Worum es bei Trumps Klagen gegen das US-Wahlergebnis geht: George Soros, Venezuela & die Clinton Foundation

Die Verwirrung ist groß in den USA. Laut Mainstream Medien konnte Joe Biden die Wahl für sich entscheiden, während allenthalben vom amtierenden Präsidenten Donald Trump das Eingeständnis der Niederlage gefordert wird. Dieser jedoch gibt nicht klein bei und fuhr umgehend seine juristischen Geschütze auf mit dem Ziel die Auszählung in verschiedenen Bundesstaaten gerichtlich anzufechten. Sein Klageführer ist der erfahrene Jurist und ehemalige Bürgermeister von New York Rudy Giuliani gemeinsam mit der ehemaligen Bundesstaatsanwältin Sidney Powell.

 

Die Pressekonferenz

 

Sie beide vertreten die Ansicht, dass es zu massiven Unregelmäßigkeiten kam, wie sie in der letzten Woche auf einer Pressekonferenz bekannt gaben, wobei sie laut eigener Aussage über gerichtsfeste Beweise verfügen, aus denen klar hervorgeht, dass überall im Land gezielt manipuliert wurde, um einen Erdrutschsieg von Trump in eine Niederlage zu verwandeln. Ihre Vorwürfe sind massiv und würden, falls sie sich als wahr und stichhaltig erweisen, eine Vielzahl von Politikern und Beamten ins Gefängnis bringen, und darüber hinaus möglicherweise für massive Verstimmungen auf diplomatischer Ebene sorgen.

Beweise für ihre Vorwürfe legten sie bei der Pressekonferenz allerdings keine vor. Diese wollten sie sich für die Verhandlungen vor Gericht aufsparen, was bei vielen den Verdacht erweckte, dass die beiden im Namen von Trump lediglich bluffen würden. Vor allem der linke mainstreammediale Komplex verbreitete sofort die Perspektive, wonach alles, was auf der Pressekonferenz vorgetragen wurde aus nichts als Lügen bestanden habe.

Selbst das konservative Fox News und dessen wichtigster politischer Kommentator Tucker Carlson äußerten Zweifel an den Aussagen durch Giuliani und vor allem Powell. Dort war man anfangs zwar noch bereit, sich auf die vorgebrachten Vorwürfe einzulassen. Doch dann winkte Carlson empört ab, nachdem es zwischen ihm und Powell offenbar zu Unstimmigkeiten darüber kam, was und in welcher Weise außerhalb der Gerichte gesagt werden kann.

 

Fake News Kanonen im Dauerfeuer

 

Für den medialen Mainstream war dieser öffentlich ausgetragene Aussetzer zwischen den beiden „natürlichen Verbündeten“ eine Steilvorlage, wie man sie selten bekommt. Sofort berichteten sie über den Bruch und vermeldeten, wie selbst der stramme Trump-Verteidiger Carlson nun Zweifel kommen angesichts der irren Vorwürfe aus dem „Dunstkreis von Q-Anon“, wie es teilweise heißt.

Jenseits davon vermeldete sogar die fest im linken US-Mainstream verhaftete Frankfurter Rundschau, dass Powell von Trump als Anwältin entlassen wurde als Reaktion auf ihre übertriebenen, sprich verschwörungstheoretischen und damit falschen Vorwürfe.

Tatsächlich ließ Giuliani kurze Zeit später verlautbaren, dass Powell keineswegs eine Anwältin Trumps sei, wobei sie allerdings nie wirklich eine bezahlte und vertraglich gebundene Anwältin Trumps war, sondern es lediglich eine Kongruenz der Interessen vorliegt und man daher gemeinsam aufgetreten sei. Das zumindest ist der Tenor jenseits des Mainstreams, wobei Powell und Giuliani weiterhin voll zu ihren vorgebrachten Vorwürfen stehen.

Während die Interpretation der Distanzierung zu Powell als Entlassung noch halbwegs als legitim erachtet werden kann, gibt es bei einem anderen zentralen Element der Vorwürfe keinen Zweifel, dass die Medien hüben wie drüben Fake News verbreitet haben. Es geht dabei um eine der größten Klagen, die Trump laut verschiedenen Medien zurückgezogen haben soll, und bei der es um eine Beschwerde wegen Unregelmäßigkeiten bei über einer halben Million Briefwahlstimmen geht. Berichtet wurde es in den USA und prompt von verschiedensten deutschen Medien übernommen.

Diese Behauptung ist klar falsch, wie Tim Pool in diesem Video erklärt. Über das Zustandekommen dieser offensichtlichen Falschmeldeung, wonach diese Klage zurückgenommen wurde, lässt sich nur spekulieren. Tatsache ist, dass sie sich quasi kritiklos über Tage halten konnte und bis heute nicht korrigiert wurde. Pool vermutet als Grund, dass die Mainstream Medien gezielt versuchen, Trumps Anhängerschaft zu demotivieren, da der Klageweg eine Menge Geld und Zeit kosten wird, so dass auch der Milliardär Trump auf weitere Spenden und psychologische Unterstützung angewiesen sein könnte.

Trumps Anhänger derweil kehrten Fox News infolge des Zwists mit Powell in Massen den Rücken und zogen rasch weiter zu Newsmax, wo weniger kritisch über die Bemühungen Trumps und dessen Anwälten berichtet wird. Newsguard als Benchmark für die „Qualität“ von Medien stuft das Angebot selbstredend als nicht vertrauenswürdig ein.

 

Ad hominem statt Fakten

 

Mediale Charaktermorde gehören in diesem Gemisch ebenfalls dazu. Trump als schillernde Figur ist längst nicht mehr der einzige, der frontal angegriffen wird. Auch Giuliani wird inzwischen allerlei vorgeworfen und unter Druck gesetzt. Angefangen von schlüpfrigen Episoden wie mit einer für Sasha Baron Cohen (Borat) arbeitenden Schauspielerin, bis hin zur Andeutung, er habe seinen Zenit überschritten, ist quasi alles dabei, was einer Person zusetzen kann.

Inhaltlich dagegen ging kaum ein Mainstream Medium in nennenswerter Weise auf das ein, was Giuliani und Powell auf ihrer Pressekonferenz gesagt haben. Viel mehr noch, mitunter wurden Spekulationen in den Raum gestellt, die durch direkte Aussagen während der Pressekonferenz klar widerlegt wurden.

Beispielsweise verhält es sich so mit der Weigerung, konkrete Beweisen vorzulegen. Wie oben erwähnt soll das auf den Gerichtssaal beschränkt bleiben, wie Giuliani explizit mitteilte. Dennoch bestanden die Medien auf die Interpretation, dass es ein klares Zeichen für einen Bluff zu werten sei und in Wahrheit keine Beweise existieren würden.

Nicht weniger irreführend sind die Behauptungen in den Medien, wonach Trump bereits eine Vielzahl von Klagen gegen die Auszählung der Wahl verloren habe. Bislang hat Trump in zwei Fällen eine Niederlage einstecken müssen, wobei in einem der beiden Berufung eingelegt wurde. Alle anderen gegen die Auszählung eingereichten Klagen, die bislang abgewiesen wurden, stammen nicht von Trump selbst, sondern von Dritten, die bei der Wahl oder deren Auszählung auf Unregelmäßigkeiten gestoßen sind, die aber selbst kein „standing“ haben, sprich, nicht klagen können, weil sie selbst nicht davon unmittelbar betroffen waren.

 

Der Hauptvorwurf steht noch immer im Raum

 

Auf den Hauptvorwurf durch Powell, wonach die Auszählungsmaschinen manipuliert waren, gingen die Medien in keinster Weise ein, obwohl dieser noch immer im Raum steht und es auch ohne direkten Beweis Indizen gibt, die auf eine Plausibilität hindeuten.

Es geht dabei um die beiden Unternehmen Dominion Voting und Smartmatics, mit deren Maschinen die Wahl ausgezählt wurde. Laut Powell soll es hinter den Kulissen zwischen Dominion Voting, Smartmatics, George Soros, der Clinton Foundation und der venezolanischen Regierung Kontakte gegeben haben mit dem erklärten Ziel, die US-Präsidentschaftswahl über Manipulationen Joe Biden zuzuschustern.

Die bisherige Verweigerung von eindeutigen Beweisen ist ein Fressen für die Mainstream Medien, die über diesen Winkelzug versuchen, Powells Vorwürfe als substanzlos hinzustellen. Doch es gibt durchaus heute schon bekannte Verbindungen, über welche die genannten Figuren in einen relevanten Zusammenhang gebracht werden können.

So hat Dominion Voting seine Technik vor einigen Jahren der Clinton Foundation zur Verfügung gestellt, damit diese in Entwicklungsländern eingesetzt werden kann. Smartmatic wiederum ist über den Chef ihrer Muttergesellschaft mit George Soros verbunden. Smartmatics selbst wurde ursprünglich von Venezolanern gegründet und bekam von der damaligen Chavez-Regierung einen Großauftrag, woraufhin das Unternehmen später an Dominion Voting verkauft werden musste, weil US-Behörden wegen dieses Hintergrundes bei einem Einsatz ihrer Software in den USA Bedenken hatten.

Derartige Kontakte sind per se nicht verboten und auch nicht zwingend verdächtig. Doch verknüpft man sie statistische Anomalien, die landesweit auftraten, während die eingesetzten Maschinen bereits in der Vergangenheit im Verdacht für Fehlfunktionen standen, dann ergibt sich ein durchaus stichhaltiges Netz an Indizien.

Gleichwohl sind die daraus abgeleiteten Vorwürfe so weitreichend, dass man vorsichtig sein sollte bei deren Interpretation. Alles in allem versuchen die Mainstream Medien, Powells Vorwürfe als so verrückt hinzustellen, dass sie sogar beinharten Trump Anhängern als zu viel Tobak erachtet werden und die Front jener am bröckeln ist, die bislang genauso einen großangelegten Wahlbetrug sahen.

Das zentrale Argument der Mainstream Medien gegen die von Powell vorgebrachten Vorwürfe allerdings ist ein anderes. Immer wieder verweisen sie auf das Heimatschutzministerium (DHS), das nach der Wahl im November diesen Jahres ein Dokument herausgegeben hat, in dem festgestellt wurde, dass die Wahl sicher und ohne Manipulation von außen abgelaufen ist.

Für die Mainstream Medien reicht das aus, um die Bemühungen um eine Revision der Wahlergebnisse vor Gericht als chancenlos abtun zu können. Jedoch verweist America Uncovered in einem Video auf die Tatsache, dass die Aussage über die sichere Wahl nicht vom DHS selbst kam, sondern von der dem DHS angegliederten Behörde für Cybersicherheit.

Im genauen, so America Uncovered, wurde das schriftliche Gütesiegel für die Wahl von einem für Wahlen zuständigen Koordinierungsrat verfasst. In diesem Koordinierungsrat wiederum sitzen unter anderem auch Vertreter von Dominon Voting und damit ausgerechnet jenes Unternehmen, dem der Wahlbetrug vorgeworfen wird.

Noch müssen Giuliani und vor allem Powell ihre Vorwürfe vor Gericht mit eindeutigen Beweisen unterlegen. Doch Indizien sind unzweifelhaft vorhanden und sie deuten in Anbetracht der Umstände auf eine umfassende Verschwörung hin. Für die USA als Land kann das nichts gutes heißen, selbst wenn am Ende die Wahrheit ans Licht kommt und Gerechtigkeit hergestellt wird.

 

Die Zeichen stehen auf Sturm

 

Mit der umfassenden Fehlberichterstattung, der rohen publizistischen Gewalt, den öffentlichen Zerwürfnissen und der Abkehr von konservativen Medienkonsumenten sogar von einem Angebot wie Fox News ist der Zustand der völligen Zerrüttung der politischen Öffentlichkeit in den USA erreicht. An allem wird gnadenlos genagt, bis nichts mehr da ist, an dem sich irgendjemand im Land zuverlässig orientieren könnte.

Auf allen Seiten ist der Einsatz in den USA und darüber hinaus maximal hoch, während sich ein Gutteil der Bevölkerung lässt rein gar nichts mehr sagen lässt. Neben dem Wegschalten von Fox News zeigt sich dies auch in den Waffenverkäufen – und vor allem Munitionsverkäufen – im Land, die nie dagewesene Spitzen erreichen.

Die Menschen in den USA decken sich ein für den Notfall, und sei es nur für den Fall, dass Biden auch vor Gericht die Wahl zugesprochen wird, woraufhin dieser wie von vielen befürchtet, über Monate dauernde landesweite Ausgangssperren verhängen will. Neben dem Desaster auf politischer Ebene würde es das Land auch wirtschaftlich völlig ruinieren.

Zählt man zu dieser Gemengelage noch deutlich artikulierte Rachegelüste durch das linke Establishment gegen Trump und dessen Umfeld, sowie Antifa Trupps, die unter einer linken Regierung erwartungsgemäß viel Freilauf bekämen, dann lässt sich erahnen, dass in den USA bald rein gar nichts mehr so sein wird, wie es bis vor wenigen Jahren noch selbstverständlich war.

Quelle Titelbild