Impfwahn bekämpfen ja oder nein? Ich bin innerlich zerrissen

Impfwahn bekämpfen ja oder nein? Ich bin innerlich zerrissen

Ich stehe vor einem Dilemma: Ist es besser, jetzt schon gegen den (impliziten) Impfzwang zu opponieren? Oder ist es vielleicht doch besser, abzuwarten mit dem Widerstand dagegen, bis 60 Prozent durchgeimpft sind und/oder genügend Nebenwirkungen aufgetreten sind, so dass die Massenimpfung von selbst abgebrochen wird?

Die Medien feiern, die Politik feiert und die Pharmaaktionäre feiern. Endlich sind die Coronaimpfstoffe fertig und zum Verteilen bereit. Gleich mehrere Hersteller fanden dank der gelockerten Regularien zum Erfolg und bekamen eine Zulassung mitsamt Bestellungen aus aller Welt. In Großbritannien soll es in diesen Tagen schon losgehen mit den ersten Massenimpfungen. Der Rest der solventen Welt wird bald folgen. So auch Deutschland.

Einen Impfzwang wird es nicht geben, wird uns von allen Seiten versichert. Doch was kann man der Politik heute noch glauben? Erst war Corona eine rechte Verschwörungstheorie; dann waren Masken nicht tauglich; danach sollten wenige Wochen Quarantäne abhelfen; und inzwischen haben wir Dezember und laufen noch immer mit Masken herum, während jede Opposition dagegen als rechtes Verschwörungsdenken diffamiert wird.

 

Wir sind im Zustand der Gagakratie angekommen

 

Mit derartigen Widersprüchen vor Augen bleibt nur eine Schlussfolgerung: Von hier an ist alles möglich. Die Gesetze sind geschärft, Grundrechte geschliffen und ein Gutteil der Bevölkerung ist so weit eingeschüchtert in ihrer Angst vor dem Todesvirus, dass nicht wenige offen nach mehr betteln. So muss auch mit einem mehr oder weniger stringent durchgezogenen Impfzwang gerechnet werden, der zumindest einmal gesellschaftliche Vorteile für Gefügige enthalten wird Repressalien für den Rest.

Zum Glück muss man sagen, ist die Opposition dagegen so zahlreich und mit intelligenten Köpfen ausgestattet, dass deren Zersetzung zumindest kurzfristig kaum möglich ist. Tatsächlich könnte sich eine Zerstörung des Widerstands durch interessierte Kräfte als so umfangreich und damit teuer erweisen, dass sie ähnlich wie die DDR in gänze scheitern könnten.

Hinzu kommt, dass die Eliten kaum Erfahrung im Errichten einer Autokratie haben, während bei dem ein oder anderen Vertreter des Establishment eine gewisse Beißhemmung wahrnehmbar ist hinsichtlich des weiteren Durchgreifens gegen die Renitenten im Volk. Vor allem ältere Politiker mit einer gewissen Lebenserfahrung (wenn sie nicht gerade seit X-Jahren im Politraumschiff leben) scheinen als insgeheimer Bremsklotz zu agieren. Es ist wahrscheinlich mit der Grund, weshalb Jens Spahn Gesundheitsminister ist, Markus Söder Bayern regieren darf und Christian Lindner den liberalen Pinsel schwingt.

Es gibt also auch ein paar gute Nachrichten in einer schlechten Nachrichtenlage. Sie zeigen einen möglichen Weg auf, der herumführt um eine „freiwillige Zwangsimpfung“, wie es sicherlich bald heißen wird.

 

Unkontrollierte Restrisiken

 

Ich habe offen gestanden überhaupt keine Lust, der Pharmaindustrie als Versuchskaninchen zu dienen im weltweit wohl größten Medikamententest seit dem Zweiten Weltkrieg. Impfungen generell erachte ich als eine positive Errungenschaft. Einige erfolgreich ausgerottete Menschheitsgeiseln erzählen davon, wobei das eindrucksvollste Beweisstück dafür wohl die Eiserne Lunge darstellt, die heute nur noch in medizinischen Museen für Klaustrophobie sorgt.

Trotzdem sind mir wie jedem anderen mit einem Gehirn die potenziellen Nachteile von Impfungen bekannt. Ein gewisser Prozentsatz an Menschen reagiert schlecht auf Impfungen und entwickelt trotz allem Krankheiten, die teils bis zu dauerhaften Lähmungen oder sonstigen lebensverändernden Leiden gehen. Manche sterben gar an ihrer Impfung.

Damit müssen wir leben und es ist gerechtfertigt, so lange der Schaden an den Menschen durch die Impfung kleiner bleibt als der Schaden an den Menschen durch die Krankheit, gegen die geimpft wird. In Deutschland wird zumindest auf dem Papier auch versucht, einen Ausgleich zu schaffen über eine staatliche Entschädigung bei Impfschäden.

Generell ist es bei etwaigen Nebenwirkungen so, dass mit der steigenden Erfahrung mit einem Impfstoff die Rate der Schäden sinkt. Das liegt ganz einfach daran, dass je mehr Menschen mit verschiedenen Varianten eines Impfstoffs geimpft werden, desto besser lässt sich ablesen, welcher davon die geringsten und am seltensten Schäden anrichtet und dabei dennoch zuverlässig funktioniert.

Dem geht ein jahrelanger Prozess voraus, der naheliegenderweise mit den Hochrisikogruppen beginnt. Denn wer kaum eine Chance hat, an der Krankheit mitsamt dramatischer Folgen vorbei zu kommen, dem präsentiert sich eine völlig andere Rechnung als dem Durchschnitt. Sobald dieser Prozess abgeschlossen ist – man muss dabei immer bedenken, dass „langfristig“ mehr als nur ein halbes oder auch ganzes Jahr darstellt – dann kann es weitergehen mit weniger risikobehafteten Gruppen, bis am Ende der Impfstoff für die Allgemeinheit freigegeben werden kann.

Bei den Coronaimpfstoffen wird es anders laufen. Kaum ein Jahr nach dem ersten Auftreten des Virus stehen die Impfungen bereit zur Ausgabe an die Massen. Das kann nicht gut gehen. Auf der Ebene monetärer Wahrheiten spiegelt sich das darin wider, dass die Hersteller vorsorglich von jeglicher Haftung bei Impfschäden befreit wurden.

Klingt das nicht vertrauenswürdig?

Oder anders gefragt: Würden Sie ein Auto kaufen, bei dem der Hersteller noch vor Beginn der Produktion des Modells eine Haftungsbefreiung für etwaige Mängel zugesprochen bekommt? Eher nicht.

Hinzu kommt in mindestens einem Fall die unselige RNA-Technologie zum Einsatz, die in zehn Jahren zwar sicherlich Furore machen wird bei Krebs und Fältchen gleichermaßen. Doch heute, wo es bislang gerade einmal welche gibt, die als Experiment bei Mäusen „Erfolg versprechen“? Nein Danke!

 

Zum Glück sind die Briten die ersten und nicht wir

 

Alles in allem macht die kommende Massenimpfung gegen Covid-19 auf mich den Eindruck einer medizinischen Megakatastrophe mit Ansage. Eine Art Tschernobyl, bei dem keine todbringende Strahlung mit den Wolken abregnet, sondern direkt in die Venen der Opfer gespritzt wird.

Ich bin daher geradezu froh darüber, dass Deutschland nicht an erster Stelle steht bei den Kunden des Impfstoffs, auch wenn das bei einigen vielleicht den Nationalstolz kränkt. Sollten die britischen Behörden nicht den Mund zu voll genommen haben, dann wird in Großbritannien bereits jetzt geimpft. Wir folgen dann irgendwann im Januar, sofern unsere Behörden einmal nicht den üblichen Trott vorlegen.

Vier Wochen Zeit sollten ausreichen, um ein paar erste Probleme im Zusammenhang mit den Impfungen beobachten zu können. Langfristige Nebenwirkungen werden sich zwar erst später zeigen. Doch sollte es im Verhalten der Massen bei der Beendigung der „Plandemie“ ähnlich zugehen wie bei deren Entstehung, dann könnten wir in Deutschland noch gerade so davon kommen, ohne die Spritze in den Arm zu bekommen. Denn nichts hilft mehr als kranke Menschen, die wenige Stunden oder Minuten vor der Spritze noch putzmunter waren.

 

Herdenimmunität beginnt bei 60 Prozent

 

Wahrscheinlich ist jedoch nicht, dass es so schnell gehen wird mit den heftigen Nebenwirkungen des Impfstoffs, vor allem da zunächst Risikogruppen geimpft werden, bei denen in der Regel ohnehin ein höheres Sterberisiko vorliegt.

Sollte es dennoch zu größeren Problemen kommen, dann zeigt die Erfahrung aus dem letzten Jahrzehnt auch, dass die Medien die schlechte Nachrichtenlage schlichtweg unterdrücken könnte. Sollten die Alternativen Medien in diesem Fall dennoch darüber berichten, dann hat der Staatsapparat erst recht einen Grund, gegen die Dissidenten vorzugehen.

Das wahrscheinlichste Szenario jedoch wird darin liegen, dass auch in Deutschland zunächst einmal all jene durchgeimpft werden, bei denen es durchaus Sinn macht. Dabei handelt es sich um die ü65-jährigen und Personen mit den einschlägigen Vorerkrankungen. Ich schätze, dass es sich dabei um 20-25 Prozent der Bevölkerung handelt, also einigen.

Danach kommen die Coronahysteriker an die Reihe, von denen jeder schon einmal einen erlebt hat. Dabei handelt es sich um all jene Menschen, die alleine im Auto die Maske anziehen, oder die andere auf das korrekte Tragen der Maske hinweisen („über die Nase!“), oder die einen anraunen, dass man im Freien maskenlos zu nahe an ihnen vorbei gegangen ist.

Alles in allem sind es wohl weitere 15-20 Prozent der Bevölkerung, die sich in die Kategorie der Hysteriker fassen lassen, ohne dass sich dabei Überschneidungen zur oben genannten Risikogruppe gibt.

Zu diesen werden sich noch einige weitere Personengruppen gesellen. Hurra-Patrioten zum Beispiel, die an Sommermärchen denken, wenn sie Merkel hören und tapfer hinterher stapfen werden. Oder sich humanistisch sinnende Menschen, die ihre Sorgen aus Nächstenliebe herunterschlucken und sich brav einreihen werden. Nicht zuletzt auch Geschäftsleute und Manager, die international unterwegs sind mitsamt ihren hedonistischen Spiegelbildern, den Profiurlaubern. Sie alle gemeinsam machen vielleicht noch einmal 10-15 Prozent der Bevölkerung aus.

Alles in allem können wir erwarten, dass sich 45-60 Prozent der Bevölkerung mehr oder weniger klaglos wird impfen lassen. Dabei spreche ich vor allem von Erwachsenen, wobei ich als Agnostiker zu Gott bete, dass dem auch so sein wird. Denn Kinder sind besonders anfällig für irgendwelche Schäden, da ihre Körper noch nicht ausgereift sind.

Dennoch wird absehbar ein Gutteil der Eltern ihre Kinder ebenso an die Nadel geben, so dass am Ende ziemlich genau jene 60 Prozent herauskommen werden, die es benötigt, um den Zustand der „Herdenimmunität“ zu erreichen.

Sinnigerweise, das möchte ich noch erwähnen, sprachen die ersten fünf Suchergebnisse im Kontext der Herdenimmunität von 95 Prozent, als ich nach einer belastbaren Quellen für die mir davor schon bekannten 60 Prozent gesucht habe. Etwa dieses hier. Wir müssen erwarten, dass viele den Wert von 60 Prozent für die Herdenimmunität für „Fake News“ halten werden, wenn die Debatte über weitere Impfungen jenseits der 60-Prozent-Marke beginnen wird.

 

Mein Dilemma

 

Das für mich dominante Szenario für die kommenden Wochen und Monate lautet, dass in Deutschland massiv für die Impfung geworben werden wird und dem Aufruf Millionen Menschen folgen werden. Etwaige Nebenwirkungen wird man mindestens anfänglich verschweigen können, selbst wenn diese signifikant ausfallen sollten.

Je weniger Nebenwirkungen es gibt, je weniger darüber berichtet wird und je weniger Vermutungen geäußert werden über die wahre Natur der Impfung, desto schneller werden die notwendigen 60 Prozent der Bevölkerung geimpft sein.

Gleichzeitig würden die staatlichen Repressalien umso schärfer werden, je stärker der Widerstand gegen die erste Impfwelle ist, damit wenigstens die 60 Prozent erreicht werden.

Sollten darüber hinaus durch Kritiker die Nebenwirkungen (zu) deutlich herausgestellt werden und sich anfängliche Probleme zu sehr in der Bevölkerung verbreiten, dann besteht das Risiko, dass der Staat seine Macht nutzt und scharf gegen Kritiker vorgeht und diese mundtot macht.

Wenn das aber passiert, dann gibt es keine Opposition mehr, die genau dann laut werden kann, wenn die notwendigen 60 Prozent erst einmal erreicht sind. Ohne Opposition und mit dem Momentum der Massenhysterie jedoch könnte sich der Staat so weit ermutigt fühlen, nicht Halt zu machen bei den 60 Prozent, sondern durchzumarschieren bis ausnahmslos alle geimpft sind.

Unmittelbar daraus folgt als dominante Strategie für mich und für jeden, der skeptisch der Coronakrise gegenübersteht, dass Zurückhaltung das größte Gebot sein muss. Ruhig bleiben, keine Blöße geben, abwarten und sich nicht in eine Situation mit drohender Zwangsimpfung begeben.

Denn, so schmerzhaft das gesellschaftlich langfristig auch sein mag, der RNA-Kelch könnte an einem vorbei gehen, ohne dass man auch nur irgendetwas dagegen unternehmen muss. Erst dann, aber genau dann, wenn in Deutschland die Herdenimmunität erimpft wurde, gilt es laut zu werden. Sehr laut.

Auf der anderen Seite dieser Rechnung steht mein Gewissen. Ich halte die angedachte Durchimpfung aus den obigen Gründen für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Alleine schon die Absicht, die gesamte Menschheit einem derartigen Risiko auszusetzen für etwas, das kaum doppelt so schlimm ist wie die Grippe, ist für mich fundamental inakzeptabel. Maximaler Widerstand dagegen ist eigentlich Pflicht.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de