Japanische Forscher: „Entweder wir verbrennen das Methaneis, oder es kommt zur Klimakatastrophe“

Japanische Forscher: „Entweder wir verbrennen das Methaneis, oder es kommt zur Klimakatastrophe“

Es mag erstaunen, aber bei dem Titel handelt es sich nur zu circa 20% um eine Klickfalle. Der Rest ist tatsächlich wahr und könnte unabsehbare Folgen haben sowohl für die Debatte rund um den Klimawandel, als auch hinsichtlich der Energiewende weg von fossilen Brennstoffen. Denkt man nämlich die Existenz von Methaneis durch bis zu ihrem bitteren Ende, dann wird es fast schon zwingend, das Material aus Klimaschutzgründen zu verbrennen, um damit den menschengemachten Hitzetod des Planeten Erde abzuwenden.

 

Erdgas, überall Erdgas!

 

Schon seit einigen Jahren wird zunehmend untersucht, inwieweit Methaneis gehoben werden kann, um es als Brennstoff zu verwenden, da es sich bei dem Material um nichts anderes als gefrorenes Erdgas handelt. Methaneis bildet sich unter bestimmten Druck- und Temperaturbedingungen am Meeresboden, wenn tote Meerestiere absinken und dort verrotten. Theoretisch handelt es sich dabei sogar um eine erneuerbare Energieform, da es sich (größtenteils) eben nicht aus Dinosauriern besteht, wie es gemeinhin bei Öl angenommen wird, sondern von Plankton bis Blauwalen aus jenem Getier, das den Fängen der industriellen Fischerei entgeht.

Die Schätzung über die Vorkommen von Methaneis gehen von der Deckung des globalen Energiebedarfs einiger Jahrzehnte bis hin zu Jahrtausenden. Bislang ist die Förderung von Methaneis allerdings noch beschränkt auf Forschungsproben und Tests zur Entwicklung industrieller Anwendungen zur Hebung des Materials. Die gängigen Alternativen sind aktuell noch zu billig und mengenmäßig längst nicht ausgeschöpft, als dass es sich lohnen würde, den Meeresgrund systematisch danach abzugrasen.

Das aber könnte sich dank der allgemeinen Klimahysterie bald schon ändern, da es aufgrund der gretabedingten Veränderung politische Kosten-Nutzen-Kalküle eigentlich sehr weit oben auf der Klimaagenda stehen müsste.

 

Die „tickende Zeitbombe“ auf dem Grund des Ostchinesischen Meeres

 

Es war im Jahr 2008, als der damals noch halbwegs brauchbare Spiegel das Thema aufgriff und Methaneis als einen potenziellen „Klimakiller“ beschrieb. Schon damals stellte man fest, dass es immer wieder zu Ausgasungen des Methaneises kommt, da es nur relativ lose in den obersten Schichten des Meeresbodens haftet, weil Methan eine erheblich geringere Dichte als Wasser hat.

Kommt es zu einer plötzlichen Veränderung in diesem labilen Gleichgewicht aus Temperatur, Gewicht, Wärme und Dichte, indem etwa eine Wärmequelle am Meeresboden entsteht oder ein Seebeben stattfindet, dann steigt das Methaneis auf, schmilzt auf dem Weg nach oben und tritt in die Atmosphäre ein.

Erachtet man den Klimawandel als ein Problem, dann ist das Loslösen großer Methaneismengen ein absolutes Horrorszenario, da dem Methan die 21-fache Klimawirkung des CO2 zugesprochen wird. Hinzu kommt, dass wir Menschen diese Ausgasungen kaum kontrollieren können, zumal es vermutlich mehr Quadratkilometer methaneishaltigen Meeresboden gibt als Autos und Ölheizungen in Deutschland und der Vorrat an Methaneis wie oben beschrieben jeden Rahmen sprengt.

Beim Spiegel hat man die damalige Erkenntnis leider irgendwann wieder vergessen, was eventuell daran lag, dass sie von russischen Forschern stammte, oder weil sie einfach nicht in den neuen Weltrettungsnarrativ passte.

Forscher aus Japan, wo man recht aktiv die Entwicklung der Methaneisexploration betreibt, kamen nun aber zu ganz ähnlichen Schlussfolgerungen wie ihre russischen Kollegen vor zehn Jahren, wobei sie ihre Erkenntnis mit einer Extraportion Zeitgeist verknüpft haben, wie man in der Daily Mail nachlesen kann. Dort heißt es, dass man mit Hilfe von seismischen Wellen den Grund des Ostchinesischen Meeres abgetastet hat und dort auf eine prall gefüllte Tasche mit Methaneis stieß.

Völlig sicher sind sich die verantwortlichen Seismologen zwar nicht, ob es auch Methaneis ist, das sich darin befindet, sollte dem aber so sein, dann bestünde die Gefahr, dass sich bei Erdbeben große Teile davon lösen und in die Atmosphäre aufsteigen. Da sich in der Region immer wieder starke Erdbeben ereignen ist die sich daraus ergebende natürliche Gefahr für das Klima nicht zu unterschätzen.

 

Klimanot macht erfinderisch

 

Im schlimmsten Fall, so die Forscher, könnte der Boden des Ostchinesischen Meeres die nächste naturgemachte Klimakatastrophe beherbergen. Im besseren Fall dagegen liegt dort eine sehr große Energiequelle verborgen, wenn man es schafft, das Methaneis systematisch einzusammeln, um es zu verbrennen.

Es wird nicht explizit gesagt, aber aufgrund der Gefährlichkeit, die sich aus dem Methaneis ergibt, ist es zur Rettung des Klimas effektiv zwingend, dieses zu heben. Gleichzeitig allerdings kann man derartig große Mengen kaum unterirdisch lagern, allerdings ließe sich das Methan über eine exotherme Reaktion mit Sauerstoff umwandeln in einen erheblich weniger klimaschädlichen Stoff: CO2.

Was die japanischen Forscher der Welt durch die Blume also mitteilen ist das folgende:

1) In den Ozeanen lagern gigantische Mengen an Methaneis.
2) Methaneis ist um ein Vielfaches gefährlicher für das Klima als CO2.
3) Natürliche Prozesse können zu einer Freisetzung großer Mengen an Methaneis führen.
4) Das beste, was man zur Abwendung einer daraus drohenden Klimakatastrophe machen kann ist, das Methaneis abzusaugen und es zu verbrennen.
5) Da der Klimawandel weltweit anerkannt wird als unmittelbare Gefahr für die Menschheit und den Planeten sollte die Entwicklung der Methaneisexploration als Priorität behandelt werden und mit Milliardengeldern aus den weltweit eingerichteten Klimafonds finanziert werden.

Damit haben sie den Billionenbetrug des Klimawahns in maximal eleganter Weise ausgehebelt. Chapeau!

Quelle Titelbild

Bloggerei.de