Johns Hopkins Universität zensiert eigene Studie, weil sie die Covid-19 Lüge entblößt

Johns Hopkins Universität zensiert eigene Studie, weil sie die Covid-19 Lüge entblößt

Falls Sie bis eben im Koma lagen, die John Hopkins Universität ist in etwa das amerikanische Äquivalent des Robert Koch Instituts. Zugegeben, es gibt in den USA noch die Seuchenschutzbehörde CDC mit einem ähnlichen Aufgabenprofil. Dennoch lässt sich sagen, dass an der John Hopkins im Zusammenhang mit Covid-19 alle Fäden zusammenlaufen.

Eine aktuelle Forschungsarbeit von der John Hopkins bestand aus einer Studie zu Covid-19, die das vorhandene statistische Material aus den USA zusammenfasste und zum Schluss kam, dass alles halb so schlimm ist, weil keine Unterschiede zu den vorigen Jahren zu erkennen sind und die Panik rund um das Virus ausschließlich auf einer fehlerhaften statistischen Einordnung der Todesfälle beruht.

Diese Aussage passte den Mächtigen an der Universität jedoch ganz offenbar gar nicht und so wurde ein Artikel über die Studie kurz nach dessen Veröffentlichung wieder gelöscht. Als die Löschung publik wurde, ließ die Universität bei Twitter verlautbaren, dass der Artikel gelöscht wurde, weil er „dazu benutzt wurde, falsche und gefährliche Ungenauigkeiten über die Auswirkungen der Pandemie zu unterstützen“.

Inhaltlich falsch ist an dem Artikel und an der Studie also nichts, sonst hätte das in dem Tweet gestanden. Zum Glück gibt es die Way Back Machine, wo der Text noch immer verfügbar ist und wo sich jeder einen Eindruck über den „gefährlichen“ Inhalt machen kann. Hier die Übersetzung des Artikels, die Zwischenüberschriften stammen von mir.

 

John Hopkins University: Ein genauerer Blick auf Todesfälle in den USA aufgrund von Covid-19

 

Laut aktueller Zahlen rangieren die USA derzeit im weltweiten Ländervergleich in den drei Kategorien der Gesamtzahl der Covid-19-Fälle, den neuen Fällen pro Tag und den Todesfällen jeweils an erster Stelle. In einem Webinar mit dem Titel „Covid-19 Todesfälle“ analysierte die an der John Hopkins tätige Wirtschaftswissenschaften Genevieve Briand unter Verwendung von Zahlen des CDC die Auswirkungen von Covid-19 auf die Zahl der Todesfälle in den USA.

Von Mitte März bis Mitte September lag die Gesamtzahl der Todesfälle in den USA bei 1,7 Millionen, von denen 200.000 – also 12% der gesamten Todesfälle – auf Covid-19 zurückgeführt wurden. Statt sich aber direkt mit den Covid-19-Todesfällen zu befassen, konzentrierte sich Briand auf die Gesamtzahl der Todesfälle in den USA und ordnete sie nach Altersgruppe und Todesursache, um anhand der daraus gewonnenen Informationen die Auswirkungen von Covid-19 zu beleuchten.

Laut Briand kann die Bedeutung von Covid-19 für die Todesfälle in den USA nur über einen Vergleich mit der Gesamtzahl der Todesfälle in den Vereinigten Staaten vollständig verstanden werden.

 

 

Keineswegs mehr Tote als in den Vorjahren – auch nicht unter Älteren

 

Nachdem sie die Zahlen auf der CDC-Website abgerufen hatte, stellte Briand eine Grafik zusammen, die den prozentualen Anteil der Gesamttodesfälle pro Alterskategorie von Anfang Februar bis Anfang September darstellt. Der von ihr gewählte Zeitraum reicht von der Entdeckung von Covid-19 in den USA bis zum sprunghaften Anstieg der Infektionsraten.

Überraschenderweise sind die Todesfälle älterer Menschen vor und nach dem Ausbruch von Covid-19 gleich geblieben. Da die Krankheit hauptsächlich ältere Menschen betrifft, erwarteten Experten einen Anstieg der Todesfälle in den älteren Altersgruppen. Dieser Anstieg lässt jedoch nicht aus den CDC-Zahlen herauslesen. Tatsächlich sind die prozentualen Anteile der Todesfälle in allen Altersgruppen relativ gleich geblieben.

„Der Grund weshalb wir bei älteren Personen mehr gemeldete Covid-19-Todesfälle haben als bei jüngeren, liegt einfach darin, dass in den USA jeden Tag mehr ältere Personen sterben als jüngere“, sagte Briand.

Briand merkte auch an, dass sowohl vor als auch nach Covid-19 täglich 50-70.000 Todesfälle zu verzeichnen sind, was darauf hindeutet, dass die derzeitige Zahl der Todesfälle schon lange vor dem Auftreten von Covid-19 normal war. Daher, so Briand, habe Covid-19 nicht nur keinen Einfluss auf den prozentualen Anteil der Todesfälle bei älteren Menschen gehabt, sondern auch die Gesamtzahl der Todesfälle nicht erhöht.

Ihre Zahlenanalyse deutet darauf hin, dass im Gegensatz zur gängigen Annahme die gegenwärtige Zahl an Todesfällen durch Covid-19 nicht alarmierend ist. Tatsächlich hat die Pandemie keine Auswirkung auf die Todesfälle in den Vereinigten Staaten.

Für viele Menschen ist das ein Schock. Wie kommt es, dass die Zahlen so weit von unserer Wahrnehmung entfernt liegen?

 

Covid-19 heilt alle anderen tödlichen Krankheiten und führt dann selbst zum Tod, oder so ähnlich

 

Um diese Frage zu beantworten, verlagerte Briand ihren Schwerpunkt auf die Todesfälle pro Ursache im Zeitraum von 2014 bis 2020. Es gibt einen plötzlichen Anstieg der Todesfälle im Jahr 2020 aufgrund von Covid-19. Dies ist keine Überraschung, da Covid-19 in den USA Anfang 2020 aufkam und die mit Covid-19 zusammenhängenden Todesfälle danach drastisch anstiegen.

Die Analyse der Todesfälle nach der Ursache für das Jahr 2018 ergab, dass der saisonale Anstieg der Gesamtzahl der Todesfälle eine Folge des Anstiegs aller Todesursachen ist, wobei die drei häufigsten Ursachen damals Herzkrankheiten, Atemwegserkrankungen, Grippe und Lungenentzündung ausmachten.

„Dies trifft jedes Jahr zu. Jedes Jahr, wenn wir in den USA das saisonale Auf und Ab beobachten, haben wir einen Anstieg der Todesfälle im gesamten Spektrum möglicher Ursachen“, betonte Briand.

Als Briand die Zahlen für das Jahr 2020 saisonal aufbereitete, da überstiegen die Covid-19-bedingten Todesfälle die Todesfälle durch Herzkrankheiten. Das war höchst ungewöhnlich, da Herzkrankheiten schon immer die häufigste Todesursache waren. Bei einer genaueren Betrachtung der Todeszahlen bemerkte sie jedoch etwas Merkwürdiges.

Als Briand die Zahl der Todesfälle pro Ursache in diesem Zeitraum von 2020 bis 2018 verglich, da stellte sie fest, dass statt des erwarteten drastischen Anstiegs über alle Ursachen hinweg ein signifikanter Rückgang der Todesfälle aufgrund von Herzkrankheiten zu verzeichnen war. Noch überraschender ist, dass dieser plötzliche Rückgang der Todesfälle bei allen anderen Ursachen zu beobachten ist, wie aus der nachstehenden Grafik hervorgeht.

 

 

Das CDC hat alles zu Covid-19 gezählt, was nicht bei 3 im Sarg lag

 

Dieser Trend steht in völligem Gegensatz zu dem in allen vorangegangenen Jahren beobachteten Muster. Interessanterweise entspricht der Gesamtrückgang der Todesfälle durch andere Ursachen fast genau der Zunahme der Todesfälle durch Covid-19, wie man in der Tabelle unten sieht. Dies deutet laut Briand darauf hin, dass die Zahl der Todesfälle durch Covid-19 irreführend ist. Briand ist der Ansicht, dass Todesfälle aufgrund von Herzkrankheiten, Atemwegserkrankungen, Grippe und Lungenentzündung stattdessen als Covid-19 Todesfälle umkategorisiert wurden.

Die CDC klassifizierte alle mit Covid-19 in Verbindung stehenden Todesfälle einfach als Covid-19-Todesfälle. Selbst Patienten, die an anderen Grunderkrankungen sterben, jedoch mit Covid-19 infiziert waren, wurden zu den Covid-19-Todesfällen hinzu gezählt. Dabei handelt es sich wahrscheinlich die Haupterklärung dafür, warum die Covid-19-Todesfälle drastisch zugenommen haben, während Todesfälle durch alle anderen Krankheiten einen signifikanten Rückgang verzeichneten.

„All dies deutet darauf hin, dass es keine Hinweise auf eine überhöhte Sterblichkeit durch Covid-19 gibt. Die Gesamtzahl der Todesfälle liegt nicht über der normalen Sterbeziffer. Wir haben keinen Beweis für das Gegenteil gefunden“, schloss Briand.

 

Falsche Kategorisierung der Todesursachen die einzig mögliche Variante

 

In einem Interview ging Briand auf die Frage ein, ob die Todesfälle durch Covid-19 als irreführend bezeichnet werden können, da sich die Infektion aufgrund von anderen Grunderkrankungen möglicherweise verschlimmert haben könnte, oder die vorhandenen Grunderkrankungen nur deshalb zum Tod geführt haben.

„Wären [die Zahl der Covid-19-Todesfälle] in keinster Weise irreführend, dann hätten wir sowohl bei den Herzinfarkten, als auch bei Covid-19 erhöhte Todeszahlen beobachten müssen. Da es aber eine verringerte Anzahl Todesfälle durch Herzinfarkte gibt, was auch bei allen anderen Todesursachen der Fall ist, bleibt uns keine andere Wahl, als auf eine gewisse Falschkategorisierung hinzuweisen“, antwortete Briand.

Mit anderen Worten, die Wirkung von Covid-19 auf die Todesfälle in den USA kann nur dann als problematisch angesehen werden, wenn sich dadurch die Zahl der Todesfälle auf ein überdurchschnittliches Niveau steigen, oder aber wenn alle anderen Todesursachen keinen Rückgang verzeichnen. Da sich jedoch die Gesamtzahl der Todesfälle nach allen Ursachen vor und nach Covid-19 nicht verändert hat, kann man nach Ansicht von Briand kaum behaupten, dass die Todesfälle durch Covid-19 besorgniserregend sind.

 

Covid-19 ist ein Problem, aber kein überragendes

 

Briand betonte, dass mehr Recherche und Zahlen erforderlich seien, um die Auswirkungen von Covid-19 auf die Todesfälle in den Vereinigten Staaten wirklich entschlüsseln zu können.

Während des gesamten Vortrags sagte Briand immer wieder, dass Covid-19 zwar ein ernstes nationales und globales Problem sei, dass die Gesellschaft jedoch nie den Blick für das große Ganze – den Tod im Allgemeinen – verlieren dürfe.

Der Tod eines geliebten Menschen, sei es durch Covid-19 oder durch eine andere Ursache, sei immer tragisch, erklärte Briand. Jedes Leben ist gleich wichtig, und wir sollten daran erinnert werden, dass wir selbst während einer globalen Pandemie den tragischen Verlust von Menschenleben durch andere Ursachen nicht vergessen sollten.

Briand zufolge könnte die übertriebene Klassifizierung von Covid-19 als Todesursache darauf zurückzuführen sein, dass Covid-19 stark betont wird, während Todesfälle durch andere natürliche Ursachen in der Gesellschaft gewöhnlich kein Thema sind.

Nach dem Webinar mit Briand äußerte der Wirtschaftsstudent Poorna Dharmasena seine Meinung zu Briands abschließenden Bemerkungen.

„Letztlich ist es immer noch ein tödliches Virus. Ob es eine Übertreibung der Zahlen gibt oder nicht ist bis zu einem gewissen Grad irrelevant“, sagte Dharmasena.

Auf die Frage, ob die Öffentlichkeit über diese Übertreibung bei den Todeszahlen informiert werden sollte, erklärte Dharmasena, dass die Menschen ein Recht darauf haben, die Wahrheit zu erfahren. Covid-19 sollte jedoch weiterhin kontinuierlich als tödliche Krankheit behandelt werden, um die gefährdete Bevölkerung zu schützen.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de