Die linke Ideologieschlinge um das Internet wird langsam zugezogen

Die linke Ideologieschlinge um das Internet wird langsam zugezogen

In den letzten Tagen gab es gleich mehrere Berichte aus verschiedenen das Internet betreffenden Bereichen, die allesamt auf eine Intensivierung des Kulturkampfes gegen nicht-linke Meinungen hindeuten.

Mir der Monopolstellung einzelner Internetgiganten und den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es kaum etwas, was dagegen unternommen werden kann. Was bleibt ist auf die Entwicklungen hinzuweisen und darauf zu hoffen, dass alternative Angebote und Methoden zur Umgehung der Einschränkungen in der Meinungsfreiheit entstehen werden.

 

Der politische und technologische Kampf gegen das Mem

 

Meme haben sich im Internet zu einem beliebten satirischen Kommunikationsmittel entwickelt. Meist handelt es sich dabei um bekannte Fotos oder Karikaturen, die mit einem entsprechenden Kommentar versehen werden. Dank der technologischen Quantensprünge in der Bildbearbeitung werden Meme auach immer ausgefeilter und so bestehen sie immer öfters aus kurzen Bildsequenzen nach Art des Daumenkinos oder gar nachbearbeiteten Filmsequenzen. Sogar Präsident Trump lässt es sich nicht nehmen, ab und zu ein ihm gefälliges Mem zu verbreiten.


In der Subkultur des Internets sind Meme heute das wohl wichtigste Werkzeug bei der Generierung von Aufmerksamkeit und dem Verbreiten von Kommentaren. Teilweise sind sie unpolitisch wie man sie in den meisten Fällen bei dem beliebten YouTuber PewDiePie findet, allerdings gibt es auch dezidiert politische Meme.

Das Problem bei letzteren besteht darin, dass diese selten politisch korrekt sind. Eher das Gegenteil ist der Fall, sie sollen gezielt provozieren und nehmen den aktuellen linken und postmodernen Mainstream aufs Korn. Allzu schwer ist das nicht angesichts von Themen wie Gender, Feminismus und der Anbiederung an den Islam und das gefällt den Eliten überhaupt nicht.

Die deutsche Justiz, die EU bis hin zu Google und Facebook und andere Technologiegiganten – sie alle sind links, globalistisch und progressiv – und sehen in Memen etwas, das ihnen die neomarxistische Suppe der allgemeinen Glücksseligkeit versalzt.

Auch wenn es nicht gerne zugegeben wird, es gibt inzwischen genügend Daten über die Relationen zwischen Öffentlichkeitsmachern links wie rechts, die allesamt bestätigen, dass die Linke im Netz gnadenlos am verlieren ist. Wer Englisch beherrscht, der sollte sich dieses Video von Sargon of Akkard ansehen, der über das Phänomen spricht und auf Quellen verweist. Im Internet, so das Fazit, hat sich eine wirkungsmächtige Subkultur gebildet, die dem linken Narrativ so stark entgegen wirkt, dass sie eine riesige und existenzielle Gefahr für die postmoderne Elite darstellt, die es dringend zu bekämpfen gilt.

In diesem Licht muss man Maßnahmen wie das NetzDG, sowie die an die Amadeu Antonio Stiftung verliehene Zensurmacht sehen. In den linken Elfenbeintürmen der Macht weiß man offenbar schon seit einiger Zeit um die drohende Gefahr. Allerdings genügen die bislang eingesetzten Waffen nicht im Kampf um die kulturelle Deutungshoheit.

Meme als eine der einfachsten, anarchistischsten und sich am schnellsten verbreitenden Mittel in diesem Kulturkampf lagen bislang aufgrund ihrer komplexen Interpretierbarkeit größtenteils außerhalb der Reichweite der Zensur. Gerade erst vor wenigen Tagen aber verkündete Facebook, dass es einen „Memdetektor“ zur Vorfilterung von Bildinhalten für das eigene Netzwerk entwickelt hat. Meme, so die Behauptung, können nun algorithmisch analysiert werden, um die Verbreitung von jenen zu verhindern, in denen „Hass“ ausgedrückt wird.

Ich denke, wir alle wissen, was das auf dem Boden der digitalen Realität heißt.

Wie sehr Meme als Hauptwaffe in diesem asymmetrischen Kulturkampf identifiziert wurden zeigt auch die Novelle des Urheberschutzrechts im Internet durch die EU. Aktuell gibt es in Brüssel Bestrebungen, dieses so zu ändern, dass mehr oder weniger eine Beweispflicht für die Ersteller von Inhalten besteht, dass etwas urheberrechtlich nicht geschützt ist und erst dann Verbreitung finden darf. Hinzu kommen einige andere Delikatessen der Regulierungswut, die effektiv dazu führen würden, dass das Internet wie es bisher bekannt ist abgewürgt würde und aufgrund der Hürden nur noch wenige große Anbieter in einer Art Oligopol existieren könnten.

Für den Nutzer jenseits der ausgetrampelten digitalen Mainstreampfade heißt das de facto, dass man entweder Programmieren und Hacken können muss, oder man bekommt das Nutzungsverhalten so umgebürstet, das es einer Versetzung in den Sandkasten gleichkommt.

Der Spiritus Rector dieses digitalen EU-Maulkorbs ist übrigens ein gewisser Axel Voss von der CDU, der zum Dank ebenfalls in Meme verwurstet wurde – die wenigsten davon vorteilhaft. 

Voss Ansicht zu seinem Regulierungsvorstoß ist natürlich eine ganz andere. Die Nutzer sollen davon profitieren und überhaupt erst jene Rechte genießen, die sie auch außerhalb des Internets schon haben. Wen er als Nutzer meint und dass die Rechte auch mit Pflichten einhergehen werden, die von Einzelnen ohne Gewinnabsicht und nur mit einem Lacher im Sinn nicht eingehalten werden können, lässt er natürlich unter den Tisch fallen.

Ebenso selbstverständlich übergeht er die Tatsache, dass der begrenzte Platz in der realen Öffentlichkeit mit seinen strikten Begrenzungen nicht mit der Unbeschränktheit und den Verschachtelungen des digitalen Raums verglichen werden kann.

Aber seis drum. Ignoriert man das Geschwätz um irgendwelche Absichtserklärungen und achtet nur auf das, was tatsächlich passiert und was möglich war, was ungern gesehen wird und was nach der gesetzlichen Änderung nicht mehr möglich sein wird, dann ist klar, worin das eigentliche  Ziel besteht: Es ist die Zensur insbesondere von Memen, da sie politisch brandgefährlich sind.

 

IBM entwickelt Software zur Entdeckung rassistischer und sexistischer KI

 

In eine ganz ähnliche wenn nicht gar die selbe Kerbe schlägt IBM, das laut Telegraph eine Software entwickelte, mit deren Hilfe Entscheidungsträger analysieren können sollen, „ob Entscheidungen von internalisierten Vorurteilen getrieben waren“. Leider befindet sich der Artikel hinter einer Paywall, aber es lassen sich aus dem sichtbaren Teil genügend Informationen herauslesen, die den Zweck der Software offenlegen.

Wie es heißt, soll das Programm bei Unternehmen wie etwa Banken zum Einsatz kommen, wo dann beispielsweise festgestellt werden kann, ob jemandem ein Kredit verwehrt wird, weil dieser die falsche Hautfarbe hat und nicht weil derjenige über eine niedrige Kreditwürdigkeit verfügt. Das Programm springt an, sobald es eine derartige vorurteilsgetriebene Entscheidung entdeckt.

Was im Prinzip und bei kulturlinks angehauchten Projekten wie immer nett klingt, könnte sich bei näherem Hinsehen aber als eine digitale Geisel der anderen Art entpuppen. Theoretisch ist es möglich, dass sämtliche Entscheidungen aller Menschen auf Vorurteile geprüft werden, um dann die richtige Reaktion zu erzwingen. Immerhin ist das System voll datengestützt und wir hinterlassen heute in fast jedem Lebensbereich eine dicke digitale Spur auf den Servern der großen Technologiegiganten. Ein plastisches Beispiel dazu:

Angenommen, Sie sind einsam und alleine und sehnen sich nach einer Partnerschaft. Wie man das heute so macht melden Sie sich auf einem Datingportal an und wischen nach links, wenn Ihnen das Profil nicht passt und nach rechts für die engere Auswahl.

Haben Sie dann vielleicht 100 Profile durch, dann stehen dem Programm genügend Informationen zur Verfügung für eine Entscheidung, ob das Wischen vorurteilsgetrieben war oder nicht. Es stellt dann fest, dass Sie bei den dargebotenen Asiatinnen immer nach rechts gewischt haben, während bei schwarzen Damen stets der Wisch nach links kam.

Das könnte als vorurteilsgetrieben – gar rassistisch – interpretiert werden, falls die Damen links und rechts über vergleichbare Werte hinsichtlich des Alters, der Bildung und des Einkommens verfügen. Laut Programm sind Sie dann ein Rassist, dessen Vorurteile korrigiert werden müssen und so wird ein Viertel der nach links gewischten Damen vom Programm nach rechts umgewischt und die Asiatinnen werden gelöscht.

Dann haben Sie die Wahl entweder einsam weiterzumachen mit ihrem internalisierten Sex-Rassismus, oder aber sie können sich einen Ruck geben und werden möglicherweise die schokobraune Liebe ihres Lebens finden.

Ich gebe zu, dieses Szenario klingt dystopisch, muss aber auch fragen: Was an diesem IBM Programm ist es nicht?

Es wäre ein leichtes und ist vielleicht sogar beabsichtigt, das Programm Sozialen Netzwerkanbietern feilzubieten, damit sie ihre Nutzer auf rassistische Verhaltensweisen abtesten können, um sie dann in die richtige Richtung zu „nudgen“. Denn immerhin ist es genau das, was mit dem Programm beabsichtigt ist. Noch sind es nämlich Menschen, die Kredite vergeben und Autos verkaufen und nicht irgendwelche KI Systeme.

Ebenso leicht wäre es, das Programm mit dem obigen Analysewerkzeug für Meme zu verknüpfen. Wer sich dabei des rassistischen Memkonsums schuldig macht, weil er ein Smilie in den Kommentarbereich gesetzt hat, der darf dann eben eine Zeitlang nicht mehr die Farbe braun benutzen, oder so ähnlich.

Weder ist der Phantasie der Memersteller Grenzen gesetzt, noch ist es die Phantasie der Memregulatoren und sonstiger Sozialingenieure. Und das Problem ist, letztere sind an der Macht und sie sehen ihre Felle davon schwimmen. Genau das macht sie so gefährlich.

 

Linux als Rückgrat des freien Internets könnte bald Geschichte sein

 

Die dritte Hiobsbotschaft dieser Tage im Zusammenhang mit der immer enger gezogenen digitalen Zensurschlinge ist die Nachricht, dass bei Linux offenbar feministische Zersetzungsaktivisten erfolgreich in den engeren Zirkel eindringen konnten. Dort machen sie nun das, was man so macht für eine erfolgreiche Zersetzung: Eine miese Stimmung verbreiten, die Kommunikation mit neuen Sprachregelungen ersticken und erfolgsrelevante Leute verscheuchen. Wer mehr dazu wissen will, der ist bei Hadmut Danisch gut aufgehoben.

Das Problem ist, dass die Serverversion von Linux auf Softwareebene das Rückgrat des Internets bildet. So gut wie alle Seiten im Netz liegen auf zentralen Festplatten, die mit Linux bespielt sind. Sollte der Kern von Linux nun aber zerstört oder zerrüttet werden, dann ist es wahrscheinlich, dass Internetanbieter nicht mehr auf die freie Software zurückgreifen, da sie nicht mehr zuverlässig ist und mit den Fortschritten auf Hardwareebene mithalten kann. Vielmehr werden sie dann auf proprietäre Software von Privatunternehmen wie etwa Microsoft zurückgreifen müssen.
Während sich für die Standardverwendung des Internets wohl nichts ändern würde, so hätte es massive Konsequenzen im Bereich der Nutzungsfreiheit. 

Sollte sich ein proprietärer Standard durchsetzen, dann wäre es möglich, dass nicht mehr einfach jeder seine Festplatte ins Netz hängen kann, sondern eine Lizenz benötigt, um an den Rest der Infrastruktur angehängt zu werden. Nicht weniger wahrscheinlich wären Eingriffe in das, was überhaupt seinen Weg auf die Server finden könnte. Wenn nämlich Privatunternehmen die Software auf den Servern kontrollieren, dann könnten sie Internetanbietern vorschreiben, bestimmte Inhalte nicht mehr zuzulassen, oder sie bekommen die Nutzungslizenz entzogen.

Wie relevant dieser Aspekt ist zeigt die Kündigung des Nutzerkontos von Robert Spencer durch den Spendendienst Patreon. Spencer ist ein prominenter Islamkritiker und das gefiel den Oberen in den Aufsichtsräten der hinter Mastercard stehenden Unternehmen nicht, wie ich in diesem Artikel darlege. Die überwiegend anonymen Eigentümer der Eigentümer des Überweisungsdienstes, den Patreon für seinen Dienst verwendet störten sich an Spencers friedlich vorgetragenen Ansichten und wollten, dass er kein Geld mehr über Patreon erhalten kann. Patreon selbst konnte sich dagegen nicht wehren, da ein Entzug der Nutzungslizenz durch Mastercard das Ende der Plattform bedeutet hätte, wie es dem Konkurrenten Hatreon passiert ist, der sich nicht von kontroversen Nutzern trennen wollte.

Patreon hatte die Wahl zwischen der Vernichtung von Spencers Existenzgrundlage und seiner eigenen Existenz, und es benötigt nicht viel Phantasie, um sich auszumalen, dass künftig auch andere Dienstleister vor eine ähnliche Wahl gestellt werden könnten.

Mit Feministen, die bei Linux alles in Brand setzen wird den Internetanbietern bald schon nichts anderes übrig bleiben, als sich bei Microsoft zu bedienen. Dann braucht es bei Microsoft nur noch jemand Entscheidungsrelevantes, der es für richtig hält, die bei IBM und Facebook entwickelten Programme zur Erkennung von fiesen Bildchen und Rassismus zur Vorschrift bei Serverkunden zu machen und die Schlinge um den Hals der digitalen Freiheit ist zu.

Quelle Titelbild

Bloggerei.de