Präsident Trump reitet auf einer Welle der totalen Unsicherheit und alle haben einen Vorteil daran

Präsident Trump reitet auf einer Welle der totalen Unsicherheit und alle haben einen Vorteil daran

Der Streit um das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den USA bewegt sich weiter auf seinen finalen Höhepunkt zu. Präsident Trump veröffentlichte gestern ein langes Video mit einer Rede, die er „als die vielleicht wichtigste meiner Karriere“ bezeichnete. Darin führte er sämtliche bislang aufgetretenen Unregelmäßigkeiten auf und kommt zum Schluss, dass diese in eindeutiger Weise auf einen landesweit organisierten Wahlbetrug hindeuten würden. Als Schuldige benannte er das Lager der Demokraten, sowie alle Konservativen, die ihn als politischen Außenseiter aus dem Amt haben wollen und deswegen hinter Biden stehen.

Kurz vor Trumps Rede äußerte sich sein Justizminister William Barr in exakt gegenteiliger Weise. Laut ihm lägen dem FBI noch keine Beweise vor, die für einen Wahlbetrug sprechen, „der das Wahlergebnis verändern würde“. Beobachter jenseits der Mainstream Medien streiten sich darüber, was Barr damit gemeint haben könnte, da allenthalben erwartet wurde, dass hinter den Kulissen Vorbereitungen getroffen wurden zur finalen Aufdeckung des bereits im Vorfeld der Wahl erwarteten Betrugs.

 

William Barr ein Verräter?

 

In einer Interpretation wird Barr hingestellt als ein Verräter gegenüber Trump, der als Spitzel des „Sumpfes von Washington“ in Wirklichkeit auf der Seite des Tiefen Staates steht. Barr habe nun endlich sein wahres Gesicht gezeigt, indem er die Strafverfolgungsbehörden in seinem Verantwortungsbereich nicht richtig oder in der falschen Weise eingesetzt hat, damit der große Betrug nicht auffliegt und die große Säuberung als Rohrkrepierer endet. Diese Perspektive passt zu jener, bei der Barr ebenfalls vorgeworfen wurde, dass er im Zusammenhang mit den Korruptionsvorwürfen gegen den Sohn von Joe Biden vor der Wahl keine offizielle Ermittlungen einleiten wollte, da es die Wahl verzerren würde.

 

Alles nur Taktik zum Ausräuchern der Verräter?

 

Eine weitere Interpretation dreht sich um die Semantik in Barrs Äußerungen. Dieser sprach nicht davon, dass es keine Beweise gäbe, oder ass es in den kommenden Tagen und Wochen nicht noch möglich sei, einen eindeutigen Betrugsnachweis zu erbringen. Hier spielt Barr den Taktiker, der das Betrugsnetzwerk und ihre Verbündeten in Politik und Medien in Sicherheit wiegen will. Denn wer sich in Sicherheit fühlt, der begeht gerne Leichtsinnsfehler.

Ebenso ein Teil des Kalküls bei dieser Interpretation für das Vorgehen Barrs besteht im Versuch, weitere illoyale Mitglieder der Regierung und im politischen Vorfeld zu identifizieren. Lange vor seiner politischen Karriere sprach Trump einmal darüber, dass es von Vorteil sein kann, eine Zeit lang in voller Absicht zu verlieren, um dadurch intern künstlich Druck aufzubauen. In einer derartigen Drucksituation zeigt sich dann, wer tatsächlich loyal ist und den Weg weiterzugehen bereit ist, von wem konstruktive Kritik und Vorschläge zur Abhilfe kommen, und wer seinem Opportunismus folgt und von der Fahne geht. Barr würde in dieser Version in bedeutender Rolle Trumps Taktik ausführen.

 

Bricht das System in drei Teile?

 

Die dritte Interpretation deckt sich in etwa mit jener, wie sie auch von den Mainstream Medien verbreitet wird. Demnach ist das Trump Lager genauso desorientiert, wie es manche hinstellen und im Begriff sich aufzulösen. Insbesondere die in den USA sehr hochgehaltene institutionelle Tradition der geregelten Fortsetzung ist für viele ein Problem, in deren Rahmen sogar nicht-staatlichen Institutionen wie die Medien ein hohes Gewicht zugestanden wird. Zwar stehen noch immer viele bedeutende Figuren der amerikanischen Politik und der Bundesverwaltung fest an der Seite Trumps, jedoch erachten sie die Bedeutung der institutionellen Fortsetzung als dominant für die Erhaltung des Charakters der USA.

Mit dem vorschnellen Entschluss durch die Medien, am Wahlabend Joe Biden zum Sieger zu küren – was diesen als Teil der institutionellen Tradition in den USA zugebilligt wird, obwohl es kein Gesetz gibt – haben diese sehr viel Schaden angerichtet. Dennoch stellt der gerade ablaufende und bislang fast nur mit Indizien gefüllte Streit um den Wahlbetrug, eine harte Belastungsprobe dar für institutionenloyale Amerikaner. Denn umstritten oder nicht, der Nachwahlprozess wurde in die Wege geleitet und muss nun weiter verfolgt werden. Diesen zu unterbrechen könnte nur mit harten Beweisen gerechtfertigt werden.

Da insbesondere Konservative der institutionellen Nachfolge eine hohe Bedeutung beimessen, könnte es durchaus sein, dass sehr viele Mitarbeiter und politische Verbündete von Trump derzeit innerlich hin- und hergerissen sind. Ein großes Problem ist dabei, dass auch zahlreiche Militärs, Geheimdienstler und hochrangige Beamte dazu zählen und es nichts weniger als den ultimativen Schlimmstfall darstellen würde, sollte es nicht nur eine Zweiteilung geben hinsichtlich der Haltung gegenüber Trump und dem vermuteten Wahlbetrug, sondern eine Dreiteilung.

Neben jenen, die davor vor der Wahl gegen Trump waren (z.B. die Generäle McChrystal, Mattis und Kelly) und jenen, die ihm noch immer treu zur Seite stehen (z.B. die Generäle Pompeo, Flynn und McInerney) könnte sich mit William Barr an der Spitze gerade eine vor allem aus Zivilisten bestehende dritte Fraktion herausbilden. Diese stünde zwar einerseits auf Seiten Trumps und „wittert“ den Wahlbetrug, jedoch pochen deren Vertreter gleichzeitig auf die Einhaltung der rechtsstaatlichen Prinzipien mitsamt des institutionellen Brimboriums, das sich in den USA darum herum herausgebildet hat.

 

Trump 2024?

 

Sollte Szenario drei das korrekte sein, dann wäre die Konsequenz klar. Trump würde noch eine Weile herumrudern und sich selbst mit immer schrilleren Tönen in den letzten Tagen seiner Amtszeit entwürdigen. Mit jedem Tag würde er einen seiner öffentlichen Verbündeten mehr verlieren, bis auch in seiner Familie die ersten von der Fahne gingen.

Laut Mainstream Gerüchten sollen Melania Trump und Jared Kuschner bereits jetzt auf Trump eingeredet haben bezüglich der Akzeptanz seiner Niederlage. Jedoch lässt sich das leichtens als falsches Gerücht entlarven, da kein Mainstream Medium einen so nahen Zugang zur präsidialen Familie hat. Falls sich die Sache aber noch einige Wochen ohne entscheidenden Schlag hinzieht, dann könnte es durchaus sein, dass auch familienintern erste Brüche zu sehen sind.

Im politischen Umfeld wiederum müssten die militärischen und geheimdienstlichen Verbündeten von Trump bald schon einsehen, dass sie die Republik zerstören müssten, um sie zu retten. Es ist fraglich, ob sie dazu bereit wären, zumal selbst jemand wie der Spizenjurist Rudy Giuliani wohl kaum zu einer solchen Volte bereit wäre, wenngleich er wohl als letztes Trump die Gefolgschaft verweigern würde.

Ohne direkte und stechende Beweise für einen umfassenden Wahlbetrug gibt es eventuell noch drei Trump(f)karten, die alles aushebeln könnten, was sich bislang gegen Trump und für Biden aufgebaut hat. Es geht um die Inhalte auf dem Server von Hillary Clinton und den Laptops von Anthony Weiner und Hunter Biden. Zu allen dreien gab es in letzer Zeit jedoch nichts mehr zu hören, obwohl sie bei deren Entdeckung im Unterholz der amerikanischen Öffentlichkeit und weit jenseits davon ein deutlich vernehmbares Aufhorchen verursacht haben.

Bemerkenswert ist, dass Barr auch hier eine Schlüsselrolle einnimmt, wobei in Angesicht der horrenden Inhalte, die auf den Geräten zu finden sein sollen, schon lange ein großes Fragezeichen besteht hinsichtlich der strafrechtlichen Konsequenzen, sollten hier denn tatsächlich Beweise für Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu finden sein.

Worin auch immer die Gründe für die Zurückhaltung liegen, Trump könnte bis Weihnachten die Macht wie Sand aus den Fingern gleiten. Vielleicht gibt es auch deswegen Andeutungen für einen weiteren Anlauf ins Weiße Haus für Trump im Jahr 2024. Womöglich sind diese Andeutungen auch Teil eines anderen Szenarios und dienen wie so vieles lediglich der Ablenkung.

 

Alles nur vage

 

Ob es nun 4D-Schach ist, was Trump auf des Messers Spitze der Macht sitzend spielt, oder doch nur Mühle, ist selbst für jemanden wie mich, der die verschiedenen Fäden intensiv verfolgt, kaum zu überblicken. Das einzige, was man in dieser Situation mit völliger Ungewissheit machen kann besteht darin, die wenigen harten Informationen zu nehmen, um diese zu interpretieren und ihnen eine Wahrscheinlichkeit beizumessen.

Hier sieht es wiederum gar nicht gut aus. Die Vermutungen, Analogien und statistischen Analysen sind zwar zahlreich und in ihrer Menge eindeutig. Mindestens die Tatsache, dass sämtliche Betrugsvorwürfe gegen Trump und für Biden gerichtet sind, muss einen stutzig machen. Dennoch ist nichts, was Guiliani und Sidney Powell federführend bisher zusammengetragen haben, als mehr zu werten denn als Indiz.

Das ist ein Problem. Denn selbst eine Vielzahl von Indizien reichen nicht aus, um ein derartig bedeutendes Unterfangen wie eine Präsidentschaftswahl aus der Angel zu heben. Dafür braucht es harte Beweise und möglichst welche, aus denen sich ein umfassender Betrug ableiten lässt.

Weiter unten lässt sich ein aktueller Artikel nachlesen, in dem es um einen der wichtigsten Indizien handeln soll, dass tatsächlich ein umfassender Wahlbetrug stattgefunden hat. Ich mag mich täuschen, doch so sehr der LKW-Fahrer glaubwürdig wirkt und der Zusammenhang plausibel, so wenig kann ich mir vorstellen, dass ein Richter darauf eingehen würde, um eine gesamte Wahl zu anulieren.

Für die Mainstream Medien ist es dadurch sehr leicht, die Versuche des Trump Lagers auszuhebeln oder ins Lächerliche zu ziehen – wenn sie das denn überhaupt machen. Denn zum aller größten Teil machen diese einfach das, was sie schon anlässlich der Indisponiertheit von Joe Biden während des Wahlkampfs getan haben: Nichts. Sie blenden kollektiv alles aus, was nicht in ihr Konzept passt und warten darauf, bis die Uneinigkeit im Umfeld von Trump so groß ist, dass sie die „Moderaten“ in dessen Apparat am Ende bereit sind, ihn um des lieben Friedens Willen am 20. Januar kommenden Jahres aus dem Weißen Haus zu geleiten.

Bei diesem Szenario handelt es sich zwar um den feuchten Traum des Establishment, der wohl eher nicht Realität werden wird. Jedoch lässt sich an deren Kalkül genau festmachen, dass auch sie ein klares Interesse haben an der maximalen Unsicherheit, und dass möglichst nichts Konkret ist.

Für Beobachter des Spektakels ist das im Grunde genommen eine ausgezeichnete Situation. Denn spannender könnte es kaum sein. Die möglichen und wahrscheinlichen Konsequenzen daraus jedoch werden unabhängig davon, wie die Sache am Ende ausgehen wird, so dramatisch ausfallen, dass uns allen bald schon das Lachen vergehen könnte.

 

PJ Media: Whistleblower berichtet, wie er „tausende von Wahlzetteln“ von New York nach Pennsylvania fahren musste

 

Am Dienstag sagte ein LKW-Fahrer aus, dass er zwei Wochen vor dem Wahltag Tausende von Stimmzetteln von New York aus nach Pennsylvania gefahren sei.

Phill Kline, eine ehemalige Generalstaatsanwältin von Kansas bestätigte inzwischen, dass die Geschichte des Fahrers korrekt sei: „Die vorliegenden Indizien und Aussagen durch Augenzeugen bestätigen klar die Aussage, wonach 130.000 bis 280.000 ausgefüllte Stimmzettel für die Präsidentschaftswahl 2020 von Bethpage in New York nach Lancaster in Pennsylvania verschickt wurden“.

Am Zielort wurden die Unterlagen bei einer Einrichtung abgeladen, die nicht in der Lage zu deren Verarbeitung war, so Kline auf der Pressekonferenz. Eine Sprecherin präzisierte später, dass die Schätzung zwischen 144.000 und 288.000 Stimmzetteln liege.

„Die vorliegenden Indizien erforderen eine Untersuchung. Der Verdachtsmoment ist so stark, dass er nach Antworten verlangt“, insistierte Kline. Er sprach weiter darüber, wie er im Rahmen des Amistad Projekts mit dem FBI und der Staatsanwaltschaft in verschiedenen Bezirken zusammenarbeitet, um der Geschichte auf den Grund zu gehen.

Bei dem fraglichen LKW-Fahrer handelt es sich um Jesse Morgan, der bei der Pressekonferenz ebenfalls auftrat und seine Version erzählte.

„Ich fahre als Subunternehmer für die Post einen Sattelzug. Meine Route beginnt mit Lancaster in Pennsylvania, geht dann über Bethpage in New York und schließlich nach Harrisburg in Pennsylvania, von wo es dann zurück nach Lancaster geht“, erklärte er.

„Als ich am 21. Oktober auf meiner üblichen Route nach Bethpage ankam“, erzählte er, “ließ einer der Disponenten den Satz fallen, dass ich heute Stimmzettel transportieren würde.“

Er erinnerte sich, dass er 24 Kisten voller Stimmzettel aufgeladen bekam und bemerkte dabei, dass „die Umschläge handgeschriebene Absenderadressen hatten“.

„Es waren komplette Wahlzettel. Damals dachte ich mir nicht viel dabei“, sagte Morgan. Als er in Harrisburg ankam, durfte er die Kisten allerdings nicht abladen. „Ich musste etwa 6 Stunden warten, von 9.15 Uhr bis fast 15.00 Uhr“, erinnerte er sich.

„Mir kam das ziemlich seltsam vor“, so Morgan. Nachdem er sechs Stunden gewartet hatte, ging er hinein und bat darum, um den zuständigen Disponenten zu sehen. „Mir wurde gesagt, ich solle auf den Transportaufseher warten“, bei dem es sich um einen Beamten handelte, mit dem Morgan bislang nie zu tun hatte. „Er gehört zum Spitzenpersonal und zu jenen Leuten, die mit meinem Vorgesetzen sprechen würden.“

„Der Transportaufseher sagte mir dann, ich solle direkt nach Lancaster fahren, ohne die Kisten davor in Harrisburg abzuladen“, sagte Morgan. „Dabei war mir klar, dass die Stimmzettel für Harrisburg geladen wurden.“ Er erinnerte sich auch daran, dass er um seine Transportbestätigung gebeten hatte, in der seine Ankunft verzeichnet war, sowie eine Bestätigung, dass es dort zu einer Verzögerung kam um zu beweisen, dass er aufgehalten wurde. Der Vorgesetzte weigerte sich allerdings, ihm den Nachweis zu geben.

„Ich fuhr dann nach Lancaster, stellte meinen Anhänger an seinem normalen Platz ab und fuhr mit dem LKW an die Stelle, wo ich ihn immer parke“, erinnerte er sich. „Am nächsten Morgen wurde es noch seltsamer. Als ich in Lancaster ankam… da war mein Anhänger weg, nicht mehr da.“

„Seitdem ich die Bethpage-Route fahre, hatte ich immer den selben Anhänger mit dem Kennzeichen 10-R-1440“, sagte Morgan. Es fiel ihm auf, weil sich der Anhänger immer gut ziehen ließ.

„Am 21. Oktober ereignete sich eine Reihe ungewöhnlicher Dinge, die kein Zufall sein können“, fasste der LKW-Fahrer seine Erlebnisse zusammen. „Ich weiß, dass ich Stimmzettel mit ausgefüllten Absenderadressen gesehen habe. Tausende von ihnen, wirklich Tausende. Sie wurden in New York auf meinen Anhänger geladen und ich fuhr damit nach Pennsylvania.“

„Nachdem alles rund um die Wahl merkwürdig zu werden begann, da begann auch ich mich zu wundern, warum ich komplette Wahlzettel von New York nach Pennsylvania fuhr. Ich wusste nicht, warum, also beschloss ich, mich zu melden“, sagte Morgan.

Tony Schaeffer, ein Oberst der Armee, der mit dem Amistad Projekt zusammenarbeitet, bestätigte, dass sie die Version des LKW-Fahrers überprüft hätten und sein Erlebnis plausibel sei.

Laut Klines Quellen würde Morgans Geschichte „perfekt mit der Art und Weise übereinstimmen, wie man am besten betrügerische Briefwahlunterlagen in das System einschleust“.

Auf der Pressekonferenz sprachen noch weitere Whistleblower. Darunter waren auch Postangestellte, die von Kollegen berichteten, die Postsendungen wegwarfen, wenn diese von der Wahlkampagne Trumps stammte und nur jene von Joe Biden zustellten.

Diese Behauptungen verdienen eine ernsthafte Untersuchung.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de