Diskussion geraten, in der ein Nutzer der genau das zum Ausdruck brachte, als er meinte, ein starkes Immunsystem sei schädlich bei einer Infektion mit dem Coronavirus.

 

Vitamin D und das Immunsystem

 

Alles begann damit, dass bei Twitter jemand als Kommentar zu einer kürzlichen Anti-Coronademo in die Runde fragte, ob die Teilnehmer eigentlich blöd seien. Meine leicht schnippische Antwort darauf war, dass womöglich der Autor der Zeilen der Blöde sein könnte und nicht die Teilnehmer. Dazu verwies ich in kurzen Worten auf die im alternativen Spektrum allseits bekannten Inkonsistenzen bei der politischen Steuerung der Maßnahmen zur Bewältigung der Pandemie.

Einer der von angeführten Punkte war die Tatsache, dass es bis heute keine nennenswerte Medienkampagne oder staatliche Maßnahmen gab, mit der die Menschen zur Aufnahme von mehr Vitaminen und Mineralstoffen aufgefordert wurden. Das ist sonderbar und gegenintuitiv, so mein implizites Argument, da deren ausreichende Einnahme essenziell ist für ein starkes Immunsystem, während ein starkes Immunsystem wiederum besser mit Viren aller Art fertig wird.

Daraufhin schrieb mit der fragliche Nutzer, dass „keine Wirkung über den Placeboeffekt hinaus“ gefunden wurde, nachdem die Wirkung von Vitaminen auf den Verlauf von Coronainfektionen untersucht wurde. Mit einer solchen Ansicht hatte ich schon ein bisschen gerechnet. Ich war dann aber doch erstaunt, als sie sich vor mir auf dem Bildschirm präsentierte.

Ich habe daraufhin direkt nachgefragt, ob er tatsächlich glauben würde, dass „die Bewältigung einer Infektion nicht vom Zustand des Immunsystems abhängt, und ein gutes Immunsystem unabhängig ist von der Vitaminversorgung des Körpers“. Für mich handelt es sich bei dem Wissen darum eigentlich um eine Selbstverständlichkeit, die schon vor der Entdeckung der Körperchemie als allgemeine Tatsache anerkannt war (siehe etwa Skorbut).

Dazu habe ich ihn um Quellen gebeten, die seine Behauptung unterstreichen würden. Als Antwort bekam ich von ihm dann aber leider keine Quellen, sondern den Vorwurf entgegen gebracht, ich würde eine „Beweislastumkehr“ betreiben. Ich solle doch bitte erst einmal ihm nachweisen, dass Vitamine wichtig seien bei der Bewältigung von Corona und nicht umgekehrt. Garniert hat er den Vorwurf noch mit der Behauptung, wonach Corona „eine heftige Immunreaktion der Zellwände im Blutkreislaufsystem aus[löst], die für die meisten schweren Fälle verantwortlich ist“.

Ohne auf die Behauptung einzugehen, habe ich ihm zwei Links geliefert, die meine Ansicht unterstreichen sollten. Einmal habe ich ihn zur Seite der Helios Kliniken mit einem Interview mit Dr. Dr. med. Daniel Kügler gelotst, wo das entscheidende Detail gleich im ersten Satz nachlesbar ist: „Ein starkes Immunsystem ist wichtig im Kampf gegen das Coronavirus und natürlich auch gegen andere Viren und Erkrankungen.“

Mein zweiter Link für ihn führte zu einer Seite der AOK, auf der „Vitamine und Spurenelemente“ aufgeführt werden, die „das Immunsystem stärken“. Bei den dort aufgeführten Stoffen handelt es sich um: Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin D, Zink, Kupfer, Selen und Eisen. Also auch eindeutig.

Ich beschreibe das so ausführlich für den Fall, dass noch immer jemand unsicher darüber ist, ob dem auch so ist und was im genauen dazu gehört. Der gleich zweifach promovierte Chefarzt der Helios Klinik und die AOK sind denke ich mit einer ausreichenden Autorität ausgestattet, dass es die letzten Zweifel darüber aufräumen dürfte.

Eine Antwort bekam ich danach nicht mehr von dem Nutzer. Mein Aufklärungsversuch war offenbar erfolgreich.

Dennoch bleibt das ungute Gefühl bei mir zurück, dass er bei weitem nicht der einzige ist, der von der Propaganda so sehr vereinnahmt wurde, dass er im Brustton der Überzeugung Absurditäten in den Äther zu blasen bereit ist. Dies sogar nicht nur anonym oder als Troll, sondern unter seinem Echtnamen. Dennoch bin ich sehr froh über ihn, da er zu den wenigen gehört, die überhaupt noch mit der anderen Seite reden und sich im Zweifel sogar von stichhaltigen Argumenten überzeugen lassen.

 

Warum Schwarze und Moslems ein höheres Risiko haben

 

Die Diskussion rund um den Sinn und Unsinn von Vitaminen und vor allem von Vitamin D brachte mich auf die Idee, dass mit möglichen Defiziten eventuell auch die Diskrepanzen zwischen verschiedenen Hautfarben erklärt werden könnte, die es im Zusammenhang mit Coronaerkrankungen gibt.

Insbesondere Menschen mit dunkler Hautfarbe haben in Europa und Nordamerika generell ein großes Problem, da ihre Haut zu dunkel ist für das Erzeugen von ausreichenden Mengen an Vitamin D im Körper. Dies führt zu chronischen Mängeln, was sich auf die Gesundheit auswirkt. Schwarze in unseren Breiten müssen daher regelmäßig ihre Werte überprüfen lassen und spezielle Präparate einnehmen. Wird die Vorsorge vernachlässigt, dann drohen unter anderem mehr Infekte und schwerere Krankheitsverläufe, während sich mental eine Depression einstellt.

Der Zusammenhang zwischen Vitamin D und Coronainfektionen wurde sogar bereits wissenschaftlich bestätigt, auch wenn das von den auf Rassismus gepolten Mainstream Medien weitgehend unbemerkt blieb. Trotz der großen Relevanz berichtet niemand darüber, dass dunkelhäutige Amerikaner bei Corona ein erheblich höheres Risiko haben als Hellhäutige und das an deren Vitamin D Spiegel liegen könnte. Warum sie eine Berichterstattung darüber verweigern, kann sich jeder selbst überlegen. Die Konsequenzen daraus aber sind offensichtlich. Denn mit dem Verbreiten dieser Information würde es sehr wahrscheinlich mehr Betroffene erreichen, die dann etwas dagegen unternehmen könnten, was sich schlussendlich in einem geringeren Risiko bei Corona auswirken würde.

Dieses Problem ist nicht nur auf die USA begrenzt, auch in Großbritannien gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil mit dunkelhäutigen Menschen, so dass sich deren Defizite bei Vitamin D merklich in den Statistiken niederschlagen. Die britische Regierung hat einen Bericht herausgegeben, in dem das Risiko aller ethnischen Gruppen nach Abzug sozio-ökonomischer Faktoren angegeben wird. Es wird festgestellt, dass Schwarze gegenüber Weißen bei Corona ein 1,7-faches Risiko haben, wobei der Unterschied bei Männern mit dem Faktor 2 deutlich größer ist als bei Frauen mit 1,4. Braunhäutige Ethnien vom Subkontinent wiederum haben ein 1,5 bzw. 1,6-fach höheres Risiko.

Hellhäutige britische Ostasiaten schließlich haben ein mit weißen Europäern vergleichbares Risiko. Das deutet klar darauf hin, dass vor allem der Vitamin D Spiegel darüber bestimmt, ob jemand seine Coronainfektion glimpflich übersteht oder nicht.

Auffällig an den britischen Zahlen ist noch die relativ kleine Diskrepanz zwischen Männern und Frauen vom Subkontinent. Im Unterschied zu den Schwarzen haben bei Menschen mit brauner Hautfarbe Frauen ein leicht größeres Risiko als Männer. In meinen Augen deutet dies auf den Islam als kulturellen Risikofaktor hin. Frauen werden von ihren muslimischen Ehemännern und Vätern wesentlich öfters zu Hause gehalten als es bei anderen Religionen der Fall ist. Jenseits davon betreten viele muslimische Frauen die Straße nur im Ganzkörperschleier, wenn sie mal raus dürfen. In beiden Fällen resultiert dies in zu wenig Kontakt mit der Sonne, so dass ihr Körper chronisch zu wenig Vitamin D produziert und das mit entsprechenden Konsequenzen für das Immunsystem.

 

Der Pfad zur Hölle ist gepflastert mit Unterlassungen

 

Der britische Regierungsbericht weist weder auf den Faktor des Vitamin D hin, noch wird irgendwo erwähnt, dass man den Körper der Sonne aussetzen muss, um ausreichend viel davon zu produzieren. Dies wirkt sich im regnerisch-nebligen Großbritannien sehr wahrscheinlich noch einmal deutlicher aus, als etwa in den sonnigeren USA.

Englischsprachige Medienberichte mit Hinweisen auf diesen Zusammenhang habe ich nur einen gefunden. Das amerikanische ABC brachte etwas, schreibt aber, dass der Mangel an Vitamin D kaum ausreichen würde als volle Erklärung für die unterschiedlichen Fallzahlen abhängig von der Hautfarbe. Es wird also entweder gar nicht berichtet und wenn doch, dann wird noch Öl ins Feuer gegossen und von der Hauptsache abgelenkt, dass die zusätzliche Aufnahme vor allem von Vitamin D einen großen Unterschied machen kann – und zwar unabhängig von der jeweiligen Hautfarbe.

Wieder einmal werden die Mainstream Medien, im Ausland genauso wie hierzulande, ihrer Verantwortung für eine angemessene Berichterstattung in keinster Weise gerecht. Doch nicht nur sie versagen kläglich bei diesem eigentlich essenziellen Aspekt der vorherrschenden Gesundheitskrise. Auch die Regierungen der westlichen Welt reihen sich ein in den Reigen des fast schon kriminellen Versagens durch Unterlassung. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, konnte aber für kein Land ein umfassendes Programm finden, das im Angesicht der Pandemie die Defizite bei Vitamin D beseitigen sollte. Denn nicht nur Buntfarbene und muslimische Frauen leiden an einem Mangel an Vitamin D. Das Problem ist überall allgegenwärtig, da auch zahlreiche Hellhäutige daran leiden, was vor allem im Winter gilt, wenn es kalt ist und die Sonne kaum scheint.

Jede halbwegs kompetente Regierung hätte zu Beginn der Pandemie Maßnahmen getroffen, die darauf abzielen, das Immunsystem der Bevölkerung zu stärken. Ob das kostenlose Bluttests sind, kostenlose Vitamintabletten oder eine reine Medienkampagne, spielt dabei weniger eine Rolle. Denn alles davon wirkt: Die Menschen werden darauf aufmerksam gemacht und sind dann in der Lage, zielgerichtet ihr Verhalten anzupassen.

 

Zermürbt und zersetzt im totalen Krieg um die Köpfe

 

Geschehen ist weltweit nicht nur rein gar nichts in diese Richtung, sondern vielmehr das Gegenteil, wie mir meine kleine Diskussion in beängstigender Weise unterstrichen hat. Unsere Gesellschaft wurde so weit zermürbt und zersetzt, dass eigentlich intelligente und reflektierte Menschen von Absurditäten überzeugt werden konnten, über die man nur noch mit dem Kopf schütteln kann.

Für mich ist es ein klares Zeichen, dass auf uns noch sehr schwere Zeiten warten. Mit derart vielen Fehlern auf allen Ebenen wird uns die Coronakrise auf Jahre nicht mehr in Ruhe lassen, während ich inzwischen davon ausgehe, dass Tiefpunkt erst noch kommen wird. Die Wahrheit ist, uns wurde der totale Krieg erklärt, dessen Ziel in unserer Vernichtung besteht. Wir wissen es nicht einmal und denken im Gegenteil sogar, dass uns geholfen wird.

Der Krieg, in dem wir uns befinden, tobt daher nicht nur in der Politik, in den Medien, auf der Straße und in unseren Geldbeuteln, sondern vor allem in unseren Köpfen. Dieser Krieg wird erst dann aufhören, wenn entweder niemand mehr diesen Schwachsinn in seinen Kopf hinein lässt, oder aber alles und jeder kaputt ist. Genau das lässt sich anhand dieses kleinen Details namens Vitamin D über diese Krise erkennen.

 

Nachtrag: Umfrageergebnis

 

Bei Twitter habe ich zum Thema eine kleine Umfrage laufen lassen. Abgestimmt haben 78 Nutzer, woraus sicherlich keine stabile Aussage abgeleitet werden kann. Alleine aber die Tatsache, dass zwei Stimmen abgegeben wurden, dass Vitamin D schädlich sei bei der Abwehr von Corona im eigenen Körper zeigt, wie sehr die Bevölkerung verwirrt wurde.

 

 

Selbst unter Ausblendung dieser absurden Option, lässt sich noch immer eine völlige Unterschätzung der Bedeutung von Vitamin D feststellen. Während einer Pandemie und vor allem nach einem Jahr mit täglicher Maximalberichterstattung zum Thema Gesundheitsgefahren, sollte die Bedeutung der persönlichen Vorsorge bis zum letzten durchgedrungen sein.

Dies geschah nicht, denn sonst hätte wesentlich weniger als ein Drittel (26 Nutzer) die “unbekannt und egal” Option gewählt. Mit der politisch und medial fahrlässig zugelassenen Geringschätzung der Bedeutung von Vitamin D bei der Stärkung des Immunsystems zur Vorbeugung von Komplikationen belegt für mich noch einmal, dass die Verantwortlichen für die Pandemieabwehr ein doppeltes Spiel treiben. Leider fallen ihnen zu viele – und vielleicht sogar immer mehr – Menschen zum Opfer.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de