Ein Staatswesen macht sich überflüssig: Engländer greifen immer öfters auf Privatpolizei „Crimestoppers“ zurück

Ein Staatswesen macht sich überflüssig: Engländer greifen immer öfters auf Privatpolizei „Crimestoppers“ zurück

Die endemischen Missbrauchsfälle durch „Grooming Gangs“ in Großbritannien und darüber hinaus sind sicherlich jedem bekannt. Aber nicht nur in diesem Bereich der Kriminalität schauen Großbritanniens staatliche Behörden noch immer weg, um sich nicht dem Vorwurf des „Rassismus“ auszusetzen. Auch bei anderen Verbrechen, vor allem dem Drogenhandel, bleibt die Staatsmacht untätig und zieht sich zurück in die Sphären luftiger kulturmarxistischer Dogmen. Dadurch erodieren Sicherheit und Ordnung wie auch das Vertrauen in die Polizei immer mehr und die Bevölkerung greift als Ersatz zurück auf die Dienste einer Privatpolizei mit dem Namen „Crimestoppers“.

Denunziation als neue Hauptaufgabe der staatlichen Polizei

Man muss im Grunde gar nicht auf den Erfolg von Crimestoppers eingehen, um einen Vertrauensverlust der britischen Bevölkerung in ihre Polizei konstatieren zu können. Die heute zum Glück in allen (privaten, nicht linken) Medien heiß debattierten Grooming Banden, die dank der Untätigkeit von Sozialbehörden, Verwaltungen und Polizei weiterhin das Land unsicher machen, sind nur ein besonders beeindruckendes Zeugnis für die in den Amtsstuben gelebte Ideologie und deren desaströse Auswirkungen auf das Alltagsleben der normalen Bürger.

Aus Angst vor Rassismus blieben die sich fest in linker Hand befindlichen Behörden teilweise Jahrzehnte untätig und kehrten alles unter den Teppich, wenn sich weiße Mädchen und ihre Familien bei der Polizei meldeten, um sexuellen Missbrauch durch überwiegend muslimisch-pakistanische Banden anzuzeigen. Und so konnten diese Land auf, Land ab zigtausende Mädchen in die Sexsklaverei locken und bis zum Erbrechen missbrauchen, so dass man man die psychologische Wirkung auf die Bevölkerung eigentlich nur noch mit der Bombardierung durch die Luftwaffe vergleichen kann.

Man könnte erwarten, dass die Behörden etwas gelernt haben oder zumindest auf die massive und berechtigte Kritik reagierten und mittlerweile die Scheuklappen leicht zur Seite schieben, wenn es notwendig ist. Aber weit gefehlt.

Die sich als „Diversity“ und „Anti-Rassismus“ tarnende Zersetzung auch der britischen Bevölkerung geht in vollem Umfang weiter. Polizeiverwaltungen werden auf Multikulti getrimmt und wollen die Burkauniform einführen. Andere verbieten karitativ auftretende Gesangsgruppen unter Polizisten, weil sie nur aus Männern bestehen. Und wieder andere – Sadiq Khans London scheint hier der Vorreiter zu sein – unterhalten ganze Abteilungen für „Hassverbrechen“ im Internet, für den Fall, dass jemand seine Meinung zu deutlich äußert. Man scheut auch nicht davor zurück, Polizisten zu Meinungskriminellen nach Hause zu schicken, um sie auf die Bösartigkeit ihres Surfens durch das Netz hinzuweisen. Das selbstredend sogar in Fällen, in denen nicht mehr als die Internetseite von Ukip besucht wird.

Den kulturmarxistischen Zersetzungsvogel schoss vor kurzem aber die Polizei von South Yorkshire ab, die bei Twitter allen Ernstes verlautbaren ließ, dass die Bürger der Polizei „neben Hassverbrechen auch Hass-Nicht-Verbrechen melden sollen wie etwa beleidigende Kommentare, die persönlich oder schriftlich geäußert wurden.“
Man glaubt es kaum, aber es ist tatsächlich die offizielle Polizei, die diesen dystopischen Müll verzapft und kein Satiriker mit ganz schlechtem Geschmack.

Damit auch der Letzte versteht, um was es den Polit- und Verwaltungshengsten der Polizei wirklich geht folgt noch der Nachsatz: „Hass wird in South Yorkshire nicht toleriert. Melden Sie es, damit es endet.“ Es ist die offene Aufforderung zur Denunziation, die von offizieller Seite propagiert wird. Verbrechensbekämpfung und Ermittlungen bei Einbruch, Raub, Mord und Vergewaltigung war gestern. Heute geht es nur noch darum, die Wut darüber zu kontrollieren und jeden mit einem Maulkorb zu versehen, der etwas dagegen sagt.

Wenn linke Bürokraten Prioritäten setzen

Man kann also nicht gerade sagen, die englische Polizei sei untätig. Im Gegenteil, die penibel geführten Statistiken für „Hassverbrechen“ und „Hass-Nicht-Verbrechen“ zeigen eine rege Aktivität und man versucht Fälle abzugreifen, wo es nur geht. Die neu geschaffenen Stellen brauchen ja eine Daseinsbegründung.

Für den normalen Bürger aber fällt außer Ärger bei der falschen Meinung nicht viel ab. Zahlen darf der Steueresel die Polizei zwar noch, das ist klar, aber das war es dann auch. 

Beispielsweise gibt die Polizei heute freimütig zu, dass sie bei „niederschwelliger Kriminalität“ nicht mehr ermittelt. Als Ausrede wird angegeben, dass ihr die Mittel fehlen. Was in Wahrheit aber fehlt in den oberen Etagen ist schlichtweg der Sinn, wofür die Polizei eigentlich da ist. Es scheint, wie in vielen Institutionen wurde dieser so lange dekonstruiert bis nichts mehr da war und im Ergebnis muss der Bürger nun für seine eigene Sicherheit sorgen.

Nicht nur die Vergewaltigungen gehen munter weiter, auch die illegale Einreise ist weiterhin ein Thema, und auch die Heuschreckenplage der „Mopedbanden“ in London machen die Stadt weiter unsicher, weil die Polizei Angst hat vor den Konsequenzen des Durchgreifens. Wahlweise wird in der Millionenstadt heute mit Säure gespritzt, oder mit dem Messer zugestochen und auch über den Gebrauch von Schusswaffen wird immer öfters berichtet. Und das in einem Land mit einem der rigidesten Waffengesetze weltweit. Die Politik, das nur am Rande, überlegt als Lösung für die Gewaltepidemie, den Verkauf scharfer Messer zu verbieten

Angesichts von Lösungsvorschlägen dieses Kalibers wundert sich niemand mehr, dass sich die Seiten der privaten, nicht linken Tageszeitungen gleichzeitig immer mehr füllen mit Berichten über Messermorden, Bandenübergriffen, Raubüberfällen und kleineren Ausschreitungen, die deutlich unterstreichen, dass London (und bei weitem nicht nur London) heute gefährlicher ist als New York.

Was bleibt den Bürgern da noch anderes, als sich eine Alternative zu suchen?

Die entstandene Lücke wird privat gefüllt und dankbar angenommen

Bei „Crimestoppers UK“ handelt es sich um eine Wohltätigkeitsorganisation, die von einem ehemaligen Offizier ins Leben gerufen wurde. Sie finanziert sich vor allem über Spenden, betreibt aber auch kostenpflichtige Beratung und bietet Sicherheitsdienstleistungen für Unternehmen an.

Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, den Bürgern kostenlose Ermittlungen anzubieten in Fällen, in denen die staatliche Polizei nicht ermittelt oder nicht einmal mehr das Notruftelefon besetzt hält. Crimestoppers füllt diese Lücke, ermittelt die Fälle und übergibt die Ergebnisse dann den offiziellen Behörden.

Jeder kann dort eine Anzeige erstatten, vor allem aber lebt die Organisation von anonymen Hinweisen aus der Bevölkerung, auf deren Basis sie dann aktiv wird. Insbesondere der Kampf gegen den Drogenhandel hat sich laut den Statistiken von Crimestoppers zum Hauptbetätigungsfeld entwickelt, wie die BBC berichtet. Etwa bei der Hälfte der anonymen Hinweise geht es um Drogen und hier zeigt sich auch die Ironie am Erfolg der Privatpolizei: Überproportional viele Nutzer von Crimestoppers sind junge Einwandererkinder aus der Unterschicht, die nicht akzeptieren wollen, dass in ihrer Nachbarschaft das Verbrechen herrscht. Sie kennen ihre Nachbarn, sie wissen um ihre kriminellen Umtriebe und sie scheuen sich dank der zugesicherten Anonymität nicht, diese zu melden.

Während also die staatliche Polizei von Multikulti schwadroniert, in eklatanter Weise ihre eigentliche Aufgabe vernachlässigt und das staatliche Gewaltmonopol dafür missbraucht, um der Bevölkerung das nett sein aufzuoktroyieren, laufen ausgerechnet jene Bevölkerungsgruppen in Massen zur Privatpolizei über, welche sie mit ihrem Habt-euch-alle-lieb Mantra besonders zu schützen vorgibt. Mehr Versagen auf ideeller wie reeller Ebene geht eigentlich nicht.

Die knapp 150.000 Ermittlungsberichte, die Crimestoppers alleine im letzten Jahr an die staatlichen Behörden übergab und die zu 20.000 Verurteilungen führten, sind eine nicht zu übersehende Hausnummer. Die private Polizei hat damit heute einen Marktanteil an der Verbrechensbekämpfung im Land von etwa 10 Prozent.

Die Bürger fanden also eine veritable private Alternative, die ihnen besser dient als der Staat. Das ist eine gute Nachricht. Noch aber macht der Staat die Gesetze und er stellt die Richter. Aber auch hier könnte sich etwas verändern zugunsten der Bürger und ihrer Interessen und es sind ausgerechnet die notorischen Schariagerichte, die hier den Weg weisen. Denn wenn so etwas geht und sich im Land breitmachen darf, warum dann nicht auch säkulare Privatgerichte und ein privater säkularer Rechtskodex?

Mit jedem ignorierten Verbrechen und mit jeder weiteren widersinnigen Vorschrift verlieren der Staat und seine linken Bürokraten ein kleines bisschen mehr an Legitimation über die Herrschaft des Volkes. Und genau das ist die eigentlich gute Nachricht an all den Hiobsbotschaften des allgemeinen Niederganges: Am Ende könnte tatsächlich die Freiheit gewinnen.

Quelle Titelbild

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