Nach Morddrohungen leitet Frankreich Anti-Terror-Ermittlungen gegen Grundschulkinder ein

Nach Morddrohungen leitet Frankreich Anti-Terror-Ermittlungen gegen Grundschulkinder ein

In Anbetracht der Nähe zwischen Deutschland und Frankreich hört man nur sehr wenig tagespolitisches aus dem wohl bedeutendsten aller deutscher Nachbarländer. Jenseits offizieller Verlautbarungen ist es nicht viel, was Konsumenten der deutschen Mainstream Medien erzählt bekommen. Wer sich allerdings jenseits des Mainstreams bewegt und auch den Blick in die ausländische Presse wagt, der wird sehr schnell feststellen, warum das französische Alltagsleben im deutschen Blätterwald so heruntergedimmt wird.

Viel positives gibt es nämlich nicht zu berichten, eher das Gegenteil davon. Staatswirtschaft, Massenmigration und Islam setzen dem Land inzwischen in einer Weise zu, dass einem Angst und Bange werden kann. Besonders beunruhigend dabei ist, dass sich die Geschehnisse mitunter direkt an der bekanntlich nicht mehr existierenden Grenze zu Deutschland abspielen.

 

Daily Mail: In Frankreich wird gegen acht Jahre alte Kinder ermittelt, nachdem in mehrere Fällen Gedenkfeiern für Samuel Paty unterbrochen wurden mit Drohungen, dessen Enthauptung

 

In Frankreich wird gegen Kinder im Alter von acht Jahren ermittelt, nachdem diese in mehreren Fällen die Gedenkfeiern für den enthaupteten Lehrer Samuel Paty unterbrochen haben.

Die Staatsanwaltschaft in Straßburg teilte mit, dass gegen zwei 12-jährige Schüler ermittelt wird wegen des Verdachts der Unterstützung des Terrorismus, nachdem sie sich am Montag während der landesweiten Schweigeminute für den Lehrer abfällig geäußert hatten.

Wie es heißt meinten die beiden, dass Paty den Tod verdient hätte, weil er umstrittene Karikaturen über den Islam gezeigt hatte, die von einer Satirezeitung veröffentlicht wurden.

In zwei ähnlich gelagerten Vorfälle ging es um Kinder im Alter von acht und neun Jahren, wobei hier das Jugendamt eingeschaltet wurde.

Paty wurde zum Gegenstand einer Hasskampagne im Internet, weil er im Unterricht jene Karikaturen mit dem islamischen Propheten Mohammed behandelte, die vor fünf Jahren zu einem schweren Terrorangriff durch Islamisten auf die Büros der satirischen Wochenzeitschrift Charlie Hebdo führten.

Im Oktober wurde der französische Lehrer auf dem Heimweg von der Schule von dem 18-jährigen in Tschetschenien geborenen Abdullakh Anzorov getötet, der daraufhin den von ihm abgetrennten Kopf des Lehrers auf Twitter veröffentlichte, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde.

Innenminister Gerard Darmanin sagte am Montag, dass seit dem Tod von Paty am 16. Oktober insgesamt 66 Ermittlungen wegen der Unterstützung von Terrorismus eingeleitet wurden.

„Ins Fadenkreuz gerieten dabei vor allem junge Menschen im Alter von 12 bis 16 Jahren, die sich in extrem widerwärtiger Weise geäußert haben“, sagte der Innenminister vor einem parlamentarischen Gremium.

Die von den Verdächtigen veröffentlichten Kommentare und Bilder enthalten zumeist extreme Gewalt, so Darmanin, die „inspiriert ist von der islamischen Staatengruppe, was sehr beunruhigend ist.“

Quelle Titelbild

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